Was habt ihr heute mit dem Esel gemacht

  • Danke für die Tipps!

    Ich neige manchmal dazu, das alles schneller haben zu wollen. Ihr erinnert mich daran, daß alles nur mit viel Geduld gelingt.


    Ich stelle mir Uta vor, wie sie eine alte rumänische Stute seit fast 30 Jahren ohne 'Wenn und Aber' liebevoll versorgt, selbst wenn diese Ihre Zuneigung nicht so zeigen kann.

    Und ich stelle mir Moni vor, wie sie auf einem Teelichte-Koffer stundenlang im Hänger wartet, bis ihr Eselchen von alleine kommt.


    Dann freue ich mich, daß man Menschen so sehr mögen kann, die man persönlich gar nicht kennt.

    Dieses Forum ist so wertvoll.


    (Was mich daran erinnert, daß man immer noch nicht weiß, wohin man einen kleinen Beitrag leisten kann ???)

  • Hallo zusammen,


    um nochmal Monis Frage aufzugreifen, wie es uns dieses Jahr ergangen ist:

    Meine Esel und ich haben dieses Jahr vieles dazu lernen dürfen. Zum einen habe ich die erste "größere" Tagestour (ca. 20 km) mit meinen beiden Wallachen unternommen. Bis auf ein paar kleinere Schwierigkeiten, wie z. B einer sehr schmalen Holzbrücke, haben wir die Tour sehr gut zusammen gemeistert. Außerdem hat Benny, der seit Dezember 2021 bei uns lebt, gelernt die Hufen gut anzugeben. Als er zu uns kam, war er sehr schreckhaft und niemand durfte hinter oder neben ihm stehen. Somit war das Hufe sauber machen anfangs schwierig.

    Auch das Hänger fahren ist in diesem Jahr besser geworden. Es läuft noch nicht ganz optimal, aber wir arbeiten weiter daran.

    Außerdem haben wir einen Esel zur Pflege aufgenommen. Bei dem Senior musste ich erstmal die Fütterung umstellen, da er leider viel zu dick war (s. Bild). Er wurde vorher ganztags mit einem Pferd zusammen auf einer Weide gehalten und hat Hafer und Zuckerrüben zu fressen bekommen!



    Neben den ganzen Erfolgserlebnissen, kamen dieses Jahr leider einige gesundheitliche Probleme auf unsere Stute zu. Anfang Oktober berichtete ich hier im Forum über eine Kolik und habe nach Rat gefragt (An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an euch). Nur wenige Wochen später kam die nächste Kolik und wir mussten sie zum Tierarzt bringen. Einige Tage später, konnten wir sie zum Glück wieder abholen. Da sie tragend ist, wurde noch ein Ultraschall gemacht: Das Fohlen lebt und ist "quickfidel"

    Vermutlich war der Wetterumschwung und Sandablagerungen (trotz Leinkuchen Fütterung) die Ursache der Kolik.

    Wir machen momentan eine Flohsamenschalen-Kur.


    So viel zu meinen "Jahresrückblick" :)


    Liebe Grüße

  • Moin zs., die Eingewöhnung war auch bei uns ein längerer Prozeß. Wir haben einen Wallach vor sieben Jahren von Pferdeleuten geholt. Die Gute Frau hatte Gustav(Gussi) in Obhut genommen ,nachdem ein Veterinär Ihn von einer sogenannten TierMessi Frau wegnahm. An dem Tag als ich Ihn aus Braunschweig holte wurde Zeitgleich von der Nothilfe e.V. Tönnchen, unserer zweiter Wallach zu uns gebracht.Gussi 14,Tönnchen 7 Jahre alt. Tönnchen's Mama aus Rumänien kommend, würde dort als Gebärmaschine und zu Schmuggelzwecken eingesetzt. Dann ist sie auf mir nicht bekannten Wegen zu Guten Leuten mitsamt Tönnchen gekommen. Er war Ihr letztes Fohlen. Die Mama war in einem erbärmlichen Zustand. Tönnchen hatte innerhalb der Herde die konsequente Verteidigung seiner Mutter übernommen. Er kam nicht zur Ruhe. Deshalb wollten die Nothilfeleute eine schnelle Trennung der Beiden. Als wir innerhalb einer großen Herde standen hat Er sich und ausgesucht. Er ist ein feiner verschmuster Charakter. Flirtet sofort mit jedem Besucher. Aber er nahm ging ersteinmal auf Abwehr zu Gussi. Gussi hat niederländische Papiere. Ùber Ihn waren keine Infos zu erhalten. Nur das er spät gelegt wurde. Ein sehr interessanter Esel. Einerseits absolut distanziert,andererseits gibt's nicht's was ihm entgeht und er keine erkennbaren Schlüsse daraus zieht. Er muß Schlechtes erlebt haben. Anfangs ließ er keine Berührung zu.Auch jetzt ist es noch so ,das wenn ich z.B. mit einem Zollstock unterwegs bin und gedanklich meinem Vorhaben verhaftet bin, nicht auf ihn achtend, er ausweicht. Mittlerweile ist es so ,das er mit mir durchs Wasser geht , Gepäcktouren macht, den Holzkarren zieht und vor der Kutsche läuft.Alles macht er sehr zuverlässig. Die Körperberührungen läßt er nur selektiv zu . Und wenn er beobachtet wie Tönnchen die Schmuseeinheiten genießt, dann schiebt er sich im Bogen kommend sanft zw.uns , Tönnchen tritt ruhig zur Seite, und genießt auch. Neu ist,das wenn ich energetisch völlig leer bin, mich einfach nur zw. Ihnen hocke, beginnt er mich mit den Z See haben sanft zu "beknabbeln".Dabei wandert er hin und her. Ein Hammererlebnis noch; als ich vor drei Jahren Slalom übte , wollte er partout nicht mitmachen. Ich entließ Ihn und sinnierte so dastehend vor mich hin. Derweil hatte er mich im Blick.Er war schon abgehalftert.Plötzlich geht er zum Anfang des Slaloms und geht durch sechs Hütchen auf mich zu. Ich dachte ich spinne! Mein Herz 💓 sprang vor Freude.

  • Teelicht - Fußheizung - Sitzheizung


    Ihr alle, die mit sowas liebäugeln:


    Bitte dran denken, dass das für den Betrieb IM FREIEN gedacht ist!


    Ich habe mir den link auch mal aufgemacht und die Löcher für die Luftzufuhr sehen klein aus, könnte also durchaus beim Brennen Unfeines bis Gefähliches entstehen, was man nicht in geschlossenen Räumen haben will und sollte.


    Eine Teekerze, die offen brennen kann, brennt ohne große Schadstoffabgabe ab, außer Feinstaub und sowas.

    Feuer mit zuwenig Zuluft kann durchaus auch mal Kohlenmonoxid fabrizieren, was man nun wirklich nicht braucht.


    Besser-Wisser aus


    Irene

  • Da möchte ich mich anschließen. Das kann ganz böse schiefgehen. Kohlenmonoxid ist geruchlos, eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ist heimtückisch und sehr gefährlich.


    LG,Rheinkiesel

  • Moin zs., die Eingewöhnung war auch bei uns ein längerer Prozeß. Wir haben einen Wallach vor sieben Jahren von Pferdeleuten geholt....

    Es ist schön, daß so viele Menschen Esel aus Notsituationen retten, statt beim Züchter/Vermehrer zu kaufen.
    Auch wenn es oft anfangs schwer ist, aber man macht so viele Erfahrungen und beide profitieren.

  • Es ist schön, daß so viele Menschen Esel aus Notsituationen retten, statt beim Züchter/Vermehrer zu kaufen.
    Auch wenn es oft anfangs schwer ist, aber man macht so viele Erfahrungen und beide profitieren.

    Man muss halt schauen was für einen passt. Ich habe beides und meine "normalis"kommen mit manchen Situationen besser zurecht. Weil sie keine schlechte Erfahrungen gemacht haben oder Kinder und andere Sachen schon kennen gelernt hatten.

    Daher muss ich immer abwägen, wie viel mute ich den "nicht normalis"zu und was um sie zu fördern aber nicht zu überfordern.

    So habe ich z.b. eine menschen freie Zone. Der Esel der dahinter ist hat seine Ruhe. Klappt prima.


    Gruß moni