Robert Nestmanns Project Sanctuary Happy Donkeys

  • Danke für deine ausführliche Antwort. Ich bewundere wie man diese Esel hält. Schade das es sowas so selten gibt. Auf diese Bäume kann ich gut verzichten, aber ist schon interesant das Wilde Bäume(wie man denkt) jemanden gehören und man äger kriegen könnte. Bitte berichte weiter.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hallo,


    für diesen Tagesbericht habe ich überlegt, ihn so zu halten, wie er ursprünglich ankam. Ich dachte, es seien keine Bilder sendbar gewesen, weil ich keine Erfolgsmeldung der E-Mail bekam. Deshalb am Ende das PS, daß keine Bilder dabei seien. Tatsächlich gingen aber zwei durch, wie sich herausstellte, daher diese auch hier gleich mit dabei:


    Datum: Donnerstag, 27.10.2016



    Hallo Ihr,


    heute machte ich mich endlich mal auf an die Küste. Ziel war der Strand Praia da Armoreira.Er ist einer der wichtigsten Surferstrände des Landes. Er ist extrem flach und in ihn mündet der Fluß Ribeira de Aljezur (sprich: Alschesur), so daß sich im Hinterland eine Brackwassersumpflandschaft gebildet hat. Ich war auf beiden Seiten des Fußes zum Fotografieren, siehe Anhänge.


    Außerdem besuchte ich Sylvia, die Eselwandern im Küstennaturschutzgebiet anbietet. Sie hat 15 Esel. Einer ist leider todkrank, eine Überfunktion der Hypophyse. Ergebnis ist ein total apathischer und abgemagerter zu nicht heilenden Blutungen neigender Esel. Ein Knie hat nur vom Hinlegen eine 5 cm durchmessende blutige Wunde. Er muß wahrscheinlich bald eingeschläfert werden.


    Robert konnte ich heute Abend noch eine Tüte voll mit trockenem Brot bringen und für morgen mindestens ebensoviel Esskastanien aus dem Grundstück Casa Jaedes ankündigen. Die Kastanien mögen nicht nur die Esel, sondern selbstverständlich auch er. Außerdem warten hier noch auf die Esel nicht wie von Luc gesagt etwas Grasschnitt, das wäre auch gar nicht so gut, der würde nämlich Durchfall verursachen.


    Nein, es sind unglaubliche ca. 12 Kubikmeter bestes und vor Regen abgedecktes Heu. Das ist deswegen so was Besonderes, weil hier das Gras erst nach der Vertrocknung und Aussaat gemäht wird. Und das, wie man mir erklärte, deshalb, daß nur ja keine Blüte den Bienen entgeht. Sind anscheinend viele Honig-Fans hier. Nicht so Lucs mit seinem Gras von Casa Jaede, das wurde schon viel früher gemäht. Von dem Heu holt sonst der Nachbar gelegentlich etwas für seinen Pferdehengst.


    Heute hatte ich hier wieder schwüle 24°C und am Atlantik sogar 26°C. Schon heute Morgen um 7 Uhr 30 war es so mild, daß man mit dem T-Shirt nach draußen konnte. Die Sonne schaffte es dagegen nur schwer durch die Wolkendecke. Ich wollte euch etwas Einpacken von der Wärme, aber ich hatte leider schon Robert meine Transportdose gefüllt mit Eselleckerlis geschenkt!


    Grüße,
    Eseltrekker


    PS. Im Moment geht hier das Internet nicht, daher erstmal keine Bilder!


    Bilder:
    Brackwasserdelta
    https://drive.google.com/open?…MyUOCI9Rh5Ey_1UUPr7_q5heA
    Blick auf den Fluß Richtung Atlantik
    https://drive.google.com/open?…ragtV-818eM-o_M8c-XE8VhiQ

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

    Edited 4 times, last by Eseltrekker ().

  • @'Eseltrekker


    Danke für Deinen ausführlichen und informativen Bericht. Da bekomme ich direkt Sehnsucht nach dem Alentejo und hab bei dem Blick auf den Atlantik den Duft der Zistrosen in der schnupfenverstopften Nase. Gibt es die (Zistrosen) auch auch in der Macchia?


    Sylvias Esel hat Cushing, eine zwar nicht zu heilende, aber durchaus zu behandelnde Alterserkrankung. Ilja, die kleine Eselin der Noteselhilfe, die bei mir lebt, hat das auch. Die allopathische Behandlung ist sehr (!) teuer, aber meistens erfolgreich. Gute Erfolge hat auch eine homöopath. Behandlung, die auch einige Forumsmitglieder erfolgreich bei ihren Eseln anwenden, mit Hypophysis suis. Das ist nicht teuer, muss anfangs öfter, später selten i.m. oder subkutan gespritzt werden. Das mache ich gerade bei Ilja.


    Sylvia weiß wohl, welche Krankheit das ist, denke ich, und hat Dir den Auslöser dafür genannt. Vielleicht kennt sie aber nicht diese Behandlungsmethode, und vielleicht erzählst Du ihr mal davon? Der Zustand des Esels ist ja furchtbar; ob da H.s. noch anschlägt - keine Ahnung. Aber es ist kein teurer Versuch. Offen gestanden kann ich es nicht nachvollziehen, dass man einen Esel in dem Bewusststein,d ass seine Krankheit nicht heilbar ist, in diesen Zustand kommen lässt. Im Pferdebereich gibt es ein Wort: "Wir haben ihnen die Freiheit genommen - jetzt müssen wir ihnen die Wölfe ersetzen". Das ist manchmal gnädiger.


    Du kannst mich oder ganz bestimmt auch Heike wegen Hypophysis suis gern per PN anmailen; ich gebe Sylvia dann meine private e-mail-Adresse, wenn sie möchte. Habe auch sehr gute Erfahrung bei direkter e-mail-Anfrage betr. Hypophysis suis bei der Firma Heel gemacht - sehr kompetente Beratung durch Tierärzte, sehr umfassend, richtig gut und keineswegs verkaufsorientiert.


    gruß uta
    P.S. Trotz Bennys "mahnenden Worten" werde ich mir in Zukunft gelegentlich auch eine freie Meinungsäußerung leisten.

    Think positive -

  • Hallo,


    erst eine Korrektur: Die Inhaberin der Eselwandern-Farm heißt nicht Sylvia, sondern Sofia, komplett Sofia von Mentzingen. Sie hat mir auch einiges über die Behandlung erzählt, sie hat einen guten Tierarzt an der Hand. Aber da ich bei sowas nicht so drin bin, war es schwer für mich, alle Details nachzuerzählen. Das was Du Uta da erwähnst, meine ich auch gehört zu haben. Wir haben auch darüber gesprochen, daß es ein dauerndes Abwägen ist, ob sich das Tier nur noch quält und ab wann man es nicht besser einschlägern lassen sollte. Ich denke, das hat sie immer im Blick.


    Zistrosen habe ich sicher wahrgenommen, aber nicht extra fotografiert. Auf meine Bildern findet sich da nichts. Übrigens, bei den Bildern habe ich anfangs überlegt, ob ich hier im Forum Nicht-Eselbilder im Bericht weglassen soll. Aber da einerseits viele Texte darauf Bezug nehmen und es sicher auch interessant ist, zu erfahren, was man in Roberts Gegend noch so alles anschauen kann, habe ich beschlossen, solche Bilder auch zu zeigen.


    Zudem, wenn der Google+-Unternehmensauftritt und ein ähnlicher auf Facebook fertig sind, gibts dort auch noch viele weitere Bilder, die mit besserer Fotoausrüstung entstanden sind. Bei Google+ hat es den Vorteil, daß das Project Sanctuary Happy Donkeys gleich wie alle Unternehmen - Hotels, Gasthöfe, etc. - beim Zoomen automatisch bei ausreichender Vergrößerung angezeigt wird und eben mit präziser Platzierung. Und die Sache bei Facebook hat den Vorteil, daß man dann auch mitlesen und Bilder gucken kann ohne Account dort.


    Zum Bericht des nächsten Tages:


    Da gibts zwei Eintragungen. Die eine entstand am Morgen, weil am Abend zuvor nicht alle Bilder durchgingen. Bei der zweiten habe ich auch den Betreff der ehemaligen E-Mail genannt, weil darauf der Text kurz Bezug nimmt. Eigentlich gabs am Morgen noch eine zweite E-Mail, um die restlichen Bilder zu senden, denn es gehen immer nur maximal drei wegen der 20 MB E-Mail-Grenzgröße. Da die zweite E-Mail keinen Text enthielt, habe ich nur die Bilder darin mit aufgelistet.



    Datum: Freitag, 28.10.2016


    Hallo Ihr,


    Internet geht wieder hier. Wie ich gesehen habe, sind sogar 2 Bilder durchgegangen. Im Anhang nun drei weitere Strandbilder. Darauf seht Ihr auch die Klippen, von denen aus ich dann die letzten Bilder der nächsten E-Mail gemacht habe. Und auf denen wiederum ist die Klippe auf der anderen Seite des Flußes erkennbar, von der aus einige der diesmaligen Fotos entstanden. Die Eselbilder sind von Sofias Eselfarm:
    Burros & Artes (Esel und Kunst bzw. Kunsthandwerk)
    http://eselwandern-algarve.blogspot.com
    oder direkt auf Google Maps:
    https://www.google.de/maps/pla…3d37.3378693!4d-8.7775214


    Grüße,
    Eseltrekker


    Bilder:
    Praia da Armoreira, nördlich des Flusses 1
    https://drive.google.com/open?…mRqwN5hodBwAyCBmXoGfSVKhg
    Praia da Armoreira, nördlich des Flusses 2
    https://drive.google.com/open?…8MG1Q3L-4QrmzQO6owZ9b-6fA
    Praia da Armoreira, nördlich des Flusses 3
    https://drive.google.com/open?…CN60cWQWVzOUd1d9ruy-zAlRg
    Praia da Armoreira, nördlich des Flusses 4
    https://drive.google.com/open?…yM_LW0BWbXk74N7suMa7CV1og
    Praia da Armoreira, südlich des Flusses
    https://drive.google.com/open?…P9elJy5BOOK0yxtOjbp5yp6sg
    Esel bei Sylvias Eselfarm beim Süßkartoffelranken verspeisen 1
    https://drive.google.com/open?…Umz_PFOleuTepB3YwBua70r8g
    Esel bei Sylvias Eselfarm beim Süßkartoffelranken verspeisen 2
    https://drive.google.com/open?…GVjgNupdHudDtuC6Yh9IOyh-w

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo,


    hier also der eigentliche Bericht vom Freitag, was tagsüber los war. Wie ich übersehen hatte oben, bestand auch hier die Bilderlieferung aus zwei E-Mails, welche ich wieder zusammengefaßt habe, da kein weiterer Text enthalten war:



    Datum: Freitag, 28.10.2016


    Betreff: Sol e Comida


    Holla Daheimgebliebene,


    für heute trifft es Sonne und Essen also sowas wie die Faust auf's Auge. Alle fünf Esel haben das zum Motto für den Tag erkoren. Sieben Stunden unterwegs ist neuer Rekord, wobei gar nicht mal das Ziel war, weit rumzukommen. Die Langohren brachten es mit uns beiden Kurzohren zusammen gerade mal auf ungefähr 6 km und 250 Höhenmeter jeweils rauf und runter. Wenn Ihr Euch nun fragt, wie man für so wenig Strecke so lange brauchen kann, das geht ganz einfach, wenn man sich quasi durch den Lebensmittelladen nach allen Regeln der Kunst quer hindurch frisst und dabei mindestens jedes zweite Angebot unbedingt probieren muß. Ich habe nun auch gelernt, Mäuse sind nicht die einzigen, die irgendwo Löcher reinfressen können - siehe Anhang!


    Ach ja, bevor ich es vergesse, die Fünfe mögen in der Tat Esskastanien ganz furchtbar. Es sei aber noch steigerungsfähig: Noch besser sollen die Rieseneicheln der Korkeichen munden. Das probiere ich morgen aus, direkt vor dem Haus hier steht nämlich so ein Baum.


    Das Übersichtsfoto zeigt einen großen Teil von Roberts Anwesen. Rechts unten ist die Straße und nach vor allem links oben gehört noch ein ganzes Stück mehr dazu. Ungefähr leicht links oberhalb der Bildmitte befindet sich noch ein weiteres, ständig durch den einen nie versiegenden Bach geflutetes Wasserbassin. Insgesamt zwei Bäche sorgen für reichlich immer verfügbares kostbares Naß auf dem Grundstück.


    Nach der Tour hat's zumindest den beiden Kleinen gereicht, siehe nachfolgende E-Mail. Mir übrigens auch! Aber nicht wegen der Wanderung, sondern danach: Eine Bekannte half Robert aus beim Aufräumen und hinterließ zwei leckere Salate. Einen Rohkost mit Rote Beete, Karotten, Kerbel, Bohnen und noch einigen weiteren Zutaten, das Ganze mit Zitronensaft, Salz und Olivenöl angemacht. Und der andere ein Fruchtsalat mit Lucs Äpfeln und zusätzlichen Bananen, auch gut gesäuert mit Zitronensaft. Zitronen sind hier fast eine Frucht ohne Wert. Es ist nichts Besonderes, daß man, wenn man zum Beispiel zur Getränkaromatisierung ein paar äußere Schalenstücke benötigt, den Rest der Zitrone wegwirft und dabei aber gleich mehrere davon.


    Von den Bananen - insgesamt aß ich ca. fünf Rädchen - spürte ich ein leichtes Jucken im Hals. Da die Lippen nicht juckten und gar dick wurden, dachte ich, ich wäre in guter Tagesform und nur schwach allergisch gegen diese Sorte Bananen. Weit gefehlt, denn kurz danach ging's los. Heftigste Magenkrämpfe setzten ein. Ich konnte mich nur noch auf die sonnengewärmte Steinbank vor Roberts Haus hinsetzen und bin ganz zusammengesunken. Drei der Esel bemerkten meinen Zustand und begannen eifrig an mir zumzuzupfen. Ich konnte sie nicht wirklich abwehren. Irgendwann stand ich mal auf, nur um mich wieder bald darauf nochmal niederzulassen. Mein Magen mochte die Lageveränderung zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht. Nach 20 Minuten wagte ich dann die Heimfahrt, der Magen quittierte das Gerüttel auf den kurvigen schlaglochübersähten Bergsträßchen mit einem Fluchtreflex und als er dem nicht nachgehen konnte, gab er ihn an die nachfolgende Verarbeitungsstufe weiter.


    Zu Hause angekommen nahm ich mir die Zeit für ein Glas Wasser, denn ich hatte den Tag über in der prallen Sonne bei wieder 26°C nichts getrunken. Auf der Toilette kam dann die nächste Quittung des Magens. Nun lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ich muß wohl nicht ausführen, was sich damit ankündigte. Aber ich konnte es gerade noch mit viel Beherrschung vermeiden, indem ich vorab etwas Luft aus dem Magen los wurde. Ich wußte genau, was eigentlich zu tun war, konnte es nur nicht gleich umsetzen, weil der Drang zur Toilette größer war. Danach ließ ich mir sofort einen Naturjogurt geben und danach eine Dose Cola. Nach sechs Minuten war alles vorbei und ich konnte an dem schon auf dem Tisch stehenden, nun wieder lecker erscheinenden Abendessen teilnehmen!


    Der Plan für morgen steht noch nicht fest, laßt Euch überraschen!


    Grüße,
    Eseltrekker


    Bilder:
    Esel und Chinaschilf 1
    https://drive.google.com/open?…TUJJBCqHF_2D7VgYVUQMUjDrQ
    Esel und Chinaschilf 2
    https://drive.google.com/open?…dmGCIXFBaX7jHFQXcBasWV9jg
    Roberts Gelände im Überblick
    https://drive.google.com/open?…s0mmFVMOrdzzsjh2r5NKzcAPA
    Erledigte kleine Esel – man beachte den weißen Rand oben im Foto: Das ist das Bauchfell von Camaron
    https://drive.google.com/open?…5cgrOuiQBJGD-phXwtBuzQmLA

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo,


    der nächste Tagesbericht ist zweiteilig. Am Morgen antwortete ich zuerst auf eine Antwort einer meiner E-Mail-Tagesberichte-Empfänger, der mir eine Adresse von deutschen Aussiedlern vermittelte, die dort ganz in der Nähe von Monchique ein Lokal betrieben:




    Datum: Samstag, 29.10.2016


    Hallo,


    an diesem Pizzalokal der "ausgestiegenen" Deutschen in Marmelete bin ich vorgestern vorbeigekommen. Liegt in einer trostlosen Gegend, wo ein tagelanger Waldbrand gewütet hat. Alles tot dort. Der Feuersturm war so schnell, daß nicht mal die Blätter verbrannt sind, nur braun wurden. Aber die Stämme sind komplett schwarz. Das ist die Folge der Mißwirtschaft der hießigen Holzmafia, überall schnellwachsenden, aber wegen der ätherischen Öle extrem brennbaren Eukalyptus zu pflanzen. Mal abgesehen davon, daß man damit den Geruch in der Luft großflächiger Landabschnitte völlig verändert hat. Der Mix aus Eukalyptus und mediterraner Kräuter ist, gelinde gesagt, fast immer eklig, je nach Mischungsverhältnis. Und bei Regen ist es noch übler.


    Grüße,
    Eseltrekker



    Datum: Samstag, 29.10.2016


    Hallo Ihr,


    was für ein mühseliges Geschäft, Eicheln zu sammeln. Man muß sie zum einen rundum auf Löcher untersuchen und manche auch noch auswickeln, doch oft ist die Schale des Hutes zu hart für bloßen Fingereinsatz. Aber Robert meint, sie fressen sie auch mit Wurm - brrrrr. Klar, sie wissens ja nicht. Die Dinger sind, wie erwähnt, riesig, siehe Anhang. Ich fand nur welche in Hausnähe, 10 m weiter weg haben die Wildschweine sauberst aufgeräumt. Die Viecher sind eine Plage hier. Es hat hier nicht nur eine Korkeiche, sondern mindestens ein halbes Dutzend und ganz schön große. Das lohnt sich richtig für das Schwarzwild.


    Robert sammelte 2,5 km entfernt diesen Morgen Karoben, die Früchte des Johannisbrotbaums. Seine Esel lieben sie über alles, dagegen die auf Mallorca samt aller Ponies haben sie meist nicht mal gekostet, von wegen ganz gefressen, ha!


    Also, Robert war aushausig und die Esel hatten somit Lude und ließen sich so richtig gehen und ich habe die Beweise, wiederum siehe Anhang. Aus dem mit dem liegenden Camaron will ich ein Blechschild für Roberts Eingang machen lassen. Die Bilder muß ich auch heute auf mehrere E-Mails verteilen. Als die Andalusier - es sind reinrassige andalusische Großesel - Robert zurückkommen hörten, standen sie alle in Reih' und Glied und horchten aufmerksam, als er mit ihnen über das Tal hinweg sprach.


    Am Ende des Tages fuhr ich nochmal bei ihm vorbei und begleitete die Meute dann den letzten halben Kilometer wieder zurück in ihre Heimstätte. Dabei entstand das letzte Foto, das über das erwähnte Tal hinweg nochmal die Gebäude samt den 12 ha Grundstück, diesmal aber auf selber Höhe zeigt.


    Doch zwischen den Besuchen heute bei Robert habe ich noch sieben Strände an der Südküste abgeklappert, aber die eine gesuchte Besonderheit nicht gefunden. Ich hätte vorab nochmal den Reiseführer studieren sollen. Die Höhle mit Sandstrand und Loch in der Decke erreicht man ausschließlich per Boot stand da klipp und klar. Außerdem sollte es um die Mittagszeit herum sein, damit die Sonnenstrahlen durch das Loch auf den trockenen Teil des Strandes darin fallen.


    Die Höhle heißt Grotta O Algar. Algares sind senkrechte Löcher in den Klippen bis runter auf's Wasser. Das Meer hat in dem weichen Muschelkalk, der übrigens ockerfarben ist mit unzähligen eingebetteten andersfarbigen, meist weißen Muschelschalen Höhlen und senkrechte Schächte herausgelöst. Schade, die Algares sind selten Blow-Holes, das wär' ein Schauspiel, wenn sie speien würden wie Wale beim Ausatmen. Die Lochhöhle liegt ungefähr in der Mitte zwischen den Stränden Praia Benagil und Praia da Marinha - nur falls es mal jemand von Euch auch in die Gegend schafft. Es gibt auch eine schöne Klippenwanderung zwischen den beiden Stränden mit einigen Algares, die sogar einen Namen bekommen hat:
    Percurso dos Sete Vales Suspensos - Sieben-hängende-Täler-Weg.


    Grüße,
    Eseltrekker


    Bilder:
    Rieseneichel der Korkeiche
    https://drive.google.com/open?…m90Cyu072KG8And_1LQroj02g
    Camaron läßt sichs gutgehen
    https://drive.google.com/open?…SfmjTcKWJaftrrRKKxkA1ijnA
    ...und wie
    https://drive.google.com/open?…OMCe_tlUpH5us2-1esmQ5aFmQ
    Esel vor dem Haus
    https://drive.google.com/open?…KkxOzxIesvrfVK4J5qalZQ_bA
    Esel hören Robert
    https://drive.google.com/open?…RvaV5cdWEMi0mPmFj1Vv0Nfkg
    ...da ist er ja
    https://drive.google.com/open?…EzHftfS8hQYApHY6X2AOz84Mg
    Strand Praie de Vale Centeanes
    https://drive.google.com/open?…KJde267uKw2PH2PMeWgHG30eQ
    Roberts Anwesen auf gleicher Höhe gegenüber
    https://drive.google.com/open?…jprvtvGdvoPDJD5Nh89_s3M6Q

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo Eseltrekker
    Deine Berichte und Bilder machen Fernweh nach Sonne und Strand und dann noch mit so tollen Langohren .DANKE für die tolle Berichterstattung. Ich sehe öfter ins Forum um zu sehen ob du wieder was neues geschrieben hast.
    die Eseleule

  • Spanend zu lesen und schöne Bilder (auch dien ohne Esel)

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Hallo,


    nun zum letzten vollen Tag meines Aufenthalts dort. Besser vorinformiert, auch durch Befragen meiner Wirtsleute, hatte ich vor, diesmal gezielt vorzugehen:



    Datum: Sonntag, 30.10.2016


    Betreff: Eselfreier Tag - ich muß krank sein


    Hallo Ihr,


    nein, natürlich nicht, ganz ohne Fell kraulen wäre zu hart, also ein halbes Stündchen vorher und nachher hab ich die Schlingel schon besucht. Aber dazwischen war volles Programm, so richtig was erlebt und super Natur gesehen. Aber bevor ich darauf näher eingehe, erst nochmal zurück zu gestern Abend: Es kamen neue Gäste an, drei Holländer, arrrgh!


    Dachte ich bisher, Italiener seien ein lautes Volk, gegen die Hos sind sie chancenlos. Gerade gehts wieder los, wo ist das Oropax?


    Schon vor dem Essen im Wintergarten herrschte ein unerträglicher Geräuschpegel, der nahtlos beim Essen weiterging, sich sogar noch steigerte. Männlein und Weiblein übertrafen sich gegenseitig, daß ich mich wie Jeannie weg- und zu Roberts Eseln hin blinzeln wollte oder warum kann ich nicht gleich ein Esel sein? Wahrscheinlich bin ich sogar einer, sonst wäre mir nicht ein weiteres Ding am selben Abend passiert.


    Aus der Dusche kam nur eiskaltes Wasser! Hätte ich mir ja denken können, bei nur 300 l solaraufgeheiztem Vorrat. Die Hos hatten alles verbraucht, aber noch gut warm hätte es trotzdem sein müssen durch die parallele Gasheizung. Die just zu diesem Augenblick leere Gasflasche hat das unmöglich gemacht. Was war ich froh, vor dem Essen wenigstens Arme, Beine und Gesicht vom Tagesschweiß gewaschen zu haben. Heute habe ich zur Vorsicht gleich vor dem Abendessen die Generalreinigung erledigt. Ich fror heute nicht, sodele, den Letzten beißt das kalte Wasser, ha ha ha!


    Heute klapperte ich sämtliche der schönsten Strände an der Westküste ab und zwar von Norden nach Süden:
    Praia de Odeceixe
    Praia de Bordeira
    Praia do Armado
    Praia do Castelejo
    und an der Südküste von Westen nach Osten:
    Praia do Barranco
    Praia do Joao Vaz
    Praia da Ingrina
    Praia de Zovial
    und noch ein paar unbedeutende. Alle diese zusammen im Süden hätte ich mir schenken können, interessant wurde es nur beim
    Praia de Luz
    und
    Ponta de Piedade.


    Letztere wird im Pons Reiseführer als Natur-Highlight der Felsalgarve beschrieben. Klar sind die Klippen bizarr geformt und extrem zerklüftet, aber sie haben bis auf eine winzige Stelle keinen Strand, der zudem von oben kaum einseh- und nur vom Boot aus erreichbar ist. Ich kann nicht zu allen Stränden Bilder schicken, das würde zig E-Mails erfordern, nur die Highlights. Nur die habe ich mit dem Handy aufgenommen, die mit der digitalen Spiegelreflex sind deutlich zahlreicher von den Stränden.


    Ich dagegen finde durchweg die Strände an der Westküste faszinierender. Es gibt dort keine Bettenburgen und das wird auch so bleiben, weil ein sehr breiter Streifen der Costa Vincentina volles Naturschutzbebiet ist. Daher sind diese Strände niemals so voll wie die im Süden. Dafür muß man sich Sonnenschirm und Verpflegung eher selbst mitbringen. Allerdings gibt es meist doch mindestens ein Restaurant in relativer Strandnähe. Aber die Strände wirken auf den Bildern nicht nur sehr naturnah, sie sind es auch - perfekt. Eine ideale Ergänzung, zur Entspannung bei Roberts Eseln auch mal einen Tag am Strand einzulegen.


    Für mich der Lieblingsstrand ist der Praia de Bordeira bei Carrapateira: Endlose schnurgerade einlaufende Wellen, ewig flach auslaufender Strand, viele Surfer, ein Aussichtsfelsen direkt oberhalb der Surfer ist eine geniale Fotoposition und der Anschluß der Felsenküste Richtung Süden ist auch fotogen. Einem Tip meiner Wirtsleute folgend, habe ich die einzige richtige Küstenstraße unter die Räder genommen, auch wenn es eine unbefestigte Holperpiste ist, auf der man dauernd von Geländemotorrädern überholt wird. Dafür hat man vom Auto aus Sicht aufs Meer und alle naselang felsige Fotomotive.


    Endlich funktionierte auch mein Navi wieder richtig. Notwendig war nur, ausschließlich die gekauften TomTom-Karten für's Routing zu verwenden. Die an anderen Stellen detailreichere Open Streetmap zeigt zwar z.B. Sandstrände an, kann aber irgendwie nicht richtig die berechnete Strecke deckungsgleich auf die Straßen legen. Ergebnis ist, daß dauernd nur weiter voneinander entfernt liegende Punkte mit einer Geraden verbunden werden. Wenn ich dann diese Pseudostrecke verlasse, indem ich dem realen Straßenverlauf folge, hupt das Gerät dauernd wie blöd. Bei den TomTom-Karten dagegen funzt es einwandfrei.


    Grüße,
    Eseltrekker


    Bilder:
    Strand Praia de Odeceixe 1
    https://drive.google.com/open?…3yma95bm5YRhywgVTiGLZnPfw
    Strand Praia de Odeceixe 2
    https://drive.google.com/open?…y30pdc_mGebdOGmesQLSOJ-Ww
    Strand Praia de Bordeira mit Fluß Ribeira da Carrapateira
    https://drive.google.com/open?…NxnZa57O4_jVikHmc1wQZ8rhQ
    Strand Praia de Bordeira - Surfer
    https://drive.google.com/open?…cOjCETMqvYeAJNO5Iy2Ih1OjA
    Strand Praia de Bordeira - Surfwellen
    https://drive.google.com/open?…Us3qEDvZL5EjodpWzHnVZCR2Q
    Strand Praia de Bordeira - südlich Felsen
    https://drive.google.com/open?…b1CGi02Wn8-KlmWrkm_6R4EBw
    Strand Praia do Castelejo - Richtung Süden
    https://drive.google.com/open?…cdEG6OZgGBNmtXX3NoeG9SYm8
    Strand Praia do Castelejo - Richtung Norden
    https://drive.google.com/open?…A4d8aHbV3jpe3AfjG8AIA0PSg

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo,


    der Montag 31.10.2016 war mein Rückreisetag. Ein ausführliches Verabschieden von Robert und der Meute mußte natürlich sein. Robert nutzte die Zeit und kümmerte sich um seinen Gemüsegarten derweil die männlichen Esel darauf hinwiesen, keine Weibchen zu sein. Ich nehme an, der Genuß in der warmen Morgensonne hat bei ihnen lockernd gewirkt. Robert hatte inzwischen erkannt, daß eine Wühlmaus in seinem Garten Einzug gehalten hat und es kein Maulwurf ist. Ich erklärte ihm, was er zu erwarten habe: Für die Maus ist sein Garten ein Schlaraffenland im Vergleich zur kargen Natur rundum. Ich versprach, ihm eine Wühlmausfalle zu besorgen.


    Postwendend kam von Robert in einer der ersten E-Mails die Bestätigung, daß einer seiner Kohlköpfe alles unterhalb der Erdoberfläche verloren habe. Das geht nicht, das iste in direkter Angriff auf seine Essensversorgung, auf die er angewiesen ist. Des weiteren berichtete er, daß bereits erst Kotbrocken der Ratten im Strohvorrat über dem Stall in Camarons Fütterungstrog gefallen seien.


    So habe ich also ein Expresspaket zu ihm gesandt mit einer sehr sicher funktionierenden Wühlmausfalle, eine Rattenfalle und noch ein paar Sachen mehr. Theoretisch wäre das Paket am gestrigen Freitag nach Aufgabe am Mittwoch bei der Post bei ihm gewesen. Aber leider hatte mir Luc vom Casa Jaede trotz Nachfrage die falsche Adresse gegeben, nämlich die für die Briefpost. Zum Glück sah ich gestern am Samstag Morgen in die DHL-Sendungsverfolguung und fand den Hinweis, daß die Adresse unvollständig sei. Die fehlenden Daten lieferte umgehend ich dem DHL-Service zur Weitergabe an die portugiesischen Kollegen, so daß das Paket nun am morgigen Montag bei Robert eintreffen sollte.


    Die Adresse habe ich im Eingangsbeitrag dieses Thema nun auch ergänzt.


    Was sonst noch so war seit meiner Rückkehr:


    Ich habe für Robert einfacher zu merkende Domains für sein Projekt eingerichtet, welche auf seine Webseite nun weiterleiten: www.happy-donkeys.com und www.happy-donkeys.eu


    Neben den wichtigen Dingen im ersten Paket sammle ich noch einige Ausrüstungsteile und Nützliches für ihn für ein weiteres Paket, das aber nicht so eilig ist.


    Robert hat bei Algarve-pur auf Facebook angefragt, ob sie über ihn und sein Projekt berichten mögen. Sie boten an, daß er den Artikel selber schreiben könne, was er dann auch tat, Ich habe ihn lektoriert und er wird nun hoffentlich bald erscheinen. Sobald ich den Link habe, werde ich ihn hier posten.


    Er hat noch einige vielversprechende Aussagen zu winkender Spendenunterstützung, mal sehen, was sich da ergibt. Er plant auch, Freiwillige gegen Kost und Logis bei sich unterzubringen. Allerdings wird das vermutlich erst klappen, wenn die sanitäre Grundausstattung existiert. Es gibt neben Casa Jaede sogar noch näher eine weitere Unterkunftsmöglichkeit, nur ca. 3,5 km entfernt und auch auf der gleichen Seite des Berges Picota. Man kann direkt ohne Abbiegen zu müssen auf der Straße zu ihm fahren. Es ist eine Art Agroturismo:
    Quinta da Idalina, Webseite leider nur in portugiesisch, ich weiß nicht, ob sie andere Sprachen sprechen.
    http://www.quintadaidalina.pt/
    https://de-de.facebook.com/quintadaidalina
    Auf Facebook sind viele Fotos, auch von Naturschönheiten in der Nähe.


    Grüße,
    Eseltrekker

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Danke Eseltrekker das du uns von deiner Reise berichtet hast. Die Bilder sind sehr beeindruckend, auch was Robert sich dort aufbaut . Ich wünsche ihn und seinen Eseln viel Glück.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hallo,


    ich habe oben noch die Adresse für Pakete an Robert bzw. die Snackbar Choupal komplettiert. Und hier noch ein Link zu einer - englischsprachigen - sehr schönen Seite über Monchique mit vielen Fotos. Das zweite Foto zeigt die Snackbar:
    http://www.enjoythealgarve.com/one-day-inmonchique


    Neues von Robert:


    Das erwähnte Express-Paket ist angekommen. Die hinterlegte Adresse im Startbeitrag dieses Themas funktioniert also. Gestern hatte Robert Besuch von sieben der nächstgelegenen Nachbarn und ging mit ihnen auf eine kleine Eselwanderung. Heute wollten auch noch mal zwei Leute für zwei bis drei Stunden kommen. Es ist natürlich sehr wichtig, daß er guten Kontakt mit den Nachbarn hat. Wer weiß, wann er mal oder auch umgekehrt ein Nachbar Unterstützung braucht. Nachbarschaftshilfe wird dort nämlich sehr hoch geschätzt und oft gelebt.


    Grüße,
    Eseltrekker

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo,


    habe in dem Enjoy the Algarve-Magazin noch zwei eselige Links gefunden:


    Zum einen zu den Eselwanderungen von Sofia gibts einen schön bebilderten Artikel und zum anderen zwei interessante Artikel zur erst 2001 entdeckten und einzigen echten portugiesischen Eselrasse namens Miranda, die aus dem Nordwesten Portugals aus der gleichnamigen Region stammt und die besonders gesellig und kontaktfreudig sind. Sie gelten als bedrohte Art, es gibt nur noch 600 Eselstuten und 25 Eselhengste. Kommt noch hinzu, daß die meisten Farmer, die solche Esel noch haben, über 75 Jahre alt sind und erwartet wird, wenn nicht eingegriffen wird, daß die Art um 2050 ausstirbt.


    http://www.enjoythealgarve.com/donkey-trekking


    Kurzform Miranda-Esel: http://www.enjoythealgarve.com/miranda-donkey
    Originalartikel Miranda-Esel: http://magazine.enjoythealgarv…-soul/#!/typical-portugal


    Grüße,
    Eseltrekker

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • Hallo,


    ich habe noch etwas zu den Asino de Miranda, den MIranda-Eseln recherchiert:


    Seit 2001 wird versucht, die Rasse zu erhalten. Man weiß leider nur sehr wenig über die Geschichte dieser Eselrasse, um die sich die A.E.P.G.A. - Associação para o Estudo e Protecção do Gado Asinino – die auch den Rassestandard definiert hat, kümmert. Die Esel sind als Fohlen schwarz und gehen mit dem Erwachsenenalter ins Dunkelbraune. Sie haben sehr helle Augenringe und "Mehlschnauzen". Sie haben kräftige Mähnen und insgesamt ein etwas längeres Fell.


    Die A.E.P.G.A. schreibt auch, sie bewegen sich langsam, mit großen Schritten, aber agil. Also so wie der Asino Mallorquin, sie schreiten eher, um nicht zu sagen, sie stolzieren. Viele Esel, die nicht mehr gebraucht werden oder gehalten werden können, weil die Besitzer wegsterben, kommen in Auffangstationen. So sind zum Beispiel welche zu Sofia gekommen, die die Wanderungen an der Küste anbietet. Dazu nochmal meine beiden Bilder von dort:
    Esel bei Sylvias Eselfarm beim Süßkartoffelranken verspeisen 1
    drive.google.com/open?id=12-FXcsyY9Umz_PFOleuTepB3YwBua70r8g
    Esel bei Sylvias Eselfarm beim Süßkartoffelranken verspeisen 2
    drive.google.com/open?id=1ZzQJ0dEgmGVjgNupdHudDtuC6Yh9IOyh-w


    Andere sind in Burro Ville gelandet:


    Burro Ville ist ein Agroturismo, geöffnet seit August 2014 und liegt zwischen Portimao und Lagos, genauer in 8500-163 Figueira. Das ist etwa 20 Minuten von Robert entfernt. Sie haben in der Tat eine ganze Menge Miranda-Esel, deutlich mehr als 10 Stück, aber leider werden Eselausritte auch für Erwachsene angeboten. Webseiten sind:
    http://www.burroville.com
    https://www.facebook.com/BurroVille


    Grüße,
    Eseltrekker

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan

  • meine Frage dazu: warum sollen keine Erwachsenen einen Esel reiten? meine Freundin ist 52, wiegt keine 60 kg und ihr Hansi genießt es richtig wenn sie mit ihm reitenderweise oder mit der Kutsche durchs Land zieht...

  • Dieses 'Urviech' vor der Kutsche sieht ja toll aus, ist das Deiner.


    Die meisten Erwachsenen, vor allem Männer sind ja deutlich schwerer, ich glaube nicht, das das immer so berücksichtigt wird beim Eselreiten.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Hallo,


    Problem dabei ist, ich habe noch nie bei Anbietern von Eselreiten gesehen, daß die Kunden vorher gewogen wurden oder auch nach einer Gewichtsabschätzung abgelehnt worden wären. Nur der Kunde zählt, nicht der Esel.


    Ich fände es auch toll, auf einem Esel zu reiten. Aber einen 500 kg-Esel gibt es nicht, daß ist ein Pferd!


    Grüße,
    Eseltrecker

    Eselwander-, Asino Mallorquina- und Asino de Miranda-Fan