Posts by hhheike

    wir entwurmen dreimal jährlich und zusätzlich, falls ein Tier die bereits erwähnten Symptome aufweist, wobei meine Nase die Hauptdiagnostikerin ist, da es bei Kotproben durch kompetente Halter schon hieß, zu geringer Befall, Entwurmung nicht empfohlen und drei Wochen später wurlte es nur so im Haufen. Und die Querbeet Methode halte ich persönlich nicht für ideal, weil es auch hier um Individuen geht mit unterschiedlichen Abwehrkräften und unterschiedlichem Stoffwechsel, da ist bei dem einen noch gar Nichts los und beim Anderen schon Alarmstufe rot. Doch muss jeder die Für und Wider selbst abwägen und ich glaube, dass hier jeder das Beste für seine Tiere entscheiden wird.

    Ich kenne die Losung jedes einzelnen Tieres und wenn sich übler Geruch einstellt, das jeweilige Tier im Fell einen matten Eindruck macht und das Futter nicht optimal verwertet wird, dann benötige ich keinen mikroskopischen Beweis mehr um zu beurteilen ob eine Wurmkur angesagt ist. Es erfordert schon etwas Erfahrung (vierzig Jahre), die Zähne müssen ok sein und die Vierbeiner sollen bei dieser Art von Diagnose nichts ungewöhnliches gefuttert haben.

    seitdem ich nicht mehr einstreue, sind die Hufe wesentlich besser geworden. Es spritzt wenn man pipit, also geht Esel meißtens raus, bei Regen wird gern auf die Äppel gepieselt und die saugen gar nicht schlecht. Wir haben Stallmatten und ich habe einen alten Holzboden auf den Liegeflächen eingezogen. Funktioniert bei uns gut. Seitdem brauch ich für's Misten viel weniger Zeit und hab mehr Zeit für die Rasselbande.

    Erst mal wird gemessen, Länge, Umfang (Sattellage) Stockmaß minus Beinlänge, das mutipliziert und dann durch 3500 dividiert, so hab ich laut Hafner eine realistische Gewichtsangabe. Equimax hat den Wirkstoff gegen Band und Lungenwurm, zwischendrin machen wir es den Würmern mit Hagebutten, roter Beete, Karotten und Walnussblättern unbequem. Stall und Weidehygiene dämmen den Wurmdruck ebenfalls ein. Wir entwurmen zwei,drei bis viermal, je nach Bedarf, unsere Tiere sind unterschiedlich gefährdet. Ist ja giftig und da hat die Leber dann schon mehr arbeit, also wäge ich da immer ab was das geringste Übel ist.

    Kosten, kommt drauf an, Mikrostroh (das kann unser Lenchen auch mit fünf Zähnchen weniger futtern) kostet für fünf Esel 45 €uro,wenn das nicht lieferbar, dann Strohpellets, ca 80,€uro monatl, Heu machen wir selbst, fünf Esel = ein Ballen täglich, dazu kommt das Verwöhn-Programm Mineralfutter Ungulat von Hipolyt für gute Füsse, ca 100,-- im Jahr und die Bergwiesenheucobs von Derby 16,--€uro im Monat für alle fünf, Hufschmied pro Tier alle drei Monate € 30,-- Impfung, jetzt nur noch die jährliche (weil mit Influenza) pro Tier 34,-- Zahnarzt jährlich (unsere Rentnerin war ein teures Geschenk) zwischen 200 und 700 € die Kastrationen der Hengste fallen ja nur einmal an ca 250,€, Da ist jetzt die Pacht für die Weiden 150,--, der Diesel für den Bulldog, die anfallenden Reparaturen für die Gerätschaften noch nicht eingerechnet. Also ich lass mich den Spaß einiges kosten. :whistling:Dafür geh ich halt arbeiten, um die Knete auszugeben, für noch mehr arbeit:D

    Hallo Uta, Finchen oder wie auch immer


    nö, wirklich was zu sagen hab ich nicht, kann immer nur meine Meinung kundtun. Hoffe unter Rottal kann man sich meinen Wohnort vorstellen und leider steh ich mit diesem ganzen internet Kram nicht wirklich auf bestem Fuß, liegt wohl an meinem fortgeschrittenen Alter 55. Also geb ich vorsichtshalber auch hier noch mit erlebniswandern.jimdo.com den Hinweis auf meine webside. Hoffe somit der hier üblichen Form entsprochen zu haben;) Wobei ich mich mit meinem tatsächlichen Namen bewege, HH steht für meine Geburtsstadt und Heike heiß ich nunmal auch.:saint:

    Unsere Smörguld auf dem Bild die Dunkle (der Helle ist ihr Vater, mittlerweile kastriert) saugt mit ihren zwölf Monaten noch hin und wieder, den größten Teil ihrer Erziehung hat unser Ziegenbock übernommen, ihre Mutter ist ein sehr sanftes Tier, die nur im Ansatz mal zwackt und sich ansonsten ihrem Schicksal ergibt. Unsere granddame ist Lenchen sie hat zwar nur 95cm Stckm, aber ca dreißig Jahre Lebenserfahrung, wenn die ihren Zorn kriegt, gehen alle. Ich würde aus den gemachten Erfahrungen und der Tatsache, dass Esel Spätentwickler sind, sagen, dass eine Trennung, wenn nötig nicht unter zehn Monaten erfolgen sollte. Smörgulds Onkel war erst sechs Monate als er mit seiner Schwester (Smörgulds Mutter) zu uns kam, er ist immer noch (drei Jahre später) sehr vorsichtig, er ist eher rangniedrig. Dafür arbeitet er unglaublich gern mit Menschen, begreift wahnsinnig schnell und setzt Aufgaben im Geschicklichkeitsparcours und bei der Bodenarbeit super fix um. Ich durfte erleben, wie er mit Mensch am Strick gnadenlos durch Sturzbäche gewatschelt ist, wo ich schon geschaut hab, wie wir dem Inferno entgehen könnten, hat er es ignoriert..

    Was mich interessiert, wäre der Nachwuchs, wie geht es dem Fohlen, wenn die Milchlieferantin derart heftige gesundheitliche Schwierigkeiten hat? Ich ärger mich total, dass ich immer versäume Fotodokumentationen von unseren Wunden und den entsprechenden Heilungsstationen sowie den Hufen bei Ankunft und jetzt, zu machen, danke an die die es machen.