Wie oft füttert ihr?

  • Guten Abend,



    mich würde mal interessieren wie oft ihr eure Langohren füttert. :)

    Natürlich kommt es auch drauf an ob die Tiere Weidegang haben etc.

    Die Fresspausen sollten nicht zu lange sein, das ist mir bewusst. Aber füttert ihr auch spät Abends oder Nachts?


    Nur schon mal zu meinen Gegebenheiten:

    Meine Esel haben Äste zum knabbern und zeitweise Weidegang und Stroh als Einstreu, aber auch als Fressmöglichkeit.

    Wie oft die Beiden aber Heuportionen kriegen, da bin ich noch unschlüssig. 24Stunden Heu wird wegen der guten Futterverwertung wohl kaum möglich sein.


    Liebe Grüße

    Lasuna

  • Meine Esel können viel raus auf eine kleine Weide und haben den ganzen Tag Stroh zur freien Verfügung und bekommen Abends gegen 18.00 Uhr eine Portion Heu in engmaschigen Heunetzen ,so das sie lange damit beschäftigt sind.

    wenn es extrem kalt sein sollte bekommen sie morgens und abends Heu ,weil sie mehr Energie brauchen um sich warm zu halten.

    die Eseleule

  • Ich hab Morgens 06.15 und Abends 19.00 jeweils 3 Heunetze (3cm Maschenweite) für 6 Esel. Dann gibts um 10.30 / 13.30 / 16:30 / 23.30 und 04.30 eine Portion Haylage aus dem Heuautomaten. Die alten zwei Ladies haben über die Nacht Heu aus dem Heunetz ad Libidum; die jüngeren 4 haben in der Nacht ein blaues Obstfass mit Löchern, das proppe voll mit Stroh ist.

    Ausserdem kriegen die zwei alten am Morgen und am Abend Zusatzfutter (die eingeweichten Rübenschnitzel am Abend schön lauwarm, damit die Bäuchlein schön gefüllt und mollig warm sind ;O)).


    ...oje...wenn ich das so lese....mein Mann sagt schon immer ich mache ein Riesentheater bei der Fütterung, da komme kein Mensch mehr draus....irgendwie versteh ich ihn, wenn ich das so gelesen sehe....


    nic

    „Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.“ (Erich Gräßer, deutscher Theologe und Politiker, *1927)

  • :) musste mal schmunzeln. Was man nicht alles macht für seine Lieblinge.

    Possitiv gemeint.

    Gruß moni

  • musste mal schmunzeln. Was man nicht alles macht für seine Lieblinge.

    Eselhalter werden nicht umsonst als Servicpersonal bezeichnet.:):)

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Hallo Ihr lieben


    Ich bin die Königin des Servicepersonals! ich hab Esel und Katzen...eine davon dement...die läuft einmal um's Wohnzimmer, hat vergessen, dass sie bereits ihr Futter hatte...steht hin und schreit sich die Seele aus dem Leib...bis das Servicepersonal frisches Futter - natürlich mit heissem Wasser schön angewärmt - serviert....das geht ein paar mal so, bis er merkt, dass er doch satt ist ;O)


    nic

    „Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.“ (Erich Gräßer, deutscher Theologe und Politiker, *1927)

  • Hinkel ist nicht besser. Wenn ich die Hühner rauslasse läuft sie zu dem Stuhl, auf dem ich sitze und sie füttere. Wenn ich komme macht sie leise Töne, wohl damit ich merke sie ist da. Wenn ich dann eine rauche, werden die Töne deutlich lauter und fordernder, bis hin zum richtigen schreien. Wenn ich sie auf den Schoße nehme ist ruhe, nach dem fressen auch.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • ..ou ja- unsere Esel können einpacken, so wie sich der kleine Kater bemerkbar macht... ;O) , da er auch noch taub ist, bringt auch alles zureden nichts...nur Licht ein- und ausschalten hilft ...manchmal zumindest.


    Das Hühner auch so fordernd sein können ist mir neu ...aber eigentlich verständlich, wenn ich denen in die Augen sehe, hab ich das Gefühl die sind sehr weise ;O)


    nic

    „Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.“ (Erich Gräßer, deutscher Theologe und Politiker, *1927)

  • Hinkel ist nicht besser. Wenn ich die Hühner rauslasse läuft sie zu dem Stuhl, auf dem ich sitze und sie füttere. Wenn ich komme macht sie leise Töne, wohl damit ich merke sie ist da. Wenn ich dann eine rauche, werden die Töne deutlich lauter und fordernder, bis hin zum richtigen schreien. Wenn ich sie auf den Schoße nehme ist ruhe, nach dem fressen auch.

    Was sagt das einem. Du darfst nicht rauchen.

    Gruß moni

  • unsere bekommen 3x am Tag 500gr Kraftfutter in der Turniersaison.Dazu Mineralwürfel,Magnesium und Karotten.

    Heute ist der Tag um glücklich zu sein! Gestern: Schon vorbei. Morgen: Kommt erst noch.

  • Erzähl mal was von Deinen Tieren, lt.Profil hast Du ja einen Esel und ein Maultier.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Ronja (Maultiere) steht im Offenstall bei uns auf dem Hof, mit Pferden zusammen. Sinnvoll kann ich sie nur abends trennen, um sie anders zu füttern und das mache ich auch.

    Sie ist nachts gerne in ihrer Box und scheint die Ruhe (vorallem vom Shetti) zu genießen.

    Generell haben die drei jederzeit Stroh und sämtliche Äste zur Verfügung.

    Hier der "Speiseplan" vom Winter:


    Morgens: Heu für alle in der Raufe

    Mittags: Heu für alle in der Raufe

    Abends für Ronja: ein Netz mit Heu und Stroh gemischt (der Heuanteil ist dabei allerdings seeehr gering und mit dem Netz ist sie länger beschäftigt) + Eiweißarmes und dafür Kräuterreiches Mineralfutter.


    Zwischendurch oder Saisonal diverse Kräuter/Karotten/Hagebutten etc.


    Vor kurzem habe ich ihr Blut abnehmen lassen und die Werte scheinen soweit alle in Ordnung.


    Jetzt im Frühjahr/Sommer kommen zwei Stunden Weidegang hinzu.

    Da muss ich sie mal beobachten, wie sie zusätzlich mit dem UND dem oben genannten Heu zurecht kommt.

    Ronja war vorher in einer 24/7 Weidehaltung und sah extrem, sorry "scheiße, aus als sie zu uns kam.

    Viel Weide verträgt sie definitiv nicht gut und als Muli scheint sie auch irgendwie zwischen Pferd und Esel zu hängen, was die Ernährung betrifft.


    Grüße!

    Eva