Einstreu

  • Bei einer Schicht von 30 cm bleibt nichts, was Durchsickert, der Boden saugt ja alles auf.

    Bei richtiger Pflege braucht man normalerweise den Boden auch nicht regelmäßig austauschen. Unser liegt jetzt ca. 1,5 Jahre drin. Wir füllen nur immer wieder neu auf.


    Aber wichtig ist die Pflege. Der Boden darf nicht vollständig austrocknen, dann sterben die Mikroorganismen ab. Wir gießen regelmäßig mit EM, man kann auch den Rotteförderer von Plocher nehmen. Wenn der Boden zu fest wird, lockern wir ihn mit der Motorfräse auf. Sehr nasse Stellen werden ausgegraben und auf sehr trockene Stellen verteilt. Hört sich nach viel Arbeit an, ist es aber nicht. Alle 4-6 Wochen ca. 2 Stunden. Dafür hat man ein angenehmes Stallklima, eine arttypische Liegefläche, im Winter Wärme von unten.


    Bei uns kommt nichts anderes mehr in den Stall.


    @Moni - 2 unserer Esel bekommen ihre Heucobs im Stall. Auf den Futterplätzen haben wir Gummimatten liegen, damit sie das rausgefallene Futter nicht von der Erde fressen.

    Liebe Grüße
    Heike

  • Aber wichtig ist die Pflege

    Das denke ich auch. Der Boden ist ja etwas lebendiges. Einfach reinfüllen und sich selbst überlassen bringt nichts.

    Solange der Boden lebt, glaube ich das ein regelmäßiges auffüllen ausreicht.

    Deshalb ist auch eine verhältnismäßig dicke Schicht notwendig, 10 cm würden nichts bringen.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Wenn man einen großen Stall hat geht es bestimmt gut.

    Ich habe mehrere kleinere Ställe und da ist es zur Zeit nicht machbar.

    ich verfolge dass Thema Einstreu/Waldboden/ Kompostlaufstall schon lange.

    Gruß moni

  • Mich interessiert diese Einstreu auch, zumal es sich hier immer schwieriger gestaltet, grobes (!) Sägemehl oder Hobelspäne zu bekommen, die ich als Einstreu mit dem Roggenstroh mische.


    Bei mir ist die Problematik, dass ich eine mittige "Stallgasse" hab, um die herum offene durch Alutore begrenzte große Boxen sind. Keine Ahnung, wie man die Einstreu sinnvoll auf dem Betonboden aufbringen kann ohne ständig "hoch und runter" gehen zu müssen. Oder hat da jemand eine Idee?


    uta

    Think positive -

  • Bei den Eseln habe ich als Boden Knochensteine, da kann bisschen was versickern, aber nicht die Welt. Ich werde sobald ich bisschen Zeit hab die Dicke auf 30 cm erhöhen. Die Esel finden es auf alle Fälle auch jetzt schon klasse. Das Auflockern mit der Motorfräse finde ich eine super Idee.


    # uta, hast Du mal ein Bild, damit ich mir das besser vorstellen kann?

  • :) Jep, Pflastersteine die in der Mitte dünner sind und an den Enden dicker und so ineinander passen. Eben Knochenform. :) Ach ja, der Rest der Welt nennt die Teile "Doppel T Verbundpflastersteine" ...wie umständlich...

  • Die liegen bei mir direkt vor dem Küchenfenster auf dem Gehweg, aber Knochensteine kannte ich auch nicht.:D

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Eben Uta, Ihr habt einfach keine Phantasie...8o Wenn man die Teile ansieht, springt einen der Name doch förmlich an^^ selbst bei Blick aus der Küche...

  • :) Jep, Pflastersteine die in der Mitte dünner sind und an den Enden dicker und so ineinander passen. Eben Knochenform. :) Ach ja, der Rest der Welt nennt die Teile "Doppel T Verbundpflastersteine" ...wie umständlich...

    Kannte sie auch nur unter Knochensteine.

    Wir Bayern sind halt nicht umständlich.

    Gruß moni

  • ...und Ihr denkt immer an das Eine: Essen! Da liegt das Bild des Knochens ja direkt vor

    Euren Augen, wenn Ihr solche Steine seht.....


    uta

    Uta.

    Essen nee wir essen doch keine knochen. Ihr evt.? ^^.

    Wir essen nur dass was außen Rum ist. Wenn man Fleisch isst.

    Gruß moni

  • Haxe, Eisbein, lecker, lecker:D:D

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.