Zuglast zum Eingewöhnen Wiesenschleppe


  • Hallo zusammen,


    ich habe mir eine schönes Kumt von Sattlerei Miethe für eine Großeselstute gekauft.


    Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Info wieviel Zuglast ich für den Anfang zumuten darf, bzw. wie weit zu steigern im Training. Die Angaben für Kutsche helfen mir da nur bedingt weiter. Besser wäre die Berechnung für z.B. das Gewicht beim Zugschlittenbewerb beim Eseltreffen.


    Ich plane im Frühjahr die Maulwurfshügel auf der Koppel mit der Eselin mit der Wiesenschleppe am Bild anzugleichen.


    Ich könnte die Zuglast durch die Anzahl der Ringe (50 cm Durchmesser) variieren.


    Konditionsstand: wöchentliche Packsattelwanderungen 10-15 km mit ca 15 kg Traglast, Großeselin Risthöhe 132 cm, 320 kg


    Danke für eure Rückmeldung


    Schöne Grüße aus Bayern

    Hans

    Edited once, last by Hans P ().

  • Der große Unterschied zu einem Wagen ist der gleichmäßige Zug, sprich es besteht während des Ziehens keine Entlastungszeiten wo das Tier nur sein eigenes Gewicht vorwärts bewegen braucht. So ist auf genügend Pausen zu achten.


    Der Zug sollte beim Einfahren nicht größer sein, als das Körpergewicht des Tieres.


    Der Vorteil bei einer so kleinen Wiesenegge ist, man kann sie selber von Hand ziehen, so bekommt man ein Gefühl für die Zuglast.

  • Hallo.


    Zum ziehen kann ich dir leider nicht weiter helfen. Heike Wulke könnte dir da evt. Helfen oder frag bei der igem direkt nach. Sie Veranstalten solch ein Wettbewerb.

    Gruß moni

    P.s. wo bekommt man so eine wiesenegge her?

  • Moni,

    ich denke, Heike wird das hier auch lesen, wenn sie dazu kommt. Wenn sie HIER antwortet, haben wir alle was davon.


    uta

    Think positive -

  • Anfangen solltest du mit einer Zuglast von 5 % des Körpergewichts. Man geht von einer maximalen Zuglast von 10-12 % des Körpergewichts aus.


    Für die Mitleser, die nicht wissen, wie die Zuglast ermittelt wird ( ist NICHT das Gewicht, was man dran hängt):

    Am einfachsten ist es, eine Federwaage an das Gerät hängen und über die Wiese ziehen. Der angezeigte Wert entspricht der Zuglast.

    Liebe Grüße
    Heike

  • wo bekommt man so eine wiesenegge her

    Ich denke, die Egge ist selber gebaut. Sie sieht gut aus, Ihr Gewicht lässt sich verstellen was dem Training entgegenkommt. Als ganzes wird sie auch nicht sehr schwer sein.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • @ Benny

    Irrtum - klick mal auf das Bild, da wirst Du oben die Signatur von ebay sehen. Solche Wiesenschleppen (es ist übrigens keine Egge, die den Boden aufritzt) gibt es im Agrarhandel. Sind aber leider nicht ganz billig...

    Ich hatte auch schon mal damit geliebäugelt, lohnt sich bei meinem kleine Betrieb aber leider nicht. Ich muss mit dem Rechen ran.


    uta

    Think positive -

  • Ok Uta, es ist eine Schleppe, ich bin eben doch nur ein halber Bauer :D

    Aber zu teuer finde ich sie nicht. Ein Handwerklich geschickter Mensch kann sie bestimmt selber bauen.

    Ich selber habe eine alte Schleppe mit 3 Reihen, 2 x Schleppe und 1 x Egge. Die muss ich allerdings mit meinem Landy ziehen weil sie recht schwer ist. Aber bei meiner Fläche würde ich mit den Eseln nie fertig.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • @ Moni

    steht doch oben auf dem Foto...


    @ Benny

    Bei meinen kleinen Eseln schleppe ich mit Autoreifen, wenn ich es nicht reche. Bei trockenem Wetter geht das, und die Esel "haben Spaß".... naja.

    uta

    Think positive -

  • Danke schon mal für die Rückmeldungen.


    Ich habe die Schleppe in ebay für 229 inkl Versand (30kg) gekauft bei

    Verkäufer : gsgarten (7754) Gerhard Schlottmann,Schlottmann Metalltechnik GmbH & Co. KG, Zum Märchenwald 13a, 32351 Stemwede-Oppenwehe, DE


    Heute haben wir die ersten Runden mit dem Ortscheit auf der Koppel gedreht - ging prima:D

    Edited once, last by Hans P ().

  • Erzähl mal wie es weitergeht, das interessiert mich schon

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Heute zum Ortscheit auch noch einen Autoreifen dran.


    Der Wechsel aus hartem Schnee und schneefreier Wiese - bringt einen zusätzlichen Erfahrungsgewinn.


    Ein paar Runden auf der Schafkoppel gedreht - klappt wunderbar.


    Das Verstehen von Hüa, Wista, Hott und Brr wird auch schon besser (Das üben wir seit ca. 5 Wochen (1-2x die Woche)).


    Jetzt ist mal für ca 3 Wochen Pause - da wir in PT sind.

  • Anfangen solltest du mit einer Zuglast von 5 % des Körpergewichts. Man geht von einer maximalen Zuglast von 10-12 % des Körpergewichts aus.


    Für die Mitleser, die nicht wissen, wie die Zuglast ermittelt wird ( ist NICHT das Gewicht, was man dran hängt):

    Am einfachsten ist es, eine Federwaage an das Gerät hängen und über die Wiese ziehen. Der angezeigte Wert entspricht der Zuglast.

    @Heike


    Verstehe ich richtig, dass ich selber mit der Zugwaage/Kofferwaage in der Hand die Schleppe ziehe, und dabei die Zuglast ablese, mit der ich die Schleppe in Bewegung setzen kann.

    Wenn ich eine Federwaage mit Schleppzeiger verwende, könnte ich die maximal aufgetretene Zuglast ablesen wenn ich die Schleppe 20-30 m über die Koppel ziehe.