Kolik

  • Nicht unbedingt. In meine Esel bekomme ich Leinsamen nicht rein, egal in welcher Form. Flohsamenschalen fressen sie. Und da das ganze (zumindest bei uns) nur2x im Jahr als Kur verabreicht wird, hält sich die finanzielle Belastung in Grenzen.

    Liebe Grüße
    Heike

  • Ja -Iris, Du hast auch den leckeren Leintrester von dieser kleinen Leinmühle in ...? Dafür machten meine damals auch Handstand, als ich noch dort wohnte.


    @ Heike

    Dass Esel keinen Leinsamen fressen, höre/lese ich zum ersten Mal. Ich habe über viele Jahre die ganzen Körner aus dem Futtermittelhandel (nicht aus dem Lebensmittelgeschäft) gemischt mit irgendwas gefüttert - völlig problemlos. Manchmal auch pur einfach so. Den jetzigen Leinsamen in grober Pulverform bekommen sie morgens mit "ihrem Pöttchen", in dem eine Handvoll aufgeweichter Grascobs ist, ein Stück Möhre oder Hagebutten oder Sonnenblumenkerne oder irgendsowas. Keinerlei Reklamationen. Im allgemeinen ist Leinsamen doch lecker.

    Muss wohl an Sachsen liegen ;) .



    uta

    Think positive -

  • Keine Ahnung, sie fressen auch keine Hagebutten. Möhren etc bekommen sie nicht.

    Aber ehrlich gesagt, mache ich mir darüber keine Gedanken. Unsere regelmäßigen Kotproben zeigen keine Versandung.

    Liebe Grüße
    Heike

  • Da sieht man es mal wieder: Die Geschmäcker sind verschieden.

    Glücklicherweise lieben die Esel Hagebutten (die Pferde eher nicht) - eine kostenlose und

    sehr gesunde Leckerei.

    Leider lieben sie aber auch Walnüsse; die sind auf Dauer weniger gesund und müssen daher

    immer mühsam alle abgesammelt werden.


    uta

    Think positive -

  • Bei meinen Quitten habe ich gesehen, das sich der Geschmack aber auch ändern kann. Bei Jack glaube ich aber eher das es Futterneid war.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Meine lieben auch Leinsamen und Hagebutten. Mein hund liebt die frischen Hagebutten auch. An getrocknete kam er noch nicht dran.


    @uta ich habe auch die ganze Zeit auf einem großem Fließ gefüttert vom Boden. Auch wenn gründlich gekehrt wurde. Sie tragen bei jedem hinlaufen Sand, mit auf dass Fließ. Seid dem füttere ich nur noch aus netze.

    Gruß moni

  • Überleg doch mal mit Paddockplatten, die man abkehren kann. Ich hab die Riedwiesenplatten da.

    Wichtig ist eigentlich nur, dass man den Sand immer wieder abkehren kann. Kurz vor dem Füttern

    einmal mit dem Hexenbesen drüber - das ist es. Aus den Netzen fällt ja auch was nach unten - und genau

    DIE kleinen Stipps'chen, die dann aufgesammelt werden, sammeln sich in den Mägen.

    Es müssen ja keine richtigen Paddockplatten sein, Gummiplatten o.ä. reichen auch.


    uta

    Think positive -

  • Heike, wieviel gr. gibt ihr den Eseln von den Flohsamen und wie lange macht ihr diese Kur?


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Hi

    wenn ihr in die Januarausgabe vom Noteselkurier 2014 schaut,findetman dort einen Artikel über Leinsamen und Flohsamen.

    Ich habe in über 30J Esel noch bei keinem Esel eine Sandkolik gehabt,kann daher nichts zum Füttern von Lein - bzw Flohsamen sagen.Meine fressen überall mal ihr Heu ,auch auf Sandboden.Sie können so gezielt ihre Lippen einsetzen,um nur ein Korn aus dem Sand zu bekommen - ohne Sand aufzunehmen. Vielleicht ist es bei Pferden anders.

    Agnes

  • Hallo Agnes,


    bei mir hatte auch noch kein Esel eine Sandkolik, nicht mal eine andere Kolik. Es war ein kleiner Pferde Wallach der fast gestorben ist und daran hatte ich keine schuld. Ich will nur zur vorsicht solche Kur machen, er war kein Sandfresser. Ich weis von meinen Ta das die Kliniken aus allen nähten Platzen mit Eseln und Pferden die gerade Koliken haben. Es liegt auch am Wasser das sie trinken sollten und es zu kalt ist, nicht jeder so wie ich auch habe meine Tiere nicht zuhause. Ich habe auch kein Strom draussen, seit ich das Wasser anwärme (an Feuertonnen und die Kanister mit frischen Wasser in der nähe gestellt)trinken sie viel mehr. Schön für dich das du in 30 Jahren so was nichts hattest, ich wünsche dir auch weitere Jahre ohne solche Vorfälle. Es ist kein spaß ein Tier an sowas zu verlieren. Dafür hast du auch schon andere Tiere verloren wofür du nichts konntest, so wie ich Emma verloren habe. Muß man das nun so betonen? Ich verstehe es nicht. Ich weis nicht ob du nun der Meinung bist das ich was falsch mache. Ist auch egal, ich mache alles das es meinen Tieren gut geht. Aidan hat überlebt und das Geld war es mir wert. Sei nicht böse aber da hast du mich auf den falschen Fuß erwischt.

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

    Edited once, last by Nikoma ().

  • Leinsamen wird allgemein nicht wegen der Gefahr von Sandkoliken gefüttert, sondern als sozusagen "allgemeine Darmpflege" und wegen seiner Inhaltsstoffe, die auf Haut und Fell wirken. Der Leinsamen kam in dieser Diskussion nur am Rande ins Gespräch.

    Sandkoliken sind häufig bei Pferden, die Tag und Nacht auf regelrechten Sandpaddocks stehen und dort gefüttert werden. Auch ein Grund, weshalb es mittlerweile spezielle Paddockplatten gibt.

    Ich glaube auch nicht, dass normale Pferde und Esel gefährdet sind, wenn sie vom Naturboden gefüttert werden - davon fressen sie seit einigen Jahrtausenden. Es sind die Ausnahmesituationen, die zu Sandkoliken führen, wozu auch zu kurz gefressene Weiden auf Sandboden gehören.


    @ Petra

    Dass PFerde von kaltem Wasser Koliken bekommen, ist mir neu; und wenn, dann ist es immer die Schuld der Besitzer.

    Wie machen es dann die Pferde in der Natur? Islandpferde zum Beispiel? Pferde wärmen eiskaltes Wasser sehr sorgfältig vor, bevor sie es in kleinen Schlucken aufnehmen. Die Gefahr des kalten Wassers ist nur bei heiß gerittenen Pferden gegeben, denen man kaltes Wasser anbietet - manche werden dann unvorsichtig und gierig. Wenn bei mir morgens die Wasserbütt zugefroren ist, kommen auch einige Gießkannen heißes Wasser drauf, um das Eis aufzutauen, und die Tiere trinken dann schneller, weil es ihnen angenehmer ist. Notwendig ist das Anwärmen des Wassers nicht.

    Das ist ähnlich wie mit der eiskalten Luft im Winter - die kommt auch nicht eiskalt in die empfindliche Lunge, sondern wird auf dem Weg dorthin sozusagen vorgewärmt. Die Natur hat daran schon gedacht...


    uta

    Think positive -

    Edited once, last by Finchen ().

  • Ich bin kein Freund von diesen Sandpaddocks. Wenn man dem Tier z.B. einen Apfel gibt und ein Stück fällt runter klebt Sand dran und der wird mit gefressen. Das passiert bei Heu nicht.

    Mit dem Wasser halte ich es so wie Uta, wenn es zugefroren ist kommt warmes Wasser dazu. Wenn es friert stelle ich Grablichter unter die Tränke, so bleibt immer eine Stelle offen.

    In den 25 Jahren in denen ich Pferde halte, hatte ich eine Kolik, vor drei Jahren, mein Kaltblut ist daran gestorben. Es sind immer so Jahreszeiten, an denen sich Koliken häufen, so das ich glaube, das Wetter spielt eine große Rolle dabei.

    Man kann noch so vorsichtig sein, eine Kolik kann man nicht verhindern.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Nein Uta da habe ich mich wieder mal falsch ausgedrückt, sie kriegen nicht vom kalten Wasser Kolicken. Sie sagten das die Tiere beim Übergang zum kalten Wetter viel weniger trinken ehe sie sich auf das kalte Wasser umgestellt haben. Darum kommt es ab November zu vermehrten Kolicken.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Ah... könnte sein. Glaub ich aber nicht. Wie wäre das denn in der Natur? Ich denke, der Organismus geht mit den Jahreszeiten. Die meisten Koliken sind bei schnellem Wetterwechsel oder Schmuddelwetter, wenn alles "drückt". Die hängen m.W. dann oft mit dem Kreislauf zusammen = Tiere mit nicht erkannten Herz- oder Kreislaufproblemen. Kann mich aber auch täuschen.

    Egal - ist ja jetzt geklärt, wie Du es gemeint hast.


    uta

    Think positive -

  • hallo Uta


    Ich habe ein Fließ drunter. Dieses kehre ich ab.

    Meine Erfahrung hat gezeigt dass wenn man aus dem Netz füttert es sich nicht so verteilt dass Heu wie wenn man es lose verfüttert.

    Gruß moni

    P.s. ich bin den Sand bald los. Hatte ihn ja schon abgetragen. Der Rest macht der Regen.