Posts by Xanter

    Den Hühnern soll ich auch nichts kohliges anbieten, hat mein Landwirt gesagt...die Eier würden dann danach schmecken. Die Kaninchen bekommen bei mir keine Kohlköpfe, aber Broccoli, Kohlrabi und - sehr beliebt - Kohlrabiblätter.

    Wir besprühen unsere Esel mit Ballistol stichfrei (NICHT animal) - das ist auf Ölbasis. Man sieht es zwar auf dem Fell und Staub bleibt daran haften, aber negative Auswirkungen auf die Haut hat es in mehreren Jahren bisher nicht gehabt.

    Das ölige Stichfrei hält meines Erachtens besser die Stechinsekten ab als das Stichfrei animal, das auf Alkoholbasis zwar nicht im Fell schmiert, aber schneller verfliegt.

    Uta, das ist so nicht unbedingt richtig - man kann auch begleitend homöopathisch unterstützen, wenn man "normale" Medikamente gibt.


    Ich bin da zwar nicht so sehr bewandert, aber Zielsetzung der Homöopathie ist es, Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen - das kann man auch tun, wenn man gerade wegen der Schwere einer Erkrankung in erster Linie mit Antibiotika oder Cortison behandelt.

    Jeder homöopathisch Behandelnde sollte auch seine Grenzen kennen - manches braucht erst mal Schulmedizin, sonst riskiert man eventuell schwere Nachwirkungen oder gar den Tod des Behandelten - nicht immer sind die Selbstheilungskräfte stark genug oder schnell genug aktiviert.

    Wir haben Mirabellen rund um den Stall, haben aber die überhängenden Äste so gekappt, dass nur gelegentlich mal eine Mirabelle in den Auslauf fällt - sehr zur Freude unserer Esel. Die Kerne spucken beide fein säuberlich aus - sieht lustig aus :)

    Weiß jemand zufällig auswendig, ob JKK Auswirkungen auf Hühner und/oder deren Eier hat? Sonst muss ich mal googlen. Ich rupfe ja eh immer alles aus, was ich sehe und unsere Eselweide ist weitgehend JKK-frei.


    Aber in der Umgebung wuchert es leider - bin schon sehr froh, dass unser landwirtschaftlicher Hof so gepflegt wird und der Wildwuchs häufig gemäht wird, so dass es in der engen Umgebung nicht so hoch wächst. Dort ist nämlich die Info, dass JKK große Schäden verursachen kann, angekommen und die Landwirtschaftskammer hat offenbar auch noch mal deutlich darauf hingewiesen.

    Paulchen ist fast durch - die langen Winterhaare fliegen im Wind um ihn herum - er hat ganz feine, leichte Haare.


    Alex steht bei 30°C im dicken Pelz - gerade mal am Hintern hat er sichtlich Fell verloren, ansonsten helfe ich ein bisschen mit Kämmen und mit dem Coat-King nach.


    Aber Alex mit dem dicken Fell steht eher draußen in der Wärme als Paulchen - dem ist es schnell zu warm, die Insekten nerven ihn, der geht dann gern in den Stall.

    Wenn der Name der Kleinen sich im Klang gut von den anderen Namen unterscheidet, haben die Esel es leichter, zu erkennen, wer angesprochen wird. Und da ein Esel ja sehr alt werden kann, sollte man sich überlegen, welchen Namen man 40 Jahre rufen mag ;)


    Soll die kleine Familie denn zusammen bleiben? Der Papa mit den beiden Stuten?

    Wenn ich mich recht erinnere, wurde im alten Forum zu bloodroot-Salbe bei Sarkoiden geraten. Habe aber damit selbst keine Erfahrung. Google das doch mal - wäre ev. einen Versuch wert und kann vielleicht die OP verhindern.

    Im Wald werden wir gelegentlich von Bremsen belästigt - da reagieren die Esel schon ziemlich aufgescheucht und gestochen werden sie auch - hilft nur mit Insektenschutz einsprühen und Bremsen klatschen, wenn sie sich setzen.


    Bremsenfalle brauchen wir nicht, am Stall haben wir glücklicherweise keine. Eine Bekannte mit Pferden stellt sie regelmäßig im Sommer auf - soll etwas helfen.


    Im Stall hängen unter der Decke giftfreie klebende Fliegenrollen - damit machen wir reichlich Beute (hauptsächlich Fliegen und Stechfliegen).

    400 m² rund um die Hütte sind eine vernünftige Auslauffläche für Tiere, die sich bewegen und spielen (Noteselhilfe u.a. empfehlen 500 m² Mindestauslauf für bis zu 9 Tiere). Vor der Hütte befestigte Fläche wäre auch gut, damit die Esel auch bei schlechtem Wetter trockene/feste Fläche im Freien haben. Wenn direkt vor der Hütte nasser Boden/Matsch ist, leiden die Hufe und die Tiere gehen ungern raus.


    Wenn die beiden Esel neu kommen, bleibt fast nichts anderes übrig, als ihnen direkt die gesamte Fläche zur Verfügung zu stellen, damit sie sich überhaupt bewegen können. Das sieht aber nicht nach einer mageren Fläche aus, wenn ihr da Gras für die Kühe mäht?


    Die Esel werden NICHT die ganze Nacht im Stall stehen, wenn man sie nicht einsperrt (was ich nicht tun würde ohne Not) - im Gegenteil, nachts gehen die Esel gern raus und grasen auch.


    Ob die Esel beim Einzug die Grasmenge auf dem Auslauf vertragen, ist von der vorherigen Haltung abhängig - wenn sie nur Heu und Stroh hatten, werden sie möglicherweise mindestens Durchfall bekommen, wenn sie direkt so viel Gras fressen können. Wenn sie im Sommer viel Weidegang hatten, werden sie das eher vertragen. Utas Vorschlag, erst mal einen Teil abzusperren und Heustellen auszulegen, damit die Esel sich bewegen, klingt mir als ganz gute Lösung für den Anfang. Letztendlich sollte der vorherige Halter, sofern er eselkundig ist, etwas dazu sagen, wie die Tiere gehalten wurden und wie sich die Fütterung am Anfang gestalten sollte.


    Unsere Esel haben in 5 Jahren ihre Auslauffläche nicht komplett kahl gefressen, das Gras ist aber immer sehr kurz und sie knibbeln daran - kompletter Kahlschlag wäre in unserer Region auch ein Risiko für behördliches Eingreifen, darum bin ich ganz froh, dass die Grasnarbe noch intakt ist.



    Schau dir doch mal die Haltungsempfehlungen für Esel auf der Seite der Noteselhilfe an - da wird sehr viel erklärt und bis September kannst du ja noch einiges lesen, bevor die Erfahrungen, wie Uta ja auch sagt, zu Lasten der Esel gehen.

    Bei uns ist der Coat-King im täglichen Einsatz - nicht so drastisch wie scheren, aber es geht schon einiges herunter.


    Vorgestern haben die beiden - sonst ziemlich wasserscheu - sich freiwillig nass regnen lassen und anschließend gewälzt - wunderbar! Danach hatten wir graubraune Esel :)


    Bei uns ist es vor allem eklig schwül, das ist schlimmer als Hitze allein. Schon morgens vor 9 geht es deutlich über 25 °C, dazu hohe Luftfeuchtigkeit - gar nicht daran zu denken, irgendwas mit unseren alten Jungs zu unternehmen. Bin froh, dass sie sich auf den Beinen halten. Mittags halten sie Siesta im Stall und schlafen dort auch - die Liegekuhlen im Stroh beweisen es - abends werden sie munter, da gibt es gesenstes Gras im Auslauf verteilt.


    Schönen Feiertag,

    Das ist unterschiedlich. Bevor wir Kasimir bekamen, waren wir mit Alex oft mit ca. 5 km/h unterwegs - er lief einfach so stramm durch.

    Kasimir war sehr langsam - anfangs nur 2-2,5 km/h - er war das nicht gewöhnt. Mehr als 3-4 km/h hat er glaub ich nicht geschafft, auch als er etwas trainierter war.

    Paulchen ist jetzt wieder sehr flott, der läuft so, wie Alex früher, aber jetzt ist der alte Alex nicht mehr so schnell.

    Gute 4 Kilometer pro Stunde läuft er aber im Wald auch noch. Auf Asphalt ist er unwilliger, den versuchen wir ihm zu ersparen.


    Das alles aber ohne Gepäck und nicht als tägliche Dauer-Wanderleistung, nur zu Ausflügen und leider nicht täglich. Und kein Esel wird gedrängt, die beiden laufen so, wie sie es gern tun.

    Unsere Esel gehen auch tagsüber oft in den Stall - vermutlich auch wegen der Insekten draußen, drinnen hängen Fliegen-Klebstreifen und 2 Lamellenvorhänge schützen sie.


    Wir verteilen draußen kleine Mengen Heu an verschiedenen Stellen, die suchen sie sich dann gern zusammen und bewegen sich dabei ein wenig.


    An den Äppeln sieht man, dass die beiden eher abends/nachts draußen sind, wenn es tagsüber heiß ist. Sind auch beide noch nicht durch den Fellwechsel - und das bei 30 °C und hoher Luftfeuchtigkeit.

    OK. Das mit dem Reisstrohbesen war nur einmal - ich hatte ihn mitgebracht, um im Stall die Spinnweben wegzufegen, die Esel waren draußen und behorchten mißtrauisch meine geräuschvolle Aktivität. Als ich dann dem Lamellenvorhang zum Paddock zu nahe kam, rannte Paulchen auch noch erschrocken von dannen.


    Also habe ich ihnen den schrecklichen "Säbelzahntiger" mal gezeigt - oh Gott, in meiner Hand war er immer noch fürchterlich. Also auf die Erde gelegt und siehe da, Alex und dann Paulchen trauten sich heran und entdeckten seine kulinarischen Qualitäten - da hab ich ihn dann schnell gerettet ^^

    Zu Hause ist nur die Katze - und aufgeräumt hat sie leider noch nie. Noch nicht mal mehr Papiere fressen mag sie.


    Die Esel sind da schon anders - sie räumen Mistboys um, zerlegen den Reisigbesen, fressen Schoko-Croissants samt Papiertüte - ordentliche Jungs :D

    Ich bin ein bequemer Mensch - ich würde die Wanderung erst mal so planen, dass ich zur Nacht einen Platz mit Bett und Dusche sowie Unterbringung für die Tiere aufsuchen kann, dann muss man auch nicht soviel mitschleppen :)