Heustauballergie

  • Kennt sich jemand damit aus? Wie macht es sich bemerkbar und kann man es testen lassen? Es geht um meinen großen Heinrich, seit ca. 2 Jahren sieht man ihn schwer atmen. Er röchelt nicht, nur sein Körper hebt und senkt sich stark, bisher haben ihn 2 TA untersucht. Seine Lunge ist ok, kein röcheln beim abhören, seine Blutwerte sind die besten von den ganzen Eseln. Er wächst seit zwei Jahren recht schnell in die Höhe, ob es daran liegen könnte? Unser TA sagte das er vieleicht eine Allergie hat und wir könnten das Heu ja für alle dämpfen. Was ist aber wenn es nicht daran liegt, wir bräuchten ja mehrere Dämpfer und das wird richtig teuer. Klar wenn es wirklich daran liegen sollte würden wir es auch machen. Bin auch am überlegen mit ihm mal zur Klinik zu fahren und ein EKG machen zu lassen, nicht das er vieleicht was am Herzen hat.


    LG Petra

    Tiere jammern nicht wenn der Mensch fehler macht, sie danken es dir aber wenn du sie mit respekt behandelst.

  • Haben die TÄ denn das Herz nicht abgehört? Und was sagen die zu dem 'Verdacht? Die würde ich erst mal ins Gebet nehmen, bevor ich in die Klinik fahre.

    Bei einer Heuallergie würde Hermann als erstes husten. Wenn er das nicht tut und die Lunge ok ist, dürfte das schon

    mal ausscheiden.

    Aber warum wollt Ihr das Heu denn "dämpfen"? Bei den leider recht zahlreichen Heuallergikern, die ich kenne, wird das Heu gründlich gewässert, nicht gedämpft. Auch viel Arbeit und im Winter möglicherweise problematisch.


    Ich würde das Herz vom TA Deines Vertrauens abhören lassen und dann evtl. ein EKG machen.

    Viel Glück!

    uta

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    Diese Art Punkte zu sammeln mag ich nicht, will ich nicht und brauch sie auch nicht. Danke.

    Edited once, last by Finchen ().

  • Das Herz wurde abgehört, da ist alles ok. Er hustet auch nicht, was ich auch seltsam fand. Es muß doch aber einen grund geben, warum er so pumpt beim atmen. Ja mit dem dämpfen hat er so in den Raum geworfen, ich werde noch mal mit dem TA sprechen. Danke dir.


    LG Petra

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  • Frage ihn doch mal, ob er eine klinische Untersuchung für sinnvoll hält. Es kann ja auch ganz was Anderes sein. Aber beunruhigend ist es schon, da hast Du recht. Und gemacht werden sollte da jetzt auch was; wenn es chronisch wird (falls es das nicht schon ist), hat er sein Leben lang "was davon".


    uta

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  • Bei dem Shetty von meinem Vater war ein Husten zu hören. beim ersten mal husten habe ich mir nichts dabei gedacht, aber nach ein paar Tagen wurde es häufiger. Die TÄ meinte ich sollte mal auf Heu verzichten und Heucobs füttern, am nächsten Tag hat sie nicht mehr gehustet. Es hat aber zwei Wochen gedauert, bis die Lunge (sie hat zusätzlich Medikamente bekommen) wieder ohne Geräusch war.

    Gruß aus Alfter
    Es gibt Tage im Leben eines Mannes, da sollte er seinen Hut nehmen, sein Pferd satteln und der Sonne entgegen reiten.

  • Ich bin kein Vet; aber ich denke mal, wenn es "ein paar Tage Husten" undnach gewaschenem Heu bessr ist, ist es ok. Hustet der Tier länger, sollte unbedingt der Vet hinzugezogen werden.

    Das Heu muss aber nicht nur einfach getaucht, sondern länger gewässert werden, so dass alle trockenen Pflanzenteile feucht bzw. nass sind.


    uta

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  • Es ist eigentlich nicht das Heu sondern der Heustaub. Eine Bekannt hat das immer so gemacht, das sie die kleinen Ballen die sie für ein paar Tage brauchte, aufgeschnitten hat damit sie sich lockern. Danach hat sie die Ballen vor dem verfüttern getaucht.

    Gruß aus Alfter
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  • Der Heustaub sind ja auch Pflanzenteilchen, zerquetschte Samen oder Blätter. Auf jeden Fall das Heu gut untertauchen, nicht einfach mit dem Schlauch nass machen.


    uta

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  • Auch nicht mit der Gießkanne. Die Bekannte hat das Heu in einem Bottich mit der Mistgabel ein paarmal getaucht bevor sie es verfüttert hat.

    Gruß aus Alfter
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  • Ich habe einen esel der kein trockenes Heu verträgt und wenn er es mal bekommen würde fängt sie sofort an schwerer zu atmen. bei ihr ist eine Heustauallergie in der Klinik festgestellt worden.Die Ärzte sagten mir ich solle das Heu feucht machen ,in dem ich es mit Wasser übergiessen soll und ein bis zwei Stunden liegen lassen. Bei mir klappt es hervorragend.

    die Futtermenge ,die ich brauche fülle ich in ein Heunetz lege es vor den Stall und giesse eine Kanne Wasser drüber und lasse es für 8 bis 12 Stunden liegen und das reicht.

    Ich mache es so nach der Anweisung von der Tierklinik.

    die Eseleule

  • Im Heunetz ist es ja schon aufgelockert und wenn du dann Wasser darüber gießt und so lange wartest, denke ich ist es auch ok.

    Gruß aus Alfter
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  • Danke an euch, ich habe 18 Tiere da geht es nicht. Der TA wird kommen und ich denke mal ich werde ihn mal einen Tag in die Klinik bringen (nicht den TA:)). Heute war ich da, bei den Tieren und mir gefällt es nicht. Im Kopf habe ich auch noch das Emma aus dem Stall kam wo Hermann und Heinrich her kamen.


    LG Petra

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  • Gute Idee mit der Klinik. COPD ist schneller da als man denkt. Und dann hat man den Salat.

    Viel Glück!


    uta

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  • Danke an euch, ich habe 18 Tiere da geht es nicht. Der TA wird kommen und ich denke mal ich werde ihn mal einen Tag in die Klinik bringen (nicht den TA:)). Heute war ich da, bei den Tieren und mir gefällt es nicht. Im Kopf habe ich auch noch das Emma aus dem Stall kam wo Hermann und Heinrich her kamen.


    LG Petra

    Aber du hältst doch Esel und Pferde getrennt oder habe ich was verpasst?

    D.h. wässern müsstest du nur den Esel ihr Heu. Oder ?

    Gruß Moni

    P.s. bin auf das Ergebnis der Klinik gespannt.

  • Ja Moni stimmt,aber sie stehen in einem Stall abgetrennt. Der Staub verteilt sich auch durch die Luft, das atmet er ja ein. Also Heu waschen für alle Tiere.


    LG Petra

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  • Das geht auch, wenn es sein muss. Natürlich nicht in Heunetzen, sondern in großen Bottichen getaucht. Ich kenne Ställe, in denen das gemacht wird. Getaucht, anschließend über einem Rost austropfen lassen. Geht. Und zwar mit großen Pferden, nicht mit einer Herde Minis ;-). Alles eine Sache der Organisation.

    Aber vielleicht muss das gar nicht sein.

    uta

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