Wander Vorbereitung

  • Ich will ja niemanden in seinem Eifer stoppen - aber es gibt zum Wanderreiten (die Bedürfnisse von Menschen und Eseln beim Wandern dürften ähnlich dem sein) ganz gute Literatur. Über Jahrzehnte erprobt. GPS-Geräte sind da zwar noch nicht erwähnt, dafür aber alles, was man wirklicht braucht. Und das wird mit wachsender Erfahrung immer weniger - obwohl manchmal "kleine Dinge" hinzu kommen.


    uta

    Think positive -

  • Ich will ja niemanden in seinem Eifer stoppen - aber es gibt zum Wanderreiten (die Bedürfnisse von Menschen und Eseln beim Wandern dürften ähnlich dem sein) ganz gute Literatur. Über Jahrzehnte erprobt. GPS-Geräte sind da zwar noch nicht erwähnt, dafür aber alles, was man wirklicht braucht. Und das wird mit wachsender Erfahrung immer weniger - obwohl manchmal "kleine Dinge" hinzu kommen.


    uta

    Hallo. Ich habe Literatur. Aber ich finde die Erfahrung von Wanderer direkt wichtiger.

    Gruß Moni

  • Jetzt muss ich aber mal "uns Fachautoren" in Schutz nehmen: Die meisten von uns schreiben aus eigener meist längerer

    Erfahrung unter Hinzuziehung anderer Quellen, weil man ja nicht alles wissen kann...

    Aber kein Grund zur Diskussion - gelt?


    uta

    Think positive -

    Edited once, last by Finchen ().

  • Jetzt muss ich aber mal "uns Fachautoren" in Schutz nehmen: Die meisten von uns schreiben aus eigener meist längerer

    Erfahrung unter Hinzuziehung anderer Quellen, weil man ja nicht alles wissen kann...

    Aber kein Grund zur Diskussion - gelt?


    uta

    Das Buch war nicht von dir!

    Die sind Klasse ( andere Themen).

    Gruß Moni

  • Ich habe vor 5 Jahre, über 5 Monate circa 2000 Km mit meinem treuen Langohr und meine Frau gewandert ,

    Habe nur sehr bedingt hier die Beiträge gelesen, aber stehe gerne zu Verfügung für Fragen.

    Wir haben ihn meistens nachts angebunden gehabt wenn es nichts anderes gab, jetzt würde ich das deutlich anders machen, wobei wir immer aufgewacht sind wenn er sich verfangen hatte (was relativ wenig ist), da er sich sofort gemeldet hat.

    Wie gesagt, gerne weiter sprechen über das Thema da es mir auch interessiert. Wobei wir in die Zukunft wahrscheinlich mit ein Sulky touren werden, sodas wir auch ein Zaun mitnehmen können und mein Esel nicht angebunden werden muss.

  • Ich habe vor 5 Jahre, über 5 Monate circa 2000 Km mit meinem treuen Langohr und meine Frau gewandert ,

    Habe nur sehr bedingt hier die Beiträge gelesen, aber stehe gerne zu Verfügung für Fragen.

    Wir haben ihn meistens nachts angebunden gehabt wenn es nichts anderes gab, jetzt würde ich das deutlich anders machen, wobei wir immer aufgewacht sind wenn er sich verfangen hatte (was relativ wenig ist), da er sich sofort gemeldet hat.

    Wie gesagt, gerne weiter sprechen über das Thema da es mir auch interessiert. Wobei wir in die Zukunft wahrscheinlich mit ein Sulky touren werden, sodas wir auch ein Zaun mitnehmen können und mein Esel nicht angebunden werden muss.

    Hallo.


    Ist es mit einem sulky nicht schwieriger? Weil man z. B. Nicht überall hinkommt wie beim führen z. B. Neugierig gefragt. Bei uns war ein Wanderer der zwei Esel dabei hatte. So hatte er auch Strom und Co. Dabei. Inzwischen sind die Stäbe und auch die Litzen winzig klein so dass sie nicht viel Platz einnehmen.

    Gruß moni

  • Ministromgeräte von z.B.Gallagher sind nur ca18x12x12cm groß, und Stäbe kann man leicht aus alten Igluzelten selber in passenderLänge zuschneiden und dann vor Gebrauch mit den Hülsen zu nicht leitenden Pfosten zusammensetzen.Um die Litze festzzurren kan man Drahtenden entspechend vorformen, oder einfacher die Halterungen (Spritzschutz seitlich am Hinterrad) von Hollandrädern nehmen( gibt es beim Fahrradhandel).

  • Ha! wie Schön die Antworte,

    Normal rede ich meistens alleine Über mein Esel und die Pläne drum herum :)

    Ja Sulky macht einiges komplizierter, großer Vorteil ist das die Last erheblich erhöht werden kann und das auf und abladen schneller ist. ich werde Einfach gerne das Wandern mit Sulky an unser Repertoire hinzufügen.

    Eine Freundin von mir hat mir schon versorgt mit ein Maßgeschneidertes Packsattel, was allerdings noch ein Prototyp ist, aber grundsätzlich bin ich auch damit

  • Hallo zusammen,

    wir möchten, wenn das Wetter mitspielt, am Wochenende unsere erste Wanderung mit Übernachtung mit den Eseln unternehmen. Die Übernachtung ist auf der Wiese einer Verwandten geplant, die wir vorher entsprechend einzäunen möchten, damit die gerade schön blühenden Blumen erhalten bleiben ;). Ich wollte auch schon vorher einiges vorbeibringen: Futter (Heu/Stroh), Salzleckstein, Eimer für Wasser, Mistboy, Schlafsäcke für uns,… (gab hier ja schon genügend Tipps), so dass die Esel und wir mit wenig Gepäck unterwegs sein werden. Die Wanderung wird nicht so sehr lang, vielleicht 10 km hin und 10 km zurück.


    Fragen habe ich hauptsächlich zu der Übernachtung: Was würdet ihr diesbezüglich noch mitnehmen/vorbereiten? Wie sieht es mit der Übernachtung auf der Wiese aus, ich könnte mir vorstellen, dass sie die ganze Nacht Gras fressen? Wie groß würdet ihr den Bereich einzäunen (ich glaube, sie hat ca. 600 m2 zur Verfügung). Sollte ich ihnen dann besser weniger oder kein Heu in der Nacht geben? Würdet ihr auch aus Heunetzen füttern (wenn ich die Möglichkeit habe, sie aufzuhängen)? Fragen über Fragen, die erst dann so detailliert auftauchen, wenn es konkret wird…

    Simone

  • Hallo Simone


    Sind deine Esel angeweidet? Wie handhabst du es sonst mit der Grasfütterung?

    Ich würde wenn möglichst nur einen kleinen Bereich einzäunen für die Nacht (z.B. 4x5m für 2 Zwergesel), im besten Fall abgemäht und dann das gewohnte Heu anbieten. Mir wäre es zu heikel, die Esel die ganze Nacht auf einer Wiese stehen zu haben, da ich auch denke, dass sie sich dann den Bauch vollschlagen und allenfalls eine Kolik oder einen Reheschub bekommen. Und an ordentlich Strom auf den Litzen denken ;)


    LG und viel Spaß

  • Sind deine Esel angeweidet? Wie handhabst du es sonst mit der Grasfütterung?

    Danke, das hilft mir schon einmal weiter. Meine Esel teilen sich die Weide mit den Kühen des Landwirts, bei dem sie stehen. Deswegen habe ich sie ganzjährig auf der Weide (von ein paar Minuten im Winter/Frühjahr, eher zum Laufen als zum Fressen, bis ein paar Stunden im Herbst). Im Moment lasse ich sie 30 - 60 Minuten draußen.

  • Danke, das hilft mir schon einmal weiter. Meine Esel teilen sich die Weide mit den Kühen des Landwirts, bei dem sie stehen. Deswegen habe ich sie ganzjährig auf der Weide (von ein paar Minuten im Winter/Frühjahr, eher zum Laufen als zum Fressen, bis ein paar Stunden im Herbst). Im Moment lasse ich sie 30 - 60 Minuten draußen.

    Hallo.

    Und sind deine wiesen zur Zeit hoch oder niedrig.

    Ich würde den Bereich klein machen. Das sie so wenig wie möglich Gras fressen können.

    Stroh würden meine dann gar nicht anschauen.

    Sie blieben heute bei strömenden Starkregen auf der Koppel. Hauptsache Gras fressen.

    Gruß moni

  • Hallo Moni,

    stimmt, Stroh schauen meine auch nicht an, wenn es Gras gibt. Da wir auch Starkregen hatten, haben wir die Wanderung erstmal verschoben. Schade, aber dann weiß ich für das nächste Mal Bescheid, dass sie besser einen kleinen Bereich bekommen.

    Gruß Simone

  • Also - auf einer Wanderung spielt Stroh ja auch keine Rolle, gelt? Da müsste es schon Heu sein.

    Die Meinen kriegen zwischen den Weidezeiten Zuhause immer Stroh und knibbeln auch dran. Als

    Ballaststoff ist das schon wichtig.


    uta

    Think positive -

  • Also - auf einer Wanderung spielt Stroh ja auch keine Rolle, gelt? Da müsste es schon Heu sein.

    Stimmt, Stroh ist nur interessant, wenn keine Weide erlaubt ist und das Heu weggeknabbert wurde, wobei Stroh im Moment den Großteil der Fütterung ausmacht.

    Simone