Posts by Finchen

    Das haben die Bauern in Westfalen vor Jahrzehnten, als das mit dem JKK begann, auch gesagt. "Schuld" waren die '"überweideten" Stücke der Robustpferdehalter.... bis ihnen die Kühe auch auf ihren fetten Weiden mit langem Gras reihenweise umkippten...


    Das war zu der Zeit, als in der Grasmischung für die Autobahngrünstreifen auch JKK beigemischt war. Überweidung ist nur ein Faktor.


    uta

    Ein Satz passt nicht ganz, Robin. "Wie hätten die Tiere sonst Jahrtausende überlebt?".


    Erstens handelt es sich hier um domestizierte Tiere, die in einem bestimmten Terrain eingesperrt sind und nicht wie die wilden Tiere permanent wandern. Und zweitens hat es immer wieder Vergiftungen - auch von ganzen Populationen - bei Tieren gegeben.


    Aktuell beispielsweise Jakobskreuzkraut, das gelegentlich auch gefressen wird, wenn ausreichend andere und gute Nahrung vorhanden ist. Dazu gibt es mehrere Studien. S.Arbeitsgemeinschaft JKK.

    Dann der amerikanische Bergahorn. ich habe selbst erlebt, wie ein kleines Islandpferdegestüt innerhalb einiger Wochen ausgelöscht wurde. Die Tiere wurden super gehalten. Ebenso wie die Pferde der Hofreitschule Bückeburg, die tatsächlich optimal gehalten werden - nur hatte niemand mit dem Bergahorn gerechnet.

    Meine Pferde und Esel haben vor Jahren eine Vergiftung durch Eicheln gehabt. Und die sind eigentlich in in guter Haltung, sag ich mal. Zumindest ist das Nahrungsangebot ausreichend.

    Ach ja - und was die Erfahrungen angeht: Mit Eibe beispielsweise können die Tiere keine Erfahrungen machen. Da sterben sie gleich. Habe ich bei zwei Fjordpferden - eigentlich auch eine ganz instinktvolle Rasse - einer Freundin erlebt.


    Soviel zu "Gedanken machen". Ich hab auf jeden Fall die Eiben auf meinem Grundstück abgehackt. Und der Ahorn musste jetzt leider auch dran glauben. Mir hat sie Sache mit den Eicheln vor ein paar Jahren gereicht. Das war zwei Jahre hintereinander, bevor ich drauf gekommen bin. Seitdem sind die Eichen im Herbst ausgezäunt.


    uta

    Obwohl man glaubt, Esel brauchten das nie: Eine wärmende (!) Decke im Stall kann nicht schaden.

    Muss keine Eseldecke sein (die kriegt man sowieso kaum passend), eine große gefaltete Wolldecke

    mit Bauchgurt tut's auch.


    uta

    So - jetzt habe ich bei der TSK Brandenburg nachgefragt. Weit bin ich trotz erheblichen Bohrens nicht gekommen.

    Aber fest steht: Esel sind in Brandenburg weder meldepflichtig noch melde"würdig". Die Entsorgung muss man privat zahlen.


    Die Stelle, die daran etwas ändern könnte, wäre das Verbraucherministerium.

    Hat jemand Lust, dieserhalb da anzurufen? Ich ehrlich gesagt nicht. Nach meinen Erfahrungen mit Ämtern etc.

    in diesem Land schone ich da lieber meine Nerven


    uta

    Das ist mir neu. Ich habe seinerzeit in Rheinland-Pfalz nachgefragt, aber man sagte mir, Esel seien nicht meldepflichtig bzw.

    meldemöglich. Da horche ich hier in Brandenburg doch nochmal extra nach (zumal die TSK auch dieses Jahr noch kostenlos ist).


    uta

    Mitschrift der Sitzung des Bayerischen Landtags. Mei - da geht's zu.....


    Auf "Dokumente" klicken und sich einen Kaffee nehmen.

    Kommt als Download.

    Ich finde, es sieht ganz gut aus.


    uta


     

    Mitschrift der Sitzung im Petitionsausschuss


    Diemut Walde hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition "Landwirtschaftliche Privilegierung der Eselsfarm "Asinella" in Pähl/Oberbayern" geschickt:

    Google mal Anahid Klotz. Sie ist eine er anerkanntesten Eselausbilderinnen in Deutschland. Ihre Bücher sind

    brillant, bei youtube kann man Ausschnitte aus ihrer Arbeit sehen. Sie ist international anerkannt.

    von "Hobby" kann hier keine Rede sein und war es auch nie. Es geht hier lediglich um einen kleinlichen

    Racheakt, der mittlerweile schon "Formen" angenommen hat, den Bayerischen Landtag mit einer Petition

    von immerhin über 7.000 Unterschriften beschäftigte und für die Ämter, die bisher die Lage bei Anahid

    falsch eingeschätzt haben, auch noch ein Nachspiel haben dürften.


    Anahid hat jede Hilfe und Kooperation angeboten , aber das örtliche Amt blockiert. Das ist das, was Benny mit seinem Post meinte und ich auch. Nicht den Sachverhalt - der ist schon lange geklärt. Lies einfach mal nach.


    uta


    uta

    Oder Du lässt das Gras stehen. Esel fressen gern überständiges Gras mit Samen, auch noch spät im Herbst,

    wenn es sonst nicht mehr so viel zum Knabbern gibt. Ich habe meine Apfelbäume noch eingezäunt, weil

    rundherum noch etwas Grün ist. Sowie das ganz weg ist, nehme ich auch den Elektrozaun weg - "sie"

    werden sich auf das langhalmige Gras mit Samen stürzen!


    uta

    Was bedeutet denn "gezügelt" Kastriert? Davon verschlimmert sich kein Husten.


    Einen Esel, der seit Wochen Husten hat, sollte man unbedingt (!!!) dem Tierarzt vorstellen. Tee und Medikamente helfen überhaupt nicht, wenn man nicht weiß, woher der Husten kommt. Und er kann viele Ursachen haben von verschleppter Bronchitis bis hin zu staubigem Heu. Da hilft nur der Tierarzt. Den muss man schon investieren.


    Übrigens ist verschleppter Husten = chronische Bronchitis eine der häufigsten Todesursachen von Eseln in

    Mitteleuropa. Und wenn nicht direkt Todesursache, dann der Grund für chronischen schmerzhaften Husten

    manchmal ein Leben lang.


    Also mach am besten Nägel mit Köpfen und rufe den Tierarzt an. Sonst wirst Du Dir möglicherweise lange Vorwürfe

    machen.


    Gruß uta

    Hier kommt eine Pressemitteilung vom gestrigen Tag. Bemerkenswert ist der letzte Satz.


    ...................

    Liebe Freunde der Asinella Eselfarm,


    ich weiß, es nervt……. aber, wir brauchen so sehr eure Unterstützung.


    DANKE


    Diese Pressemeldung ging gestern raus. Die 3 Anlagen habe ich hier aus Speicherkapazitätsgründen nicht angefügt. Wer sie lesen möchte, gebe mir bitte Meldung.



    Sehr geehrte Medienvertreterinnen und –vertreter,

    unsere Petition ist am Mittwoch, 11.11.2020 zur Behandlung im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden vorgesehen. Die Beratung unseres Anliegens ist in öffentlicher Sitzung geplant.


    Aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie ist ein Zutritt zum Landtagsgebäude derzeit nicht möglich. Wir können die Ausschusssitzung jedoch mittels Echtzeitübertragung im Internet (Livestream) auf dem YouTube-Kanal des Bayerischen Landtags unter https://www.youtube.com/user/BayernLandtag mitverfolgen.




    Zum Stand der Dinge:


    Das Verfahren zur Vernichtung unserer kleinbäuerlichen Landwirtschaft mit integrierter Eselfarm sollte eigentlich aus Respekt vor dem Bayerischen Landtag ruhen, wie auch Frau Landrätin Jochner-Weiß betont hatte.



    Dennoch erhielten wir am 26.10. einen Bescheid vom Bauamt Weilheim zur Nutzungsuntersagung mit sofortiger Wirkung für Wohnhaus, Mistlege und Toiletten. Unser Rechtsanwalt reichte daraufhin einen Eilantrag auf Gewährung vorläufigen Rechtschutzes und die darauf folgende Klage vor dem Verwaltungsgericht ein.


    Da die drohende Abrissanordnung vom 25.5.2020 nicht realisiert werden konnte, stützt sich Herr Regierungsrat Schömig, leitender Jurist vom Bauamt Weilheim, in der Nutzungsuntersagung auf eine Untersuchung des Wasserwirtschaftsamtes vom 22.4.2020, dessen Gutachten wir allerdings nicht, auch nicht auf Anfrage unseres Rechtsanwaltes, erhielten.


    Dabei geht es um unsere Vierkammer-Pflanzenkläranlage, Dreikammer-Klärgrube und Mistlege, deren Zustände wir stets in bester Verfassung wähnten.


    Wir haben in Eigenregie bereits einen Gutachter und einen Wasserwirtschaftsspezialisten angefordert, um eventuelle Mängel zu finden und korrigieren zu können.




    Im Bescheid ist offiziell bestätigt, dass der Pähler Bürgermeister, Herr Werner Grünbauer, die Anzeige gegen uns veranlasst hatte. Seine Gründe dafür waren persönlich motiviert.




    Für jegliche Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.




    Herzlichen Gruß,


    Anahid Klotz und Gerhard Gregori


    Büro: Am Gasteig 4, D-82396 Pähl, Tel: 08808-924280, Mobil: 0176-29232 565

    Wildzaun ist ja auch nicht für Schafe und Esel gedacht, obwohl auf meinem wegen der Wölfe auch Strom ist.

    Aber warum hast Du auf dem Schafszaun keinen Strom? Bei meinen Eseln - allerdings kleine Stm. ca. 110 cm -

    reicht der 80 cm Schafszaun mit Strom aus dem Solar-Weidezaungerät. Muss halt immer Saft drauf sein.

    Sowie das nicht ist, haben sie es raus...


    uta

    Da ich keine Giraffen habe, stellt sich eher die Frage, wie weit. So weit, dass sie mit den Köpfen nicht an die Äste kommen können. Oder nur an die, die ich genehmige. Ich zäune die Bäume meistens weiträumig ein, also in Gruppen (hab auch ein paar mehr...) damit die Früchte fallen können ohne gefressen zu werden. Schlechte Früchte sammele ich im Herbst auf und lasse dann nachweiden. Um manche Baumgruppen (ich habe auch alte Hochstämme) habe ich Schafnetze mit gut Wumm drauf gesteckt.


    uta