Ich frage mich mal was, obwohl ich solange Esel habe

  • Vor 9 Jahren hatte ich ja meine beiden ersten Esel wo ich alles falsch mach konnte und auch gemacht habe. Man redete mir ein man muss ein Platz einrichten damit sie sich wälzen können. Braucht man nicht , sie machen es selber. Uiiiiiiiiiiiiiiii Eselklo, tolle Vorschläge. Meine machen es sogar beim toben draussen, da kann ich nichts machen. Ich will ja auch keine Zirkustiere haben. Man redete mir ein es gibt ein Leittier bei den Eseln!!!! Es sind keine Pferde, bei Pferden gibt es meist eine Leitstute. Bei Eseln gibt es sowas nicht, Jetzt könnt ihr mich aus einander reissen. Esel sind so sozial, leben als Herde zusammen. Da gibt es keinen Boss, wie gesagt ich habe 9 Esel und 9 Pferde, bei meinen Eseln brauche ich nicht durchgreifen sie sind so toll miteinander. Bei den Pferden sieht es manchmal anders aus, da muss ich eingreifen. Was ich sagen wollte ich weis ich habe viel gequatscht ,lasst euren Tieren viel Zeit zum ankommen. Holt euch Hilfe aber hört auch auf euren Bauch.


    So ich habe euch genug gelangweilt


    Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

    Edited once, last by Nikoma ().

  • Nicht gelangweilt Petra,


    So wie dir wird es vielen gegangen sein und zukünftig wohl auch noch gehen.


    Man will schließlich möglichst Alles richtig machen und das Beste für seine Tiere.

    Noch dazu kommt, dass jedes Tier individuell ist.

    Ich habe zwei Wallache, einer nutzt das Klo zu 90%, der andere gerade mal 50%.


    Den Sandplatz den ich zum Wälzen gedacht hatte, wird als Liegestelle genutzt und gewälzt wird woanders und auch immer an anderen Stellen.


    Inzwischen richte ich mich viel mehr nach den Tieren und schaue was ich nutzen kann.

    So beobachte ich derzeit welche Wege sie gehen um diese dann etwas zu befestigen.

    Anders herum hätte es vielleicht auch geklappt, aber warum soll ich einem so schlauen Tier den Weg vorgeben?



    Andere Menschen meinen es meistens gut, kennen die Tiere aber nicht so gut wie man selber.

    Meine Wallache spielen nach Eselart miteinander. Es hat eine Weile gedauert den Leuten zu erklären, dass es sich um ein Wechselseitiges Spiel und keine bösartigen Kämpfe handelt.

    Genauso wird mir oft gesagt dass meine armen Esel zu dünn seien, da die Leute (leider) meist zu dicke Tiere gewohnt sind.

    Dennoch verunsichern so Nachfragen und Infos einen, besonders wenn man Neu ist.




    Liebe Grüße

    Lasuna

  • Da es mich nicht los lässt schalte ich noch eine Frage nach: was fragst du dich denn? (Auf den Titel bezogen)

    Warum man nicht mehr auf sich hört?

    Oder ob es nur dir so geht?

    Oder was ganz Anderes?


    Liebe Grüße

    Lasuna

  • Hallo Lasuna, ja ich fragte mich ob es nur mir so geht! Man versucht einiges anzuwenden und die Tiere wollen es nicht. Ich habe gelernt auf meinen Bauch zu hören ob es richtig ist weis ich nicht. Wenn ich hier so mit lese denke ich nur alle anderen machen es immer richtig, haben sie nie mal was übersehen? Meinen Tieren geht es gut, wenn nicht sehe ich es sofort wenn ich auf den Hof komme. Wie sagte mein Mitarbeiter mal zu mir ich habe den Mutti-Blick. Ich glaube man macht sich manchmal zu viel Gedanken, was die anderen besser machen.


    Liebe Grüße Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Es geht nicht nur Dir so, wir haben auch erst mit den Tieren so einiges gelernt, wo vorher was anderes gegolten hat, oder andere es besser wußten.

    Der Knüller war die ! Tierärztin !, die sagte, Esel sind wie Pferde und müßten den ganzen Tag auf die Weide (im Mai, wir waren gerade am Anweiden).

    Manchmal muß man ganz einfach auf sein Bauchgefühl hören.

    Zuviel Grübeln bringt aber auch nichts, schon gar nicht, wenn Entscheidungen anstehen.

    Ob eine Entscheidung "richtig" ist, weiß man vorher sowie nicht.

    Und was für den einen richtig ist, kann für einen anderen schon wieder nicht gut sein.

    Nach 40 Jahren mit größeren und auch kleinen Tieren sage ich mal, feste Regeln gibt es nicht (außer für so grundlegende Dinge, wie Futter und Unterbringung, tierärztliche Versorgung, da schon), aber im Umgang mit den Tieren muß man sich schon nach jedem Einzelnen ein bischen richten und wer was braucht lernt man erst mit der Zeit, wenn man sie besser kennenlernt. und andersrum genauso, Tiere müssen sich ja auch erst eingewöhnen.

    Für werdende Elter gibt es inzwischen jede Menge Kurse zur Vorbereitung, für angehende Tierbesitzer ist dieses Angebot ausgesprochen übersichtlich, leider.


    Irene

  • Das sehe ich ein bisschen anders, Irene. Für Tierbesitzer gibt es jede Menge Informationsmöglichkeiten. In Zeiten, wo man nicht erst stundenlang dicke Bücher wälzen muss, um sich zu informieren, sondern das auch fundiert mit einigen Clicks tun kann, sollete man die m.E. schon nutzen, bevor man sich Tiere anschafft. Kein Mensch schafft sich ein Auto an und macht dann durch "learning by doing".

    Wäre ja auch nicht SO schlimm, weil es dem Auto nicht weh tut, allerdings oft genug dann der Umwelt und vielleicht Unfallopfern.


    Tiere hingegen leiden meist schweigend - und wenn man es erst lernen muss, das zu erkennen, wenn sie einem "Unwissenden" sozusagen ausgeliefert sind, ist das in meinen Augen unverantwortlich.


    Ich werde es nie verstehen, wieso man sich Tiere ohne Sachkundeprüfung anschaffen darf. Das sollte schon beim immer wieder angestrebten "Hundeführerschein" so sein, viel mehr aber noch bei so still leidenden Tieren wie Pferden und Eseln. Bauchgefühl bekommt man erst nach einigen Jahren praktischer Erfahrung. Vorher sollte man sich solides (!) Wissen aneignen.


    Ich mache es mal wie Petra und sag: Für diesen Standpunkt könnt Ihr mich meinetwegen "in der Luft zerreissen". Aber ich finde es unverantwortlich. sich als Laie ohne Basiswissen Tiere anzuschaffen. Bei Kindern käme irgendwann das Jugendamt.


    uta

    Think positive -

  • Hallo, Uta,

    ich glaube, so hat Irene es auch nicht gemeint.

    Ein Grundwissen über die jeweilige Tierart sollte man natürlich haben, ehe man sich ein Tier anschafft, alles andere wäre in der Tat unverantwortlich.

    Aber nach (Stand heute) zwei eigenen Pferden, 10 Hunden und 4 Eseln, die mein Leben bereichert haben und noch bereichern, habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß man mit jedem Tier wieder etwas dazulernt. Jedes ist anders, die individuellen Unterschiede sind enorm, man muß sich immer wieder mit diesem einen Tier "einspielen", jedes fordert uns auf seine eigene Art. Das ist ja gerade das Faszinierende am Umgang mit Tieren.

    Ein Beispiel: ich bin 11 Jahre in einem Zucht- und Ausbildungsstall geritten, habe hauptsächlich bei der dressurmäßigen Ausbildung der jungen Pferde mitgeholfen. Wenn meine Zeit es erlaubt hat, habe ich manchmal an einem Vormittag 2 oder 3 junge Pferde geritten.

    Das ist für den Reiter eine echte Herausforderung, weil man sich eben auf jedes Pferd neu einstellen muß. Das eine muß man mit Glacé-Handschuhen anfassen, weil es sich bei stärkerer Einwirkung sofort wehrt. Beim anderen muß man schon mal "etwas deutlicher" werden.

    Das eine versteht sehr schnell und langweilt sich bei zuviel Wiederholungen, beim anderen ist die Leitung etwas länger.

    Bei meinen Hunden, die seit über 30 Jahren alle aus dem Tierschutz stammen, ist das besonders deutlich: jeder hatte bzw. hat seine eigenen "Macken", seine Besonderheiten und Befindlichkeiten, auf die man eingehen muß.

    Man darf nie glauben, alles über eine Tierart zu wissen und sollte immer bereit sein, das, was man bisher für richtig hielt, auch mal zu hinterfragen und evtl. zu ändern.

    Wie Irene gesagt hat: das bezieht sich jetzt ausdrücklich nicht auf grundlegende Kenntnisse über Haltung/Erziehung/Gesundheitsvorsorge ect. Da bin ich absolut Deiner Meinung, daß ein Sachkundenachweis vor der Anschaffung sehr hilfreich wäre.

    In unserem Tierheim sehe ich tagtäglich die Folgen, wenn Tiere unüberlegt angeschafft wurden. ;(


    LG, Rheinkiesel

  • Also wir wurden vor 2 jahren vom Vet-Amt überprüft wir mussten beide einen Nachweis bringen das wir einen Sachkundelehrgang gemacht haben über Esel und Pferde. Was aber die Schweine und Ziegen angeht war es ihnen egal. Haupsache ihre Marken im Ohr. Man wird im allgemein alleine gelassen wenn man Hilfe sucht, ich habe viele Stellen angerufen und um Hilfe gebeten. Es geht um meine Schweine und Ziegen die ich in gute Hände geben möchte. Nur absagen. Als mein Pferd Wicky sich vergiftet hat (bis heute keine Ahnung wie es zustande kam) sagte mein TA na ich gebe ihr was und wir werden sehen ob sie es überlebt. Nach 5 Tagen habe ich sie in den Hänger gebracht und in die Klinik gefahren. Mein TA war sauer und sagte nur das wäre bei ihm billiger gewesen, ich war so sauer. Sie hat 3 Wochen in der Klinik verbracht mit viel Medikamenten hat sie es überlebt, das ist 1,5 jahre her. Nichts habe ich bereut obwohl es viel Geld für mich war. Es beruhigt mich etwas das auch bei anderen nicht immer alles so geht wie es alle berichten. Ich bin glücklich das es meinen Tieren gut geht. Ich denke aber manchmal, man könnte auch den Neuen mal zeigen das auch wir nicht immer alles richtig gemacht haben und ihnen deswegen tips geben.


    Liebe Grüße

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Petra - mit Deinen vielen Minipferden und -eseln hast Du ja auch einen größeren Betrieb. Klar, dass da irgendwann mal das VetAmt kommt und einen

    Sachkundenachweis verlangt. Das hat bei Euch aber auch einige Jahre gedauert.

    Wie gesagt: ich bin dafür dass jeder, der sich ein Tier anschafft, vorher einen Sachkundenachweis machen muss, wobei die aktuellen Sachkundenachweise teilweise eh ein Witz sind...

    Basiskurse über Esel werden Deutschland flächendeckend angeboten.


    Aber das ist eine Sache des Gesetzgebers ---- oder die Eigenverantwortung des Tierbesitzers. Viele Fragen, die auch hier gestellt werden und auch von Dir damals gestellt wurden, müsste man eigentlich wissen.


    Das meinte ich. DAs "feeling" kommt mit der Zeit. Aber das Basiswissen ist noch lange nicht bei jedem Tierbesitzer vorhanden.

    Und jetzt bin ich raus aus dem Thema.


    uta,

    die auch nicht alles richtig gemacht hat, aber vor der Anschaffung der Tiere schon mal ein gutes Basiswissen hatte (außer bei dem ersten Esel, der ist sozusagen über Nacht "an mir hängen geblieben").

    Think positive -

  • wobei die aktuellen Sachkundenachweise teilweise eh ein Witz sind...

    Das stimmt!

    Ich habe vor Jahren die Prüfung nach §9, Tierschutzgesetz abgelegt (Befähigungsnachweis zum Führen "gefährlicher Hunde" in der Öffentlichkeit). Da waren Fragen bzw. Antworten dabei, da kann man nur den Kopf schütteln.


    Beispiel:

    wie verhält man sich, wenn die eigene Hündin läufig ist?

    a) man geht anderen Hunden möglichst aus dem Weg

    b) man nimmt einen Knüppel mit, um aufdringliche Rüden zu vertreiben.

    Richtig sollte Antwort b) sein!


    Fragen zum speziellen Umgang mit aggressiven oder verhaltensauffälligen Hunden waren überhaupt nicht dabei.

    :cursing:


    LG, Rheinkiesel

  • Danke an Rheinkiesel:


    Basiswissen sehe ich selbstverständlich als Voraussetzung.


    Aber wenn man nur Tiere hat, die in irgendeiner Form "übrig" waren, hat man irgendwann Verhalten/Benehmen, das so NICHT im Buch steht, oder in der Hundeschule besprochen wurde - meine Kurse und Bücher sind natürlich etwas her, vielleicht ist es inzwischen anders.


    Bei den Schafen und Ziegen hatten wir später auch die bei uns geborenen Lämmer, und das war wesensmäßig was ganz anderes, als ihre Mütter und ihr Vater, der, weil Hörnerträger, lange Zeit dort, wo wir ihn herhaben, alleine auf der Weide stand , nicht mit den anderen zusammen (auch so was: Aussage vom hauptberuflichen Schäfer/Fachmann "das mischt sich nicht, den könnt ihr ruhig nehmen", tja, nur Fridolin hat das nicht interessiert, er hat "gemischt", und wurde nach einigen Jahren auch ein wenig zutraulich). Eigentlich waren nämlich keine weiteren Lämmer geplant.


    Und der Esel- und Pferde-züchterin/-halterin, die nicht verstehen konnte, daß wir keine Fohlen wollten, denn "Stuten müssen alle 2 Jahre ein Fohlen haben, damit sie sich ihr Futter verdienen" (da ging es drum, daß keiner mehr Deckhengste hält, keine Ahnung, ob das damals tatsächlich so war) habe ich auch ihre sonstigen Ratschläge nicht abgenommen, da ich diese Grundhaltung für uns nicht übernehmen wollte, rein gefühlsmäßig.


    Und Uta, auch wenn Du raus bist bei diesem Thema, mit den paar Clicks im Internet zur Informationsbeschaffung ist es leider auch heute nicht unbedingt getan.

    Ich weiß, was meine Mutter manchmal für Seiten "findet" und für seriös hält, weils im Internet steht.

    Leider gibt es da auch viel, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich Unseriöses bis Gefährliches, "egal, Hauptsache clicks und likes und follower"

    Hatten wir schon, ich weiß ...

    Siehe die Fundkatze und das "habt ihr sie schon bei facebook gepostet" von einigen anderen im Ort, die man gefragt hatte, ob die Katze bekannt ist, daß es so was wie TASSO gibt, wußten nicht alle.


    Rheinkiesel


    Unser Podhalaner Nr 1, Teddy, in NRW Listenhund, viereinhalb Jahre und Scheidungshund, hat den Maulkorb nicht lange gebraucht, nachdem er bei uns war, Nr 2, Barny, auch Scheidungshund, 6 Monate, kam schokoladesüchtig direkt von der Pflegestelle, weil "er hatte so eine schwere Kindheit und er liebt sie doch so"

    und sowas ist in keinem Kurs vorgesehen, da muß man nach Gefühl handeln



    Irene

  • Irene - ich habe keinesfalls behauptet, dass es "mit ein paar Clicks getan" sei.

    Aber wenn man sich damit befasst, sich beispielsweise Esel anzuschaffen, kann man mit ein paar Clicks auf die IGEM stoßen, auf die NEH, auf die "Empfehlungen zur Eselhaltung" des Umweltministeriums in Niedersachsen etc.


    Wenn man mit dem Internet nicht umgehen kann, ist das eine andere Sache - aber auch keine Entschuldigung. Man muss sich seine Informationsquellen schon aussuchen... wie überall im Leben.


    uta

    Think positive -

  • Unser Podhalaner Nr 1, Teddy, in NRW Listenhund

    Der Podhalaner steht in NRW nicht auf der Liste, weder in Kategorie 1 noch in 2 (auch in keinem anderen Bundesland, soweit ich weiß).

    Oder meinst Du die 20/40-Regel? Die gibt es meines Wissens nur in NRW. Dann ist er aber nicht als gefährlich eingestuft.


    LG, Rheinkiesel

  • Ich bin ja auch zum Esel gekommen wie Maria zu Jesus könnte man fast sagen. Man belist sich hier und dort. Fragt hier nach und da nach, und das verunsichert einen noch mehr. Denn es gibt soviele unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen die die anderen gemacht haben, auch in den grundlegenden Sachen, wie Fütterung und Haltung. Der Eine schreibt Heu zur freien Verfügung, der Andere wieder 70/30 und und und


    Ich habe auch mit einem Esel angefangen. Wir waren 4 Jahre alleine unterwegs. Das lief alles wie am Schnürchen, weiß wann sie wie reagiert oder wie ich sie weiter bekomme. Wir waren wirklich ein gutes Team und dann konnte ich mir den zweiten Esel holen. Und sie zeigte mir das ich anscheinend gar nicht über Esel weiß 🤭 denn im Gegensatz zu meinem Ersten Esel, der bis dato nur Pferde kannte, hatte ich nun einen richtigen Esel.....


    Jetzt nach zwei Jahren kenne ich auch sie schon recht gut, wobei sie mir immer wieder auch neue Seiten von sich zeigt. Aber alles dauert halt seine Zeit. Und ich glaube das wichtigste, was man einen neuen Eselhalter sagen kann ist das es Zeit braucht, viele Nerven kostet, man genau beobachten soll. Dann lernt man eine Menge und lernt auch auf das Baugefühl zu hören. Denn ohne das geht nichts, finde ich.


    Ich hoffe ich bin jetzt nicht zu weit abgeschweift und ihr wisst was ich sagen möchte 🤭

  • Ich möchte hier niemanden zu nahe kommen. Man kann aber nicht für alle sagen das sie ihre Tiere so einfach angeschafft haben. Ich hatte mich 1 Jahr umgeschaut auf anderen Höfen, habe viel elend gesehen. Ich wusste vor all den Jahren nicht das es solche Vereine gibt woher auch? In meiner Gegend gibt es keine Esel, ja klar jetzt kann man sagen hättest du mal besser suchen sollen. Ja ich habe keine 40 Jahre wissen. Darum gibt es ja diese Forum, ich war damals dankbar solch einen Forum zu finden. In dem alten Forum wurde mir viel an den Kopf geworfen, von den ganzen alten Mitglieder. Wie dumm ich bin und wie schlecht es meinen Tieren geht, sorry es waren aber auch viele liebe Menschen dabei die mir beigestanden haben. Man sollte nicht knall hart sagen, mache dies da haste Quellen und ansonsten bist du selber Schuld. Kann jeder der die tollen Esel hat sagen ich habe sofort alles richtig gemacht? Mit diesen Menschen würde ich gerne maL sprechen.


    Kein wunder das viele neue schnell weg hier sind.


    Liebe Grüße

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Rheinkiesel


    Das ist eine Information aus 1994, als Teddy zu uns kam, wir haben Ihn über einen Aushang im Tierheim Gießen gefunden, den einer der dortigen Mitarbeiter für einen Hund eines Vereinskollegen (Klub der polnischen Hunderassen) gemacht hatte, damals ging sowas noch über Aushang am "Schwarzen Brett". Wir haben uns den Gießener Hund angesehen, einen Stapel Informationen, auch als Kopien, bekommen, einen Ansprechpartner, der selber 2 solche Hunde hält bzw damals hatte, einen Vorher-Besuch von Haus und Garten absolviert, eine Tierarzt-Emfehlung (war aber sowieso schon unser Tierarzt) usw. dann ist mein Mann an die Nordsee gefahren und hat Teddy dort abgeholt (Nähe Garding). Und da sind wir wieder: Da sie aus dem Tierschutz kam, habe ich diese Information über den "Listenhund in NRW" nicht hinterfragt, zumal unser Tierarzt gleich beim ersten Kennenlernen, noch bevor ich den Hund auf der Stadt angemeldet hatte, angeboten hat, zu intervenieren, falls die Gemeinde da Einwände hätte (war aber gar kein Problem, gab sogar 2 Jahre Hundesteuerbefreiung, da Tierschutzhund).

    Also vielleicht war es damals anders und sie haben es inzwischen angepaßt, oder ich bin einer Fehlinformation eines Tierheim-Mitarbeiters aufgesessen, spielt aber - für mich - keine Rolle, meiner Meinung nach sind sie nicht gefährlich, außervielleicht durch ihre Kraft und Größe, und gehören nicht auf diese Liste.


    Irene

  • Rheinkiesel


    Habe gerade mal im Landeshundegesetz NRW nachgesehen (seit 1.1.2003 in Kraft)

    und da steht er bei den "Großen Hunden", die aus den Anlagen 1 und 2 der vorher gültigen Verordnung gestrichen wurden


    Also waren sie vorher dabei - gut, wenn auch mal was angepaßt wird


    Irene

  • Nikoma


    Ich wäre damals, Anfang - Mitte der 90er sehr froh gewesen, so ein Forum zu haben, aber Internet war bei uns im Ort nicht wirklich vorhanden, da war schon wegen der Englisch Hausaufgaben noch in 2006 die Telefonkette in den Nachbarort nötig, damit alle ihre Vokabeln lernen konnten.

    Wenn man irgendwas gebraucht hat, mußte man das nach Feierabend im Büro raussuchen, mehr oder weniger heimlich, je nach Kollegen, die noch da waren.

    Glasfaserausbau bekommen wir jetzt erst, vielleicht, wenn sich genug Bürger dafür verbindlich anmelden, nächstens ist Anmeldeschluß, mal sehen.


    Inzwischen gibt es ein paar Kilometer weiter auch ein Gestüt, das Kurse anbietet, aber die letzten 2 Jahre lief da wahrscheinlich auch nicht viel, vorher gab es hier gar nichts inder Richtung, und das wird woanders auch so sein.

    Es tut sich zwar was, aber so was greift eben nur langsam, also werden viele nur mit den Informationen von Tierparks oder anderen Tierhaltern erst mal angefangen haben.


    Irene