Wer hat Erfahrungen mit traumatisierten Eseltieren?

  • Hallo Forum,


    mit den Eseln aus Frankreich läuft mittlerweile alles super - bis auf ein Problem.

    Der ehemalige Hengst hat ein Trauma was die Hufbearbeitung angeht.

    Hufe auskratzen, Füße geben, waschen im Wassereimer ist alles kein Problem und mittlerweile so wie ich mir das vorstelle.

    Raspelt, schneiden und die Zange ist vorn auch passabel, wenn man aufpasst und ihm Zeit gibt.

    Hinten ist aber eine Katastrophe - man hat den Fuß schön oben, macht ihn sauber alles toll Sobald man aber das Werkzeug in die Hand nimmt ist es vorbei.

    Er bolzt nach allen Seiten raus und versucht gezielt den Kopf zu treffen. Es legt sich ein Schalter um, man sieht es an seinem Blick, er strahlt nurnoch Panik aus und braucht eine ganze Weile um sich zu beruhigen. Es ist für mich eindeutig ein Trauma.

    Zur Zeit sehe ich 2 Möglichkeiten, falls er mal etwas akutes hat (bisher war das nicht der Fall, er hat tiptop Füße und läuft sie sich auch selbst sehr gut runter): sedieren oder zu dritt mit Nasenbremse und Schlinge um die Hinterhaxe (er ist zwar nur 1paarundzwanzig, hat aber die Statur eines Haffis, den hält keiner wenn er nicht will).


    Beides sind Varianten die mir nicht zusagen, auf die ich aber bei akuten Sachen zurückgreifen würde.


    Er steht leider allein, die Zusammenführungen waren bisher nicht erfolgreich. Aber jeden Esel, dem wir die Füße machen, machen wir vor ihm sodass er zusehen kann.

    Die Stute, die mit ihm kam hielt auch nicht viel von Hufbearbeitung. Das hat natürlich eine Weile gebraucht aber mittlerweile (trotz white line disease, Hufgeschwür und Hackschitzelfüßen) ist sie absolut zuverlässig und arbeitet super mit.


    Hat hier jemand eine Idee? Ruhe und Zeit sind selbstverständlich, Gewalt fällt komplett raus. Diese Esel wurden in ihrem Leben so viel geschlagen, an den Ohren rumgedreht und gezwungen das das absolut nicht der Weg ist.

    Wir haben ein recht solides Vertrauenverhältnis, er lässt sich von mir Halftern, geht mit mir überall lang, lässt sich super beruhigen, ist ein zuverlässiger Pack- und Wanderesel aber diese letzte Sache gilt es noch zu bewältigen.


    Vielleicht kennt auch jemand einen wirklich guten Trainer, den man in diesem Fall zu Rate ziehen kann? Ich kenne mich da nicht aus, will aber auch nicht das er verschiedene Stationen durchwandert wo an ihm "rumgepfuscht" wird (nicht falsch verstehen - wir kennen alle solche Leute, besonders bei Pferden..)


    Über Anregungen und Berichte über die Arbeit mit ähnlichen Fällen bin ich sehr dankbar.

  • Würde er sich problemlos sedieren lassen oder löst das auch Angst aus bei ihm?


    Wenn er sich sedieren lässt, wäre das ein Weg, ihm beizubringen, dass gar nichts Schlimmes mit ihm geschieht, er könnte Erfahrungen machen und so lernen, dass er sich nicht wehren muss. Das dauert sicher auch sehr lang, wäre aber keine Gewaltanwendung.


    Auf diesem Weg hat eine Bekannte bei ihrem jungen Muli, das offenbar auch schlechte Erfahrungen mit Hufbearbeitung gemacht hat, Vertrauen zum Schmied aufbauen können - inzwischen wird er ohne Sedierung bearbeitet.


    Viel Erfolg,

  • Hallo alna,


    über Sedierung habe ich auch schon nachgedacht, Spritzen und Tierarzt lösen keine Angst bei ihm aus, warum ich davon eigentlich absehen würde (eben außer wenn etwas akutes ist) ist, dass er dann nur leicht sediert werden würde um noch etwas mitzubekommen. Das Problem bei halb sedierten Tieren ist meiner Erfahrung nach das sie immernoch treten - das aber ohne Warnung. Da er eh hinten nicht warnt, sondern nur vorne, minimiert eine Sedierung das Risiko für Mensch und Tier auch nicht wirklich. Wenn er unter der Sedierung in seinen Panikmodus kommt kann das für alle Beteiligten richtig gefährlich werden, also brächte man auch wieder eine Schlinge am Fuß und das ist etwas das er kennt. (Jeh mehr die Tiere kennen desto kreativer muss man werden)

    Komplett wegdröhnen bringt dann ja nichts, weil er nichts mitbekommt.

    Ist schon schwierig das ganze, hier kennt ihn ja auch keiner.


    Trotzdem Danke :)

  • Ich hatte ganz früher einen Galopper von der Rennbahn, der Panik beim Beschlagen hatte. Damals habe ich ihn - man wusste es nicht besser - immer vom TA sedieren lassen. GANZ weg, war er natürlich nicht und hat immer dies und das mitbekommen. Einmal ist er gestiegen und hat mich dabei mit dem Vorderhuf am Kopf erwischt = Krankenhaus.

    Sedierung ist so eine Sache. Alle Vets, die ich mittlerweile kenne, machen es nur im allernötigsten Notfall. Und dann braucht man nicht darüber nachzudenken.


    Zeit ist natürlich das eine Zauberwort. Wie wäre es mit gezieltem Clickern? Wäre hier bei den winzigen Schritten, in denen man vorgehen kann, doch vielleicht in Kombination mit viel Zeit und 'Geduld eine Möglichkeit. Viele hast Du ja sowieso nicht. Und einen Trainer halte ich persönlich bei diesem vermutlich sowieso misstrauischen Tier, das Dir jetzt ja vertraut (bis auf diese Traumageschichte) nicht für angeraten.


    uta

    Vielen Dank für den nicht gegebenen like. SO finde ich ihn viel netter :-)

    Think positive -

  • Wie würdest du in diesem Fall das clickern bei ihm Aufbauen?

    Vielleicht ihn gezielt auf die Werkzeuge wie Raspel, Hufmesser, Zange usw zugehen zu lassen und das zu clickern? Dann wander-clickern diese gefährlichen Sachen irgendwann an ihm entlang, Richtung Fuß und berühren bis bearbeiten diesen schließlich?

    Hältst du das für sinnvoll? Habe da bei Esel wenig Erfahrung (mal spaßeshalber ein paar Tricks und bei der "dazugehörigen" Stute das aufhalftern)

  • Ich hebe mit diesem Thema gar keine Erfahrungen aber ich bin mit Dir einer Meinung, Gewalt bringt nichts. Das Tier würde seine Angst nur noch vertiefen und das ist nicht Sinn der Sache.

    Er muss begreifen, das ihm nichts passiert. Tipps kann ich Dir leider nicht geben.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Das wäre super Uta! Clickern kennt er auch meiner Einschätzung nach nicht, also ist das (hoffentlich) vielleicht der Weg.

    Die Galoppergeschichte klingt heftig.. Was da alles noch so hätte passieren können..


    Benny: Trotzdem Danke für deine Worte.

  • Hinten ist aber eine Katastrophe - man hat den Fuß schön oben, macht ihn sauber alles toll Sobald man aber das Werkzeug in die Hand nimmt ist es vorbei.

    Vielleicht versuchst ihr einmal den Huf nicht zu hoch zu nehmen,so dass der Hinterfuß ziemlich nahe dem Boden ist und das Bein noch relativ stark gestreckt ist.Wenn das HB zu stark gewinkelt bei der Hufbearbeitung ist,fällt es dem Esel leicht , auszutreten. Die Postion des Beines wird ja dann schon vorgegeben. Hat bei einer meiner Stuten super gewirkt .Zu Anfang hat bei mir eine 2.Person zusätzlich die Nasenbremse gehalten .Diese Ist ja nicht schmerzhaft für das Tier. Wenn man es richtig macht,ist es ein Beruhigungspunkt der Akupressur.

  • Nasenbremse haben wir noch nicht probiert - ich weiß nicht wie man das richtig macht, das würde ich mir vorher von jemand erfahrenen an einem anderen Tier zeigen lassen.

    Eine fremde Person an seinen Kopf lassen ist etwas schwierig.

    Die Füße nicht so weit hoch zu nehmen haben wir auch versucht. Man meint ja eigentlich in so einer Position müsste man eine Warnung wahrnehmen - es kommt aber keine. Er drischt dann auf den Boden ein und ist mir dem zweiten Tritt mindestens auf Brusthöhe.


    Sind die Beruhigungspunkte bei Pferden und Eseln gleich? Mir fallen hier nur Pferdeleute ein, die wissen wie man die Nasenbremse richtig benutzt.

    Edited once, last by Asinus ().

  • Die Nasenbremse ist ein sehr delikates Instrument. Fast immer wird es falsch eingesetzt und wird dann zum Zwangsinstrument, wenn sich das Tier auch nur bewegt. Die meisten stehen dann nur still, weil der Schmerz in der Oberlippe sonst noch unerträglicher wird. Das wollen die Pferdebesitzer meistens nur nicht wahrhaben. Kaum einer "trifft" den Akupunkturpunkt, der im übrigen auch umstritten ist. Aber sei's drum.


    Ich habe vor längerer Zeit einen Artikel über die Nasenbremse geschrieben, der mehrfach veröffentlicht und von zwei Vets in Deutschland und Österreich offiziell "abgesegnet" wurde (die Redaktionen wollten das bei dem Thema so; mir war es recht). Ich würde ihn Dir schicken, wenn Du mir Deine Privatmailanschrift anvertraust. Gern per PN, wenn Du möchtest.


    uta

    Think positive -

    Edited once, last by Finchen ().

  • Asinus

    Ja,der Akupressur kommt dem der Pferde gleich.Ich mache die Nasenbremse mit der Hand direkt,so spüre ich sehr genau,ob ich richtig bin.Bin ich richtig,muß man einige Sekunden warten und dann wird das Tier ganz ruhig und relax.Auf jeden Fall ist es schmerzfrei. Oft nach einem einmaligen Tun ist es nicht mehr notwendig.

  • Mal angenommen es gibt den Punkt - müsste er sich darauf einlassen können oder würde es einfach wirken?

    Ich denke er kennt die Nasenbremse, ob diese positiv oder negativ belastet ist kann ich nicht mir Gewissheit sagen, da wir es ja wie geschrieben noch nicht ausprobiert haben. Ich vermute aber das sie eventuell einen großen Anteil an der ganzen Trauma Sache hat, daher bin ich unschlüssig.


    Wie ich bisher mit vorbelasteten Tieren gearbeitet habe hat immer einen komplett neuen Weg bedeutet, las das was die Tiere bis dato kannten. Falls mein Eindruck stimmt will ich es uns beiden mit diesem Hilfsmittel auch nicht erschweren - obwohl ich es gerne auf die "richtige" Art lernen würde.

    Bisher habe ich nur abgestumpfte Schulpferde, die immer zu allem ja und ahmen gesagt haben oder halb wilde Jungpferde mit Nasenbremse gesehen.

  • Guten Abend, wir hatten vor Jahren mit einem unserer Esel bei seiner Ankunft genau des gleiche Problem. Er hat wirklich gekeilt. Wir haben ihm das hintere Bein jeweils einfach hochgebunden. Er konnte nicht nach hinten austreten und man konnte ihn am Huf berühren und ihn langsam daran gewöhnen. Er hat auch gut das Gleichgewicht gehalten. Er hat schnell gemerkt, das man ihm nichts Böses wollte und bald ging es aufwärts. Vielleicht besser als sedieren und Nasenbremse. LG Berthold.

  • Ich würde das Hufe hochheben clickern ohne Werkzeug.

    1. Und parallel das Werkzeug in seine Nähe bringen dass clickern

    2. dann damit zum huf gehen clickern,

    3. dann im festen stand alle Hufe auf dem Boden

    4. die hufe berühren clickern,

    5. dann erst den Huf hochheben nur berühren clickern und

    6. dann leicht drüber fahren clickern.


    Gruß moni

    P.s. bin gespannt was Uta schreibt, wie sie es machen würde.

  • Hast Du den Eindruck, dass sich das Auskeilen speziell auf das Hufwerkzeug bezieht, oder darauf, dass generell irgendetwas beim Hufehochheben in der Hand ist (bzw. dann in die Hand genommen wird)?

    Wenn der betreffende Esel sich gerne putzen/bürsten lässt, würde ich so vorgehen, dass ich ihn ausführlich durchputzen würde, dabei auch die Beine runterbürsten und nebenbei die Hufe hochheben und da dann auch kurz drüberbürsten, recht schnell wieder absetzen, bevor ihm das Auskeilen einfällt. Das im Laufe der Zeit immer wieder wiederholen, dann das "Bürsten" der Hufe intensivieren. Dann vielleicht irgendwann mit dem Bürstchen vom Hufkratzer ein wenig über den Körper bürsten, wieder die Beine runter, die Hufe bürsten, irgendwann dann kurz auskratzen, usw. Wenn dann die Hufraspel zum Einsatz kommen soll, den Körper auch mit dieser erst abstreichen, die Beine runter, die Hufe, usw. Vielleicht zuerst die Raspel in Kombination mit einer Bürste. Das wäre so mein Vorgehen.

  • Hallo Terte, wie genau habt ihr das Bein hochgebunden bzw habt ihr das Seil festgehalten oder irgendwo befestigt?

    Seil ums Bein kennt er auch, haben wir auch schon versucht (mein Partner ist Hufschmied und kennt die ganzen Tricks) und wir haben extra für ihn ein unkaputtbares Seil aus dem Netz was um Heu- Strohrundballen gewickelt ist geflochten. Sehr lang, sehr weich, sehr dick und reissfest.

    Das Problem ist auch hier das er vollkommen in Panik gerät -> Gefahr für Mensch und Tier. Der letzte Versuch artete innerhalb von Sekunden aus (wie geschrieben, er warnt leider nicht sondern explodiert sofort) - er nimmt dann einfach das andere Bein zum treten, stürzte und lag wie ein Käfer um sich schlagend..

    Das hat zwar einen "gewissen Eindruck" hinterlassen und er stand zitternd da, ist aber wahrscheinlich nicht der ideale Weg.

    Die Methode würde ich zu einem späteren Zeitpunkt, frühstens wenn er wieder anfängt zu warnen bevor er in Panik gerät, nochmal neu "vorstellen".

    Das soll irgendwann das Ziel sein, wieder Hilfsmittel nutzen zu können aber erst muss er diese Lebensgefährliche Panik ablegen.


    Gestern kam mir noch ein Einfall - wir sind eine kleine Runde mit dem Sulky gefahren (er ist sonst ein soo absolutes Schätzchen) und ein befreundeter Hufschmied hatte mal ein Pferd das nur im "Arbeitsmodus" also nur mit Geschirr beschlagen werden konnte. Ohne hat er gemacht wie eine Sau - mit stand er lammfromm... Vielleicht klappt das bei ihm auch.


    beate: es bezieht sich meines Erachtens auf das Werkzeug und die Schürze. Wie geschrieben, die Füße gibt er, lässt sie sich säubern (auch mit einer Wurzelbürste im Wassereimer und mit dem Schlauch) aber sobald man den Hufräumer aus der Hand legt und zum Messer, der Raspel, Zange oder ähnlichem greift geht der Spaß los.

    Die Vorderfüße lässt er sich sogar mit einem Drehmel bearbeiten :rolleyes:

    Ihn weiterhin auf die Werkzeuge zu Desensibilisieren ist aber absolut sinnvoll, da hast du Recht.

    Das negativ belastete positiv oder mindestens neutral zu überschreiben.

    Es ist im Moment noch immer so das der ganze Esel zusammenzuckt wenn er eine Raspel sieht.


    Vielen Dank für eure Gedanken und eure Anteilnahme!

  • Hi Asinus

    War der genannte Esel bis vor kurzem Hengst ? Ich habe ,wenn ich deine Worte so lese,langsam das Gefühl,der Große will es nicht. An anderer Stelle hast du schon geschrieben,das er nach wie vor an Stuten interessiert ist.Dann ist er ,wie du schreibst,für Unternehmungen sehr zugänglich.Ich schließe daraus,das er ziemlich dominant,agil ist.Er weiß,wie er sich dem Hufe machen entzieht.Er hatte ja schon einige Male Erfolg,er kennt euch.;) Der ist in meinen Augen nicht traumatisiert. Ich würde ihn vielleicht schon etwas härter anfassen. Wie bindet ihr ihn an,wenn ihr die Hufe macht? In der Höhe des Esels,tiefer oder höher ? Mein Rat wäre noch,den Kopf so hoch wie möglich anzubinden.Denn - mit einem Hohlkreuz hat er nicht mehr die Schlagkraft .Dann den Huf fest halten,halten,halten, bis er müde ist.Das kann dauern. Danach ergibt er sich seinem Schicksal und läßt euch machen. Er muß sich vorher auspowern.Das kann bei Tieren mit dem Temperament dauern.

    Viel Erfolg

  • Hi atti,

    er ist mittlerweile 16 und war bis letzten Sommer Hengst. Das Hengsttum hat er in der kurzen Zeit natürlich noch nicht abgelegt und wir waren zu Beginn der gleichen Ansicht - härter anpacken, vorher Arbeit, zwingen dann wird er schon mitmachen. Hart anpacken können wir und zu Beginn mussten wir die ganze Truppe (5 Tiere) zwingen um Präventivmaßnahmen durchführen zu können. Da ging es bei 3 Tieren nur mit Kopf hochbinden, an die Wand stellen und richtig anpacken. Zu dem Zeitpunkt waren aber alle in einem so verheerenden Zustand das sie keine Kraft hatten sich Stundenlang zu wehren.

    Nach so einigen Versuchen und Gesprächen mit Haltern mancher aus Frankreich stammenden Esel (die werden ja nicht alle nach Dr. Prügelpeitsch ausgebildet) war aber schnell klar das man auf dem Weg bei ihm nichts erreicht.

    Mein Partner war, nachdem der Esel wie oben beschrieben gestürzt war kurz der Ansicht es hätte einen gewissen Eindruck hinterlassen und mit Sicherheit spielt das wollen auch eine große Rolle aber jeh mehr Druck man bei ihm aufbaut desto mehr Gegendruck kommt zurück und das jedes Mal. Daher möchte ich einen anderen Weg gehen - einen den er nicht kennt.

    Wie geschrieben, ansonsten ist er lammfromm, lässt sich ohne Probleme durch die Stuten führen, ist verlässlich - nur wenn es um die Füße geht gerät er tatsächlich einfach in Panik.

    Wir haben es bisher auch noch nie Abgeblasen eben damit er nicht meint mit einem gewissen Verhalten muss er nicht.

    Vielleicht schaffe ich es ein Video zu machen(wenn ich mein laptop repariert bekomme..), dann sieht man das ganze mal.

  • Hi

    Ok,habt ihr eigentlich schon einmal erlebt,das ein Esel an der Sohle keine Raspel mag? So ähnlich, als wenn die Tiere kitzelig sind.Habe 2 davon. Vielleicht mal ohne Raspel probieren,Stellt ihr das Tier,welches die Hufe gemacht bekommt,allein? Vielleicht dann in Gesellschaft der anderen.Oder ansonsten ,wenn ihr es in Gesellschaft macht,eben allein mit Sicht zu den anderen.Wenn er 15J Hengst war,wird er sich kaum noch änderen,Dominante Hengste,auch dann als Wallach, unterwerfen sich unter den Eseln nicht und wenn das HB hoch ist,ist es für ihn eine schlimme Situation,ein schlimmes Gefühl .Keine Flucht ,keine Abwehr möglich, Eselhengste sind teilweise extremer in ihrer Denkweise,was dominante Tiere als Wallach beibehalten.

    Kleine Denkanstöße