Was habt ihr heute mit dem Esel gemacht

  • Alle meine Pferde und Esel wären schon tot, wenn ich vor vier Jahren auf den TA gehört hätte. Er bzw. seine Praxis mit einem anderen TA und drei jungen TÄinnen (die wohl größte Großtierpraxis der Umgebung) haben die Eichelvergiftung meiner Tiere im zweiten Herbst hintereinander nicht erkannt. Fast täglich lag morgens irgendein Pferd/Esel "platt" im Auslauf und hat sich im Laufe des Tages nur mühsam wieder erholt.

    Wäre ich im 2. Herbst nach vierwöchentlicher Behandlung (durch wie schon gesagt mehrere TÄ derselben Praxis und sehr teuer) nicht darauf gekommen, dass es eine Eichelvergiftung hätte sein können, wären alle tot....

    Daraufhin endlich hat man dann umgedacht und entsprechend behandelt.


    Es ist so eine Sache, grundsätzlich auf den Tierarzt zu hören. Bei meiner alten 47jährigen Bosniakenstute hat mir der TA auch schon

    mehrfach kopfschüttelnd gesagt, dass sie sich ' ja nun wirklich nicht mehr lohnt". Er meinte damit ganz klar "wirtschaftlich". Soll ich da auf ihn hören?

    Sie ist teuer im Unterhalt, stimmt. Aber sie hat deutlich Lebensqualität, frisst ihr teures Futter mit Zufriedenheit und hat ein schönes Uroma-Leben. Meinem TA ist sie ein Dorn im Auge, weil sie so klapprig aussieht (der wird vom Typ her im Alter übrigens auch immer rappeliger aussehen....ob der das nicht weiß?).

    Ich finde, man sollte die Entscheidung des Tierarztes in dieser Situation nicht wie die eines antiken Gottes ansehen.

    Bevor ich hierher zog, war ich tierärztlich hervorragend versorgt. Wie sehr, weiß ich, seit ich hier wohne und differenziere daher doch etwas mehr. Was die Vets hier sagen, ist für mich noch lange nicht Gesetz.


    uta

    Think positive -

    Edited 2 times, last by Finchen ().

  • Danke für das Kompliment Petra:):)


    Meine TÄ ist super, das habe ich ja schon oft erwähnt. Erst das Tier, dann das Geld. Sie hatte auch Verständnis für meine alte Haffistute und hätte sie nie eingeschläfert ohne vernünftigen Grund, nur weil sie alt war.

    Bei meiner Schwarzwälderstute habe ich an ihrem Gesicht gesehen, das da nichts mehr zu machen ist So war es dann auch, wir haben sie nicht mehr auf die Beine bekommen.


    Ein guter TA/TÄ ist Gold wert.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Stimmt ein guter Ta ist sein geld wert.

    Von ihm bekommt man sogar die Erinnerung das wieder ne Tetanus Impfung fällig ist. Und das beim Esel. Deswegen bekam ich gestern ne Mail. Aber ich hatte es auch auf dem Schirm. Anfang des Jahres schaue ich alle Pässe durch und trage es mir ein.


    Bei mir gehen die Tiere die im Pass stehen haben. Kein Schlachttier im meinen Beisein. Aber auch die Schlachttier begleite ich auf dem letzten weg bis zum Schluss.


    Zur Zeit nutzen wir das gute Wetter und gehen so oft wie möglich mit den Langohren raus oder machen Schreck Training. Das gefällt ihnen. Erst Sonnenbaden und dann " arbeiten" . Zur Zeit probiere ich aus welche Esel man gut zu zweit nehmen kann für lange Strecken. Kurzstrecken führe ich alle durcheinander. Aber bei langen Strecken passt nicht immer jede Mischung. Bzw. Muss gelernt sein. Dass mein Fressverbot dann auch zählt.

    Inzwischen klappt es immer besser, auch im hohen saftigen Gras.

    Gruß Moni

  • Ich bin wirklich erstaunt über meine Esel, die spielen wie dolle miteinander. Es ist so schön anzusehen, selbst die Stuten fangen an zu rennen. Fairy und BB haben vor kurzen so viel spied gegeben und die anderen mitgerissen. Einfach herlich wenn man da so steht und ihnen zu schaut. Die Jungen raufen sich liebvoll und tragen Sachen durch die Gegend.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hallo. Weil wir am Donnerstag mit dem Nikolaus und Esel unterwegs sind gab es am Montag noch Mal Hängertraining.

    Da ich fast immer alleine verladen, habe ich es da auch so gemacht. Beide Esel Halfter angelegt und zusammen rausgeführt. Im Hänger hatte ich die Belohnungsschale schon stehen ( die brauche ich, weil der eine Esel extremste Platzangst hatte). Dann habe ich mir den Luxus gegönnt und habe mir das Tor aufmachen lassen, normalerweise mache ich es auch alleine. Dann sind wir direkt zum Hänger. Zwei Meter vor dem Hänger haben beide das Tempo angezogen um rein zu kommen. Das hieß für mich, stricke auf die Eselrücken und die zwei frei reinlaufen lassen. Zum rausgehen hatten sie keine Lust mehr gehabt, weil sie unbedingt das frische Stroheinstreu noch leer fressen wollten. Aber ich habe sie dann doch überreden können. Die Monate lange Arbeit mit dem Hängertraining hat sich bei meinem Angstesel wieder bezahlt gemacht.

    Gruß Moni

    P.s. am Donnerstag gibt es Bilder.

  • Das klingt doch gut.


    Seit ihrer Ausbruchsphase ist Sammy nicht mehr durch den Zaun gegangen. Im Moment stehen sie auf dem 2.Teilstück, ca. 60 m vom Stall entfernt. Wenn ich komme, kommt sie sofort zum Stall. ich gebe ihr auch gleich Heu. Die anderen kommen später weil auf dem Teilstück ja noch Gras ist. Sammy muss ja bei Laune gehalten werden.:)

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Alles eine Frage der Erziehung Uta :D

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Nikolauswanderung.

    Das einladen der Esel klappte wie am Montag, top. Im Schullandheim angekommen zogen sich unsere zwei FÖJler an. Im Anschluss wurden die zwei Esel ausgeladen und angezogen. Nach der Vorstellung von allen Veranstalter und den Akteuren begaben wir uns auf den kleinen Spaziergang. Die zwei Engel führten sie bis zum schullandheim Innenhof. Dort wurde gesungen und der Nikolaus kam. Nachdem jedes Kind was bekommen hatte, durften sie noch Esel Streicheln. Da es über 150kinder waren dauert es bis alle die wollten gestreichelt hatten. Die Esel wissen wenn sie ein/ zwei Schritte nach hinten machen, dass sie dann ihre Ruhe sofort bekommen aber sie wollen nicht. Nach dem reibungslosen Verladen genossen die zwei noch eine Portion Heu im Hänger während die zweibeiner Würstchen im Brötchen und Kinderpunsch tranken.

    Socke der braune Esel war heute zum 4.mal dabei.

  • Nicht böse gemeint Moni, über 150 Kinder krabbeln die Esel an? Denkst du nicht das du deinen Eseln zuviel zumutest? Es sind deine Tiere und nur du kennst sie aber ich finde es echt heftig. Kinder schreien sind laut (nicht alle) und auch mal grob. Du kannst mir nicht weis machen das alle Kinder ja so lieb sind, ich hatte einen Spielzeugladen und weis leider nur zu gut wie die ticken:rolleyes:. Ich habe den Eindruck du überforderst deine Esel. Denke mal darüber nach ich meine es nicht böse, ich denke nur an deine Esel.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hm Moni, komme doch mal zu mir auf den Hof. Ich sperre dich mal kurz auf meine Hof ein und über 150 Menschen tatschen dir auf den Kopf herrum. Würde es dir gefallen? Diesmal kannst du wirklich nicht stolz sein.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hallo Nikoma

    Ich habe ein esel meine Anna ,der kann ich das auch zumutenvon sovielen Kindern gestreichelt zu werden.

    Ich war vor 10 tagen auch mit meinen Eseln auf einem Nikolausmarkt mit vielen Kindern und ich habe die Anna auch von den Kindernweg nehmen wollen .Das Ergebnis war :Die Anna hat so laut geschrien bis ich sie wieder zu den Kindern durfte.Sie hat die Kinder gesehen und gehört.Als sie wieder von allen gestreichelt wurde ,war sie wieder die Ruhe selber.

    Man muss bei solchen Festen nur seine Tiere gut kennen und beobachten.

    die Eseleule

  • Ich hatte seinerzeit auf meinem alten Hof des öfteren größere Gruppen Kinder und auch Behinderte zu Gast. Bei mir war kein Kind laut oder grob - die Einweisung lautete "Esel mögen leise Töne. Nur, wer sehr sanft und leise mit ihnen umgeht, wird ihr Herz gewinnen." Wie bei Moni konnten sie immer ausweichen, weil sie frei herumliefen. Taten sie nicht. Im Gegenteil: Sie schlossen sich einigen Menschen von sich aus an. Ich habe nie erlebt, dass ein Kind grob zu ihnen war. Das Kind hätte ich sofort vom Platz verwiesen.

    Nur meine Fine wollte mit den Menschen nichts zu tun haben (alte rumänische Arbeitseselin - die hat keinen Sinn dafür). Die durfte weg gehen und beobachtete das Ganze aus der Ferne.

    Ich denke auch, dass die Esel einem sehr genau zeigen, ob/was sie möchten.

    Was ich allerdings nie getan habe, ist sie mit Mützchen zu veralbern. Auch bitte nicht böse sein, Moni. Es gibt Zugeständnisse "an den Geschmack", die ich nicht mitmache. Aber die Mützchen tun ihnen ja nicht weh.


    Im übrigen weiß ich, wie viel Moni mit ihren Eseln trainiert hat, wie gern sie immer wieder frei (!) mit dem Strick auf dem Rücken einzeln und zu zweit in den Hänger gehen usw. Ich denke, Moni arbeitet (positiv) viel mit ihren Eseln und bringt ihnen viel bei, bietet ihnen auch viel. Dann sind die auch offen für Derartiges, weil sie ja auch viel Interessantes erleben.


    uta

    Think positive -

  • Nicht böse gemeint Moni, über 150 Kinder krabbeln die Esel an? Denkst du nicht das du deinen Eseln zuviel zumutest? Es sind deine Tiere und nur du kennst sie aber ich finde es echt heftig. Kinder schreien sind laut (nicht alle) und auch mal grob. Du kannst mir nicht weis machen das alle Kinder ja so lieb sind, ich hatte einen Spielzeugladen und weis leider nur zu gut wie die ticken:rolleyes:. Ich habe den Eindruck du überforderst deine Esel. Denke mal darüber nach ich meine es nicht böse, ich denke nur an deine Esel.


    LG Petra

    hallo Petra.

    Wenn alles geordnet zugeht ist es kein Problem.

    Es wurden von den Kids Reihen gemacht und es waren immer maximal 3 Kids am streicheln. Die dran waren sind dann weg gegangen und die nächsten kamen. Die Kids waren alle leise man musste es ihnen noch nicht Mal sagen und meine Esel lieben den Trubel. Wenn es einem zuviel wird macht er einen Schritt zurück und er hat sofort seine Ruhe. Bei mir wird kein Esel gezwungen. Wenn einer der beiden Stress hätte dann hätte er z.b. Durchfall oder würde nicht frei in den Hänger gehen weil sie wissen, Hänger ist Wanderung mit Personen weiter weg. Bei mir auf unserem Grundstück stehen sie alle frei im Paddock wenn Gruppe da sind. Dort können sie frei hinter zwei Linie gehen ( was sie wissen) und sie hätten ihre Ruhe, aber das wollen sie nicht sie stehen immer zwischen den Kids und Erwachsene und lieben geknuddelt zu werden. Da hatte ich auch schon an die 80 Personen gleichzeitig gehabt. Da schmusen dann mehr wie zwei Kids. Ich habe nur ein Esel der Kindergartenkids net ganz so mag. Er nutzt die Linie als Mal aus. Was auch okay ist, deswegen wird er bei Spaziergängen mit Kindergartenkids net genommen.

    Gruß Moni

  • Hm Moni, komme doch mal zu mir auf den Hof. Ich sperre dich mal kurz auf meine Hof ein und über 150 Menschen tatschen dir auf den Kopf herrum. Würde es dir gefallen? Diesmal kannst du wirklich nicht stolz sein.


    LG Petra

    Hallo Petra.

    Komme doch Mal zu mir. Und schaue Mal die stinkigen Gesichter der Esel an ,wenn ich mit Gruppen z.b. das Schafprojekt mache. Und sie nicht beachtet werden. Die Kids werden nicht außer Augen gelassen in der Hoffnung sie kommen zu ihnen rein. Und da ich meine Esel kenne dürfen die Gruppen zum Schluss noch zu den Esel.

    Gruß Moni

  • Hallo Nikoma

    Ich habe ein esel meine Anna ,der kann ich das auch zumutenvon sovielen Kindern gestreichelt zu werden.

    Ich war vor 10 tagen auch mit meinen Eseln auf einem Nikolausmarkt mit vielen Kindern und ich habe die Anna auch von den Kindernweg nehmen wollen .Das Ergebnis war :Die Anna hat so laut geschrien bis ich sie wieder zu den Kindern durfte.Sie hat die Kinder gesehen und gehört.Als sie wieder von allen gestreichelt wurde ,war sie wieder die Ruhe selber.

    Man muss bei solchen Festen nur seine Tiere gut kennen und beobachten.

    die Eseleule

    Hallo eseleule.

    Wenn man es hochrechnet waren es bei dir bestimmt noch mehr Personen die gestreichelt hatten. Ich habe das Glück das fast alle Esel so ein Trubel mögen.

    Weihnachtsmarkt habe ich nächstes Jahr vor mitzumachen, dieses Jahr hat es mir terminlich nicht geklappt.

    Was meine Esel nicht so mögen ist wenn ich sie wo hinfahre und sie müssen dort nur stehen, auch wenn ich ihnen heu oder Gras hinlegen mögen sie es nicht. Sie wollen laufen.

    Gruß Moni

  • Ich hatte auch schon Kindergärten oder Grundschulen bei mir zu Besuch.

    Meine Esel und Pferde wurden den Kindern vorgestellt und dann frei laufen gelassen. Alle Esel blieben bei den Kindern und haben sich streicheln lassen, die Pferde nicht, die gingen weg.

    Die Esel bekamen nicht genug von den Streicheleinheiten.

    ich glaube nicht, das es 'schlimm' war für Monis Esel, aber trotzdem gibt es sicherlich Unterschiede, bei den Eseln und bei dem Ort. Z.B. eine Kirmes würde ich nicht besuchen.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.