Einstreu

  • Kein Problem! :)

    Ich möchte niemanden verurteilen, aber ich für mich, resp. für die Esel, möchte auf den Matten die ich habe, Eintreu darauf. Einzig um ihnen das Klo “beizubringen“, habe ich 6 Tage nichts gestreut.

    Wir werden eh zwischendurch kontrolliert, weil wir Landwirte sind. Und bei und ist Einstreu auf Matten, wenn auch nur wenig, Pflicht.


    Ich werde mich mal schlau machen, wo ich Laubholzspäne auftreiben kann. Danke für den Tipp!


    Mein Nachbar hat gutes Häckselstroh. Das ist ca 8 cm lang. Evt. könnte ich das mit etwas Laubholzspäne mischen, so wie du. Das wäre natürlich die tollste Lösung! Da hätte ich alles, was ich mir wünsche. :)


    Liebe Grüsse und eine gute Nacht! Tina

  • So, nachdem ich kein Streu aus Laubholz ausfindig machen konnte, habe ich bei der Firma Top-Span (Schweiz) angerufen. Der Herr hat mir sehr freundlich auskunft gegeben und ich werde von dort mein Einstreu beziehen.


    Es sei richtig, dass Holz den Boden sauer macht. Jedoch sei dies nicht mehr der Fall, wenn es in Verbindung mit Urin kommt.


    Ich werde ausprobieren, ob ich nur mit Späne streue, oder vermischt mit Strohhäcksel. Bei ersterem würde ich natürlich Stroh zusätzlich zum fressen geben.


    Vielen Dank für eure Bemühungen! Liebe Grüsse, Tina.

  • Tina,

    wenn Du kleingeschnittenes Stroh mit einstreust, brauchst Du kein Stroh extra zum Fressen zu geben. Es sei denn,

    das kleingeschnittene ist total zermatscht. Das hatte ich auch schon, schien fast zu zerfallen. Ich mache es so, dass ich

    zum einen einen Strohtrog habe, den ich gelegentlich fülle; zum anderen streue ich morgens mit Sägepänen ein und lege an eine Stallwand relativ hoch Stroh. da können sie dann drin wühlen - den REst vermische ich anschließend mit der Streu.

    Da gibt eine weiche saugfähige Mischung.


    uta

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  • Vielen Dank für deine Erklärung Uta.


    Das Gehäckselte Stroh ist schön trocken, hat eine gute Farbe und riecht gut. Meinst du das wäre ok zum fressen bei ca. 8 cm länge? Es hat schon auch viele kleinere Teilchen dabei..


    Liebe Grüsse, Tina.

  • Es ist immer schwierig, aus der Ferne und damit ohne genaue Ansicht etwas zu sagen: Aber die Meinen fressen das Stroh, und zwar sowohl die Pferde als auch die Esel. Hier bekommt man nur Roggenstroh, also nehme ich das. Wegen der Kleinteile würde ich mir keine Gedanken machen - ich finde sie regelmäßig in dem täglich Zusammengekehrten auf dem Boden und mische sie dann mit der Einstreu.


    uta

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  • Ich sollte Euch nur kurz berichten, dass ich heute im Eselstall sogenannten "Waldboden" eingebaut habe. Ist eigentlich nichts anderes als Grünkompost auf 2 - 3 cm gesiebt. Grünkompost ist Kompost aus Ästen, Sträuchern etc. welcher gehäckselt wird. Das Ganze wird paar Wochen kompostiert und ist dann auf 2 - 3 cm gesiebt eine angeblich gute Einstreu. Im Stall wird das ganze als Matte von ca 20 cm eingebaut.

    Der Vorteil ist, dass das Material den Ammoniak aus dem Urin umwandelt und es daher nicht so stinkt. Angeblich kann die Matte bis zu 8 Monaten im Stall bleiben. Die Äpfel muss man halt abmisten.


    Aus ästhetischen Gründen hab ich ein bisschen Laub und Stroh drüber gestreut, muss aber nicht sein.


    Wenn Euch das ganze interessiert, würde ich über meine Erfahrungen in nächster Zeit berichten. Wenn jemand schon Erfahrungen gesammelt hat, würde mich das natürlich sehr interessieren.


    LG Markus

  • Ja bitte berichte darüber, man lernt ja nie aus. Danke


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Woher bekommst Du diesen 'Waldboden'.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Direkt von der Kompostieranlage. Da wir es auch in einem der Offenställe für die Pferde testen, haben wir uns mal 35 m³ liefern lassen. Könnte man aber natürlich auch selbst holen. Wichtig ist, dass die Siebung bei 2 -3 cm ist.

  • Nanu - Heike hatte doch ausführlich darüber berichtet....

    Bei ihren Kursen ist diese Einstreu immer wieder "ein Thema" bei den Teilnehmern.

    Ich kenne mehrere Pferdebesitzer, die diese Einstreu benutzen. Alle sind damit sehr

    zufrieden. Es müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, die nicht

    jedermann erfüllen kann. Also: Einfach auf den Beton aufstreuen ist nicht...


    uta

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  • Upss..... da habe ich mich vertan.

    Mitglieder der Noteselhilfe bekommen solche Infos natürlich automatisch :)

    Nur einer der Gründe, da Mitglied zu werden...


    uta

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  • #Heike, vielen Dank, das war sehr informativ. Mir wurden 20-25 cm Schichtdicke genannt. werde es mal beobachten. ansonsten fahr ich noch mal paar cm rein. liegt noch genügend da :-).

    Hätte ich den Artikel früher gehabt, hätte ich nicht so lange überlegt.

    #Finchen, Warum nicht einfach auf den Betonboden? hab auch bei Heike nichts gefunden was dagegen spricht. Auch meine Recherchen haben nichts nachteiliges ergeben.


    Fazit bis heute, die Esel und die Pferde findens super :)

  • Ich glaube, ich habe mich unglücklich ausgedrückt. Natürlich kann man die Schicht 20 - 25 cm hoch auf den Beton auftragen - aber irgendwie gibt es dann doch eine Stufe - oder?

    Soweit ich mich erinnere, hat Heike den Boden in Schichthöhe ausgehoben.

    Vielleicht habe ich da aber auch einen Knoten im Gehirn? ;)

    Bei mir im großflächigen Offenstall ohne feste Boxen (nur jeweilt durch Alutore abgeteilt) würde das nicht gehen.

    Zumindest nicht in Handarbeit.


    uta

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  • Wir haben den Boden rausgenommen, weil wir sonst mit der Höhe nicht hingekommen wären.

    Bei Betonboden würde ich auf 30 cm gehen, da nie Nässe nicht fort kann. Ansonsten hat man irgendwann Matsch

    Liebe Grüße
    Heike

  • So ungefähr hatte ich das auch verstanden.


    Würde das bedeuten, dass man - wenn man das Ganze irgendwann einmal vielleicht einen Tick "zu spät" austauscht - den Grund auch noch einmal tiefer ausheben und durch Erde ersetzen muss?


    Sonst hätte man ja das Ergebnis dass die Feuchtigkeit in den Boden und damit ins Grundwasser ging (Misthaufen müssen ja auch eine Mistplatte mit Abfluss haben).


    uta

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