Posts by Thomas Reichmann

    Die günstigste Lösung sind Packsäcke vom Militär. ( z. B. Raeer. Von, ca 20 €) die haben eingearbeitet Ringe und lassen sich quer einhängen. Gegen Regen hilft ein Tarp, oder BW. Regenponcho. Riesig und vielseitig verwendbar.

    Infos zum Packen. : YouTube: the Diamond hitch

    Das stimmt natürlich, aber man kann ja für die "zarteren Hinterteile" Schaffelle reinbinden. Die alten gibt es noch vereinzelt, aber für weitaus weniger Geld gibt es Nachbauten aus Südamerika. Die sind qualitativ nicht so gut, aber passen auch gut auf Esel, weil sie meist für schmalere Tiere ( Mulis) gebaut wurden. Aber wie gesagt: "Niemals die Katze im Sack kaufen". Der beste Markensattel nutzt nix, wenn er nicht passt. Außerdem verändert sich die Sattellage durch Muskelauf/- abbau auch ständig, so dass eine 100% Passform wahrscheinlich Illusion bleibt.

    Die drei im vorletzten Text sind Nachbauten, der linke hier ist ein Original Sattel der US Armee, den rechten Sattel hat Christof Rieser vor Jahren mal als breite Version gebaut.

    Bevor ich einen bestimmten Sattel kaufen würde, empfiehlt es sich den/die Esel vorher genau zu vermessen, und nur Sättel in die engere Wahl nehmen, die ich auch vorher auflegen kann. Die Australier machen sich immer lustig über uns; "Die Europäer haben 5 Sättel für ein Pferd, wir 30 Pferde für einen Sattel".

    Deren Pferde sind allerdings auch relativ uniform , was man von unseren Eseln ja nun gar nicht sagen kann. Ich habe sehr gute Erfahrung mit den alte MC Clellan Sätteln gemacht. Durch die offene Sitzfläche kann man auch als Laie sehr gut abtasten, ob er gleichmäßig aufliegt ohne zu eng/weit zu sein. Außerdem kann man sie sehr gut als Packsattel einsetzen.

    Immer noch hält sich das Märchen von Eseln als Herdenschutztiere. Auch wenn einzelne Esel Hunde angreifen, sind es die Esel, die " draufgehen". Ohne Fressbremse (wg. Abstammung aus ariden Gebieten) fressen sie sich inmitten einer Schafherde innerhalb weniger Jahre sicher zu Tode. Ihr Verdauungssystem ist mit unserem reichhaltigen Bewuchs überfordert . Die Tiere reagieren mit Verfettung, Kipphals ( irreservibeler "Schönheitsfehler") , Hufbeinabsenkung und Koliken.

    Ein Esel ist billiger als ein Herdenschutzhund, sowohl bei Anschaffung und natürlich im Unterhalt, aber länger leben wird er vermutlich nicht.



    This is Why Farmers Sell Their Weapons and Buy Donkeys - YouTube

    Ministromgeräte von z.B.Gallagher sind nur ca18x12x12cm groß, und Stäbe kann man leicht aus alten Igluzelten selber in passenderLänge zuschneiden und dann vor Gebrauch mit den Hülsen zu nicht leitenden Pfosten zusammensetzen.Um die Litze festzzurren kan man Drahtenden entspechend vorformen, oder einfacher die Halterungen (Spritzschutz seitlich am Hinterrad) von Hollandrädern nehmen( gibt es beim Fahrradhandel).

    Ich meine den Stabzaun, den hässlichen, den die Leute dann noch mit undurchsichtigen Plastikstreifen "verschönern". Die kann man oft günstig second hand mit leichten Dellen o.ä. Schäden kriegen, dann muss man keine Krampen in Bäume hauen oder extra Pfosten setzen.

    Aber am besten hilft "Strom". 12Volt Akku 9000V bei Kontakt.

    Mist ,dh. Kot in Wasser auflösen (Speistonne z.B.) und dann nach 2-3 Tagen mit einem Besen aufs Holz streichen. Bei mir wirkt das. (Oder besser, um Verwechselungen vorzugreifen, bei meinen Tieren.:))

    Grössere ebene Flächen habe ich mit den hässlichen Gartenzaunelementen aus ummanteltem Eisen geschützt. Das hilft auch.

    Wenn schon aneinanderbinden, dann nicht einfach an einen Bauchgurt. Das klappt erst, wenn man genug geübt hat. Solange noch Widerstände auftreten können, ist es besser, wenn man mit einem Hilfsband und Pack/Sattel arbeitet. strick BEIDSEITIG am Bauchgurt befestigen und dann über den Sattel( durch einen Ring evtl./o.ä.) nach hinten leiten. Dann wird nicht der Gurt/ Sattel nach hinten oder seitlich weggezogen, sondern der Gurt strammer gezogen und der Sattel fester ohne zu rutschen.

    Probiere mal etwas "Neues-Altes". Wenn wir auf Wanderritten zwei Pferde/Mulis haben, die sich nicht leiden können, verladen wir sie gemeinsam auf einen Hänger. Hängerfahren bedeutet auch bei rücksichtvollster Fahrweise immer mehr oder weniger Stress. Gemeinam durchstandener Stress verbindet( Tier und Mensch:) auch).

    Anschliessend vertragen sich die Zankäpfel meist viel besser.

    habe ich eben gemacht. das ist zwar hier nicht direkt das Thema, aber zur Erläuterung. Auf Mallorca habe ich vor Jahren zwei schrwarze Esel gesehen, die zur Versorgung einer Bergwirtschaft eingesetzt wurden, und beide einen weissen Aalstrich hatten. Ich habe auch gestaunt, bis ich ihre "Packsättel" gesehen habe. Deshalb find ich es wichtig, alte Packtechniken nicht verloren gehen zu lassen, denn die Menschen, die früher wirklich noch mit den Tieren hart gearbeitet haben, sterben langsam weg und nehmen ihr Wissen mit.

    ich habe mit Vergnügen inzwischen Eric Kormann-" Der Esel steht " gelesen. Sehr schön geschrieben, viele genaue Beschreibungen von Land und Leuten. Nur das Kapitel mit den Überlegungen zu Packsätteln hat bei mir Schnappatmung erzeugt. Er schreibt, er habe etwas gegen die festen ,sperrigen Packsättel und empfiehlt stattdessen Sisalkörbe mit einfacher Deckenunterlage. Ausserdem würde ich ihm raten, einen "Blumen -und Rabattenfressenden" Esel in den Pausen anzubinden, damit die Versicherung stillhält.:)

    Ansonsten meiner Meinung nach empfehlenswert.:thumbup:

    Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Es geht nicht um die Gesundheit der Stute ( Das letzte Fohlen, auf dem Foto rechts, von ihr habe ich gekauft), sondern um den Poitou Hengst in Olfen. Er hat viele der Stuten im Stever Naturschutzgebiet nicht erfolgreich tragend bekommen, aber die Stadt will trotz der geringen Erfolgsaussichten den vollen Decktarif erheben. Ausserdem müsste die Stute mindestens 6-8 Wochen in einer neuen Umgebung verbringen( wohlmöglich für "nix")

    Tupferprobe und tieräztliche Voruntersuchungen sind also nicht da Problem.

    Aber ein ein vergleichbarer Hengst hier im Münsterland ist nicht so leicht zu finden. Weite Transporte und auch Standortveränderungen muss man den Tieren nicht unbedingt zumuten, wenn es alternativen, wie "Künstl. Befruchtung,". gibt.

    Liebe Frida,

    ich habe natürlich , wie auch erwähnt, nur meine persönliche Meinung abgegeben. Wenn ich ein Märchen lesen will, dann kaufe ich mir nicht unbedingt ein solches Eselbuch. Vor allem, wenn einem verletzten Fohlen erst der offene Rücken behandelt wird ,um ihm anschliessend leichtes Gepäck( gepolstert zwar mit Schaffell) aufzupacken. Ganz zu schweigen vom "märchenhaften "Tiertransport. Er weiss nicht was er tut, aber alles wird immer gut, ( wie bei " Aus dem Leben eines Taugenichts". Vermutlich fehlt mir auch der typisch englische Humor.

    z.Z lese ich gerade mit Begeisterung das Buch: Der Esel steht von Erik Kormann. Ich hab`s noch nicht durch, aber bisher einfach gut. Ehrlich, informativ, mit tollen Beschreibungen von Land, Leuten und natürlich Esel Narcisse.

    lesenswert

    Also ich hab s eben durch. Meine persönliche Zusammenfassung in Kurzform: Typischer durchgeknallter englischer Wissenschaftler (vermutl. Archäologe/ Historiker o.ä.) entdeckt in Pakistan ein misshandeltes Eselfohlen und macht sich mit dem Tier ,meist per Anhalter, auf den Weg nach Hause, ohne irgendwelche lästigen Sprachkenntnisse, denn schliesslich ist er ja Engländer. Die arme Eselin wird unterwegs mit Obst vom Markt, manchmal Heu oder auch Sahnetorte gefüttert und schläft auf Sofas o.ä..

    Für mich eher eine wenig romantische Neuauflage von: " Aus dem Leben eines Taugenichts". Muss man nicht gelesen haben.

    Bei uns im Nachbarort hatten vor Jahren zwei junge Frauen viel Geld investiert in einen Pachthof um eine Reitschule zu eröffnen. Klaus Ferdinand Hempfling ( der vorher in der Nachbarschaft als Verkäufer vonFerienhäusern gelebt hat),hatte ihnen zuvor fest zugesagt bei ihnen als Kursleiter mit einzusteigen.
    Als sich dann trotz diverser Werbeabende unter seiner Leitung zu wenig Teilnehmer gemeldet haben, hat er die Frauen auf ihren Schulden sitzen lassen und war weg.
    Später hat er dann weniger geritten, aber statt dessen mit Pferden getanzt.
    Noch später hat dann der Sektenbeauftragte gegen ihn ermittelt und er sich nach Dänemark verdrückt. Aber es gibt immer noch eine Fangemeinde.

    Das sollte auch keine Kritik an UB sein. Sie hat durch Dick und Dalli, bzw. Immenhof den Stein ja erst ins Rollen gebracht. Wir hätten ja sonst enge Nasenriemen, Kaballeriemethoden etc. ja nie angezweifelt, bzw. andere Reitweisen und Rassen kennengelernt. Ich habe Fotos von mir aus der Zeit, die mich heute erschrecken. Ich war begeisterter Abbonent der FS, aber es stimmt mich schon traurig, was daraus geworden ist. Mein Pferd und Pegasus sind fast“ gleichgeschaltet“, prämierte Fotos zeigen fast nur verträumte Mädchen mit Pferd/Einhorn im Sonneuntergang, jeden Monat ein neuer Guru für Bodenarbeit etc, zu viel Reklame für schröppelkram und kaum Wander/Reisetipps. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr das gefallen hätte.

    Ja, es gibt noch eine Menge dieser Reiseberichte .(Pawlowa ist heute angekommen). Bei einigen sträuben sich die Nackenhaare, wenn Leute ohne Ahnung und Vorbereitung ( Mein Esel Bella-Schröter) oder ( ist das jetzt der Urlaub?-Ch.Hutterer) sich auf den Weg machen. Wobei Hutterer noch schlimmer ist, weil sie sich mit 2kleinen Kindern durch Korsikas Bergwelt quält und sogar Tips von erfahrenen Korsen unterwegs ausschlägt.

    gut gefiel mir" Downhill all the way"-Mcaskill/Wood wandern auf dem Stevenson Trail, Quinto und ich-Bützow (für Frankreich Fans), "Walking with a french Ass"- W.Glover. Der hatte auch erst keine Vorkennnisse, hat sich aber die Mühe gemacht an einem Lehrgang teilzunehmen.( ebenfalls für Frankreich Fans.)

    Sehr schön erzählend: " In the Company of Mules"-Jody Foss. Sie wandert mit Muli quer duch die VS.

    Eher traurig, aber wunderschön: Der Film/DVD " Donkyote"-Dokumentation v. Chico Pereira. Der 73 jährige Manolo8lebt im südl. Spanien in einfachsten Verhältnissen und will gegen den Widerstand seiner Fam. mit seinem Esel durch Amerika wandern. Leider kommt er wegen zu vieler Widerstände nur bis zur span.Küste( daher Don Quichote Vergleich). Aber sein Weg bis dahin ist sehr berührend.(spanisch mit Untertitel)

    Ich freue mich schon auf Pawlowa und ( Der Esel steht, ist noch unterwegs zu mir))