Posts by Asinus

    Als Baumschutz hat sich bei uns, vor allem bei jungen Bäumen, Schafwolle bewährt. Da ich meine Schafe eh 2x im Jahr scheren muss und nicht alles filzen will kommen die Fließe um die Baumstämme und werden mit Hanfstricken befestigt. Da gehen weder Esel und Pferd, noch die Schafe und nichteinmal die Ziegen ran.

    Nutzen Jäger und Förster auch gegen Rehfraß im Wald.

    Der eindeutige Vorteil ist das alles verrottet und mit etwas Routie ist der Baum recht fix geschützt.

    Hallo Nicole, meiner Interneteinschätzung nach hat er durch die Aktion mit dem Hund das Vertrauen in deine Entscheidungen bei Erlebnissen verloren, die potentiell gefährlich sein könnten.

    Vor ein par Jahren befand mich auf einer Eselwanderung mal in einer ähnlichen Lage, nur waren die beiden Esel und ich auf einer wenig befahrenen Bergstraße im Schwarzwald und den Hofhund, der wächternd und läutend aus einem relativ abgelegenen Berghof herausschoss habe ich vorher sehen können.

    Die Esel auch aber ich war mir sicher das ich ihn einfach stoppen und wegschicken werde und so war es auch.

    Jeh nachdem wie ratlos und vorsichtig du nun mit Julius im Gelände bist - du hast die Esel ja noch nicht so lang, wie gut klappt denn das Führen? Also wie klein sind die Signale die er schon umsetzt und auf welcher Position läuft er (klassisch auf der Schulter, auf Kopfhöhe, hinter dir, links, rechts, überall)?

    Ich wäre mit ihm wieder den gleichen Weg am Hund vorbei zurückgegangen und hätte die pansiche Situation an dem Ort mit Ruhe und Gelassenheit überschrieben. Die meisten Menschen sind auch sehr hilfsbereit (vorallem wenn ihre Hunde der Auslöser waren) und helfen wenn man mit ihnen spricht oder gewähren es zumindest das man eine Zeit vor ihrer Einfahrt steht.

    Zu diesem Ort zurückzugehen und dort das bisherige Vertrauen zurückzugewinnen wäre mein Ansatz. Du kannst allerdings auch erstmal wieder klein mit Schrecktraining bei dir im Ort/auf eurem Gelände beginnen. Dabei konfrontierst du ihn in einem gesicherten Gelände mit extrem gefährlichen Dingen wie Planen, Luftballons, Fahnen usw. Manchen Eseln hilft es wenn die anderen Tiere, die dich respektieren und dir Vertrauen dabei sind, bei anderen klappt es allein besser.

    Das er sich immernoch aufhalftern lässt und mit dir mitgeht ist gute Erziehung und Gewohnheit aber auf potentiell gefährlichen Situationen mit Flucht zu reagieren ist ein deutliches Zeichen das du aus seiner Sicht nicht qualifiziert bist diese zu regeln und da auch ein Esel sich in einen Fluchtmodus aufspielen kann rennt er dann vor dir weg wenn du ihn verfolgst.

    Viel Erfolg und immer Ruhe bewahren!

    Das schreibt sich leicht, ich weiß.. doch kann ich gut nachempfinden wie sich solche Verfolgungsjagdten bei diesen Temperaturen anfühlen.. Stell dir dazu noch vor Julius wäre ein sehr spezieller Großeselhengst der gezielt nach Leuten tritt die freundlicher Weise versuchen ihn auf einer Hauptstraße zu fangen...

    Benny, ja durch die Eselwege kann ich an dem Hang (die Fläche ist ca 5 mal so groß wie man dort sieht) auch fast problemlos mit meiner Tochter langschlendern und Pflanzen bestimmen. Aber auch auf den kleineren Stücken legen sie ihre Wege an und nutzen sie immer. Mal vom Eselexperiment auf den Hewuwiesen abgesehen (die Wege von einem Sommer haben 3 Jahre gebraucht um wieder halbwegs Bewuchs zu haben) finde ich es klasse - dadurch geht weniger kaputt und sie sind immer durchdacht.

    Auf den Flächen in Hanglage laufen sie die sichersten und bequemsten Wege aus. Die jüngeren Tiere poltern auch mal so herunter aber die älteren Stuten nicht.


    moni ich kann morgen gern noch ein Video drehen, macht mir großen Spaß zur Zeit.

    Es ist einfach unverschämt in Anahids Fall das eine vom anderen zu Trennen.

    Sowas nennt man dann vor dem schlafen gehen "professionelle Distanz".


    Behörden sind in den wenigsten Fällen fair da mindestens 95% der Menschen Arschlöcher sind und behördliche Entscheidungen durch Menschen und mensch gemachte Gesetze fallen.

    Die Kleine ist wunderschön!

    Mich freut es immer wenn Kinder, ob sie nun in irgendeiner Art beeinträchtigt sind oder nicht, die Möglichkeit haben Tieren auf einer Ebene zu begegnen die nichts mit Erlebniskonsum zu tun hat.

    Gerade Esel sind für solche Begegnungen perfekt.

    Der kleinen Stute hat es eindeutig Spaß gemacht, dem Kind hoffentlich auch - danke fürs Teilen dieser tollen Momentaufnahme.


    Eins meiner Stutfohlen hat immer das Hengstfohlen am Führstrick durch die Gegend geführt. Auf Kommando nahm sie das Seil und los ging es.

    Da der kleine anderswo in einer Hengstgruppe großwird macht sie es nun bei einer unserer Stuten, die ist fast doppelt soviel wie sie - ein herrlicher Anblick.

    Danke für die lieben Worte Thomas.

    Gut das die Tiere in der Regel kommen wenn ich sie rufe aber Koppel bauen bereitet in der Tat nicht sonderlich viel Vergnügen. Obwohl es für die Esel eigentlich geht, anstrengend sind die Extrakoppeln.

    Simone: Gerade bei Eseln habe ich das noch nie erlebt - was sie einmal gelernt haben wissen sie auch nach Jahren noch. Natürlich wird mal kurz gefragt ob man das jetzt wirklich machen muss und nach einer konsequenten Aufforderung auch ohne weitere Zimperleien umgesetzt. Mit einer konsequenten Aufforderung meine ich keine Schläge sondern deine tatsächliche Selbsthaltung. Sorgen, Ängste, Stress, Wut, .. kann man Eseln gegenüber nicht überspielen. Wenn man so drauf ist sollte man nicht arbeiten, sich eher von den Tieren erden lassen.

    Mit Freude sind nicht immer alle bei der Sache das liegt aber an mir, mit manchen meiner Stuten kann ich nur mit extremen Tatendrang richtige "Abenteuer" erleben, andere haben dann absolut keinen Bock auf mich und rollen sinnbildlich mit den Augen.

    Ja, was raus muss muss raus


    Hatte neulich einen Abszess an meinem Lieblingsschaf - dessen Inhalt hat leider auch nicht nach Rosen geduftet <X


    Ich hoffe bei deinem Haffi verheilt alles gut

    Danke für die Antwort Moni, wie es sich mit dem Hausanschluss und Blitzschlag verhält weiß ich - daher greift meine Versicherung auch in diesem Fall. Muss man aber explizid im Vertrag klären.

    Meine Tiere stehen zwar sehr selten am Haus aber gerade bei der Ziegen- und Bockherde wäre es mir zu riskant sie trotz der Elemente nicht versichert zu haben (unser Hof ist Innerorts).

    Ich hoffe meine jetzige Mutterschafherde kommt mal nicht auf freie Füße, momentan habe ich keinen geeigneten Hund um sie zusammenzutreiben und sie unterteilen sich selbst auf der Koppel recht stark - die eine Gruppe würde in der Nähe bleiben und die anderen wahrscheinlich umherirren.

    Eventuell kann die Versicherungsgesellschaft sich darauf berufen wenn die Tiere am Hausstrom hängen - dann gibt es aber immernoch die Hausratversicherung und es muss direkt oder auslegungsinidrekt vertraglich geregelt sein.

    Wenn es sich um Weidetiere ausserhalb des Grundstücks und der Haus-/Hofinstallation handelt kann einem die Versicherung eine eventuelle Zahlung nur verweigern wenn vertraglich geregelt ist das die Zaunanlage (Gerät, Batterie; (Litze, Pfosten) ) durch einen genormeten Elemantarschutz (zB Blitzableiter bei Gewitter) gesichert werden muss.


    Eine Weidetierversicherung ist ja eigentlich genau dafür da die umherwandernden Tiere in solchen Situationen zu versichern aber vielleicht hab ich auch in dem Gespräch etwas falsch verstanden^^

    Wir sind ebenfalls viel zu weit entfernt und ich kenne leider auch keinen in der Gegend (näher an Freiburg siehts anders aus).

    Wahrscheinlich hast du schon bei ebaykleinanzeigen inseriert? Ansonsten ist das der einzige Tipp den ich dir geben kann.

    Viel Erfolg!