Posts by Flora01

    Hi Blackbird,


    Du bist in meiner Nähe, meine Esel stehen auch (noch) im Saarland. Schreib mir gern eine private Nachricht, ich kann dir eine Tierärztin empfehlen und wenn du möchtest auch mal zu dir und deinen Eseln kommen. Ansonsten kann ich mich oben nur anschliessen - gib den Eseln Zeit, dich kennenzulernen. Oft dauert es mindestens 1 Jahr, bis sie richtig angekommen sind. Du weißt bei diesen Eseln ja zusätzlich auch nicht, was sie schon alles mitgemacht und Schlechtes erlebt haben haben. Mit euren Spaziergängen so kurz nach der Ankunft habt ihr sie vermutlich überfordert und verunsichert. Einfach Zeit mit und bei ihnen zu verbringen wird euch einander näherbringen. Und, wie auch Heike dir empfohlen hat: Konsistent sein und einen strukturierten Tagesablauf und Routine (und später Trainingsablauf) schaffen. Esel sind absolute Gewohnheitstiere und wenn sie abschätzen können, was als nächstes passiert, gibt es auch weniger Grund für Angst.


    Welche Eseltrainerin besucht dich denn, wenn ich fragen darf?


    LG

    Hallo Atti,

    das wäre super, wenn du mir die Kontaktdaten heraussuchen könntest!

    Nachts fahren wird vermutlich schwierig aufgrund der Zollöffnungszeiten. Heute habe ich probeweise Flo verladen. Sie ist ohne eine Sekunde zu zögern direkt auf den Hänger. Morgen werde ich das Ganze wiederholen und die nächsten Tage dann mal die Hängerklappe schliessen. Ich denke trotzdem, dass sie auf einem LKW besser aufgehoben sind als in meinem kleinen Hänger.


    LG

    Hallo,


    Nachdem ich nun seit 3 Jahren zwischen Schweiz (Job) und Deutschland (Esel) hin- und herpendele, zeichnet sich ab, dass langsam ein Umzug meiner Esel ansteht. Ich tue mir bisher damit ein wenig schwer, da wir seit jeher im gleichen Stall stehen mit unseren Tieren und ich Sorge habe, woanders eine gleichermassen artgerechte Haltungsmöglichkeit zu finden.


    Aktuell bin ich auf Stallsuche ( nuscheli, fällt dir vielleicht was ein?), parallel informiere ich mich über die Zollbestimmungen etc.

    Magenschmerzen bereitet mir besonders der Transport. Ich besitze selbst einen 1,5er Pferdehänger, mit Stangen und Polstern auf Zwergeselhöhe und Kamera. Alexa haben wir 2017 damit 500km aus Norddeutschland zu uns geholt als neue Partnerin für meine Flo. Sie war tiefenentspannt und hat nicht einmal geschwitzt, Hänger fahren macht ihr überhaupt nichts aus. Flo war noch nie ein begeisterter Hängermitfahrer, wir sind aber früher ab und an für Spaziergänge und Wanderungen in der Umgebung mal 20-30min Hänger gefahren. Ihre längste Fahrt war 2 Stunden in die Pferdeklinik als Begleitung meiner anschliessend dort verstorbenen anderen Stute. Damals mussten wir Flora allein zurücktransportieren. Seit dieser Zeit hat sie nicht nur Trennungsangst, sondern auch Panik vor dem Anhänger. Ich habe sie noch ein oder zweimal hineingeführt seitdem zur Übung, aber wir sind nicht mehr gefahren. Sie geht zwar hinein, zittert aber stark und steht unter extremem Stress. Ich werde das Thema jetzt wieder vermehrt in Angriff nehmen, überlege aber aktuell, ob ich nicht einen professionellen Transporteur buchen sollte für die 400km lange Fahrt. Einerseits könnte ich dann auch den Papierkram des Imports in die Schweiz durch diesen erledigen lassen, andererseits geht es mir aber vor allem darum, dass eine Fahrt im Pferde-LKW wesentlich ruhiger und aus meiner Sicht angenehmer fürs Tier ist. Ich möchte die beiden möglichst wenig stressen und sicherstellen, dass sie heil ankommen.

    Kann jemand ein gutes Transportunternehmen empfehlen? Und eventuell seine Erfahrung mit langen Anhängerstrecken teilen?


    LG

    Die Noteselhilfe hat doch mal Weiterbildungen für Tierärzte zu eseltypischen Besonderheiten etc. gezahlt und veranstaltet. Vielleicht wäre es daher sinnvoll, die Info auch dorthin weiterzugeben?


    Ich bin froh, dass ihr so eine positive Erfahrung hattet. Zum Glück geht es deiner Stute nun besser.

    Mir ist meine junge Eselstute 2016 in einer bekannten deutschen Pferdeklinik elendig verreckt wegen sehr suboptimaler Betreuung und Unwissenheit der Tierärzte. Ich bin immer noch nicht darüber hinweg und bin heute noch jedes Mal sehr besorgt bei gesundheitlichen Themen meiner Esel.


    LG

    Hallo zusammen,


    Bezüglich der Größe habe ich mal angefragt für die Hälfte an Volumen des x-Mini 3, also für etwa 1,5kg gepresstes oder 750g loses Heu. Die x-Mini 3 kosten 12 Euro, ich hoffe, dass die kleineren Netze sich ungefähr auf dem gleichen Niveau bewegen, aber das wird von der Stückzahl abhängen. Ich hatte Frau Löwer gebeten, eine grobe Kosteneinschätzung für die Bestellung von 15, 25 und 30 Netzen zu erstellen, aber bisher habe ich noch nichts gehört.


    LG

    Hallo zusammen,


    Ich füttere seit etwa 15 Jahren (auch) aus engmaschigen Heunetzen mein Raufutter. Dabei nutze ich die knotenlosen, schadstofffreien Heunetze von Löwer (heunetzshop.de) mit 3cm Maschenweite. Die kleinste Größe bei diesen Netzen fasst etwa 3kg gepresstes Heu (oder etwa 1,5kg loses Heu). Ich hänge immer mindestens 3 Netze an verschiedenen Stellen auf, damit beide Esel stressfrei fressen können, da es sonst zu Futterneid kommt. Für Zwergesel ist das Volumen der Netze aber eigentlich immer noch zu groß, sie sind meist maximal halbvoll (Stroh füttere ich aus Großraumnetzen und lose). Auch zur Vorbereitung durch die Stallhilfen in meiner Abwesenheit, welche nur ungern abwiegen und noch kein gutes Augenmaß haben, wären kleinere Netze für uns sinnvoll. Daher habe ich bei Frau Löwer angefragt, ob sie auch kleinere Netze anbietet. Ab einer Bestellung von 15 Netzen wäre es laut ihr möglich, diese als Sonderanfertigung herzustellen. Der Preis richtet sich dann nach der Anzahl, sie würde ein Angebot machen, wenn absehbar wird, wie viele Netze es sein werden. Hätte zufällig jemand auch Interesse an kleinen Heunetzen?



    LG

    Liebe Uta, deswegen schrieb ich zum Beispiel. Stimmt, von Rieser gibt es mittlerweile glaube ich sogar auch einen Packsattel, den die Sattlerei vor einiger Zeit für ihr eigenes Muli entworfen und präsentiert hat? In dem Zuge habe ich auch ihre Lederpacktaschen gesehen.


    Aus was bestehen die Packsäcke, Thomas? Wir haben Bundeswehrrucksäcke an unserem Packsattel, diese sind super, allerdings mit Kunststoff beschichtet (wasserdicht).


    Ich mag ja den Basket Hitch lieber als den Diamond und taugen tut er mir auch gut, aber wir sind leider kaum noch so weit und mit Ladung unterwegs.


    Nicht eselspezifisch, aber ich habe vor 5 oder 6 Jahren mal einen Kurs bei der Säumerakademie bei Augsburg besucht, sehr interessant und lehrreich bezüglich Sattelkunde und Ausrüstung. Vielleicht wäre das auch etwas für dich, Medizinradwanderer?



    LG

    Hallo,

    Es gibt Lederpacktaschen extra für Packsättel, zum Beispiel bei der Sattlerei Bernard Lacuche. Die Packtaschen für Reitsättel sind zum Säumen m.M. nach nicht geeignet.


    LG

    Hi Petra,


    schön, dass du dich meldest. Tiere können uns ganz viel Kraft geben.


    Ich gehe ein wenig auf deinen Beitrag ein, denn ganz kann ich dir nicht zustimmen. Die Esel einfach nur Esel sein lassen und sie ohne Beschäftigung und zusätzliche Bewegung zu halten, sei das nun Wandern, Kutsche fahren, Bodenarbeit, Spaziergänge oder was auch immer, reicht den meisten Tieren nicht aus. Einerseits um das Gewicht der Tiere in einem gesunden Rahmen zu halten und andererseits einfach zur mentalen Auslastung. Neue Umgebungsreize und ein wenig Abwechslung sind wichtig für so intelligente Tiere. Meine Esel leben im Offenstall mit kleinem Paddocktrail, aber ich vermute nicht, dass sie sich mehr als 2 km am Tag bewegen. Klar wird da mal für ein paar Minuten getobt, gerade in der Rosse, aber bei älteren Stuten wars das dann auch wieder für den Rest des Tages. Ich glaube, du hast vor allem (jüngere) Wallache? Dann hat man auch eine ganz andere Gruppendynamik.


    Die Hauptgangart des Esels ist der Schritt. Es tut aber auch ihm gut, ab und an ein wenig zu traben und zu galoppieren, gerade, wenn er vielleicht abnehmen soll. Ich habe eine Eselin, die sehr gern längere Strecken trabt, und das auch von sich aus anbietet, und eine, die eher zwischendurch mal kurze Sprints mag, inklusive Freudenbuckler. Auch wir sind aber vorwiegend im Schritt unterwegs.


    Die Pack Burros traben auch keine 40 Meilen. Das geben die Burro Racer aber auch zu, dass sie weite Strecken gehen, dann wieder ein Stück traben, dann wieder gehen,.... Darin sehe ich kein Problem, das tut den Tieren nichts. Und dem Ansehen der Esel schadet es auch nicht, gerade dem der amerikanischen Burros, die wie die Mustangs aus der Wildnis gefangen werden und oft schlechte Chancen auf Adoption haben.


    LG

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    Salomon (die Sportmarke) hat vor ein paar Jahren auch ein Video zum Pack Burro Racing veröffentlicht. Mit ein wenig Geschichte/Hintergrund dazu.


    LG

    Wir haben einen 1,5er Hänger (Stute mit Fohlen) und darin können sich unsere Esel umdrehen (1m und 1,08m). In einem 2er Pferdeanhänger sollte das also problemlos möglich sein, wenn die Trennwand rausgenommen wurde.


    LG

    Ich kenne Pack Burro Races und finde diese Sportart sehr eselgerecht und ansprechend, da Mensch und Tier gemeinsam körperlich gefordert sind. Das Tragen eines Packsattels mit leichtem Goldgräbergear gehört in den USA soweit ich weiß zu den Regeln. Zudem werden, teils bei sehr heissen Temperaturen in der Sommersonne, oft große Distanzen auch in schwierigem Gelände zurückgelegt (Marathonlänge und mehr). Training ist daher unerlässlich - für Mensch und Tier.


    Die Racer laufen übrigens oft hinter dem Esel bzw. auf Höhe der Hüfte, nicht neben dem Kopf. Vielleicht für einige ungewohnt und sollte definitiv geübt werden.


    Ich bin früher viel mit Esel gejoggt, das funktioniert sehr gut.


    LG

    Übrigens, was mit reinrassigen, korrekt gebauten Tieren passiert, wenn man sie in eine vollkommen andere Umgebung bringt, siehst du an importierten Islandpferden. Diese leiden häufig unter Stoffwechselerkrankungen, Sommerekzem,.... weil sie sich nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen können.


    Man tut den Tieren wirklich nichts Gutes damit.


    LG

    WIr haben eine Eselstute ca. 500km transportiert, sie stand tiefenentspannt allein auf dem (ihr fremden) Hänger und hat alles ohne jegliche Stressanzeichen überstanden.


    Ich würde wenn möglich eine verkehrsarme Zeit auswählen für den Transport und nicht gerade einen heißen Sommertag. Wir haben eine Kamera im Anhänger, das beruhigt.



    LG

    Uta spricht hier von Generationen, über die eine Anpassung stattfindet, nicht über "ich will sie ja nicht direkt nach der Ankunft einsetzen". Und die Provence mit ihrem Klima und ihrer Vegetation mit Sachsen vergleichen.... naja.

    Schau dich doch lieber dann nach einer französischen Rasse aus ähnlicherer Vegetationszone um, es gibt ja noch mehr französische Rassen.


    Wenn du kein Französisch kannst, wird allerdings ein Kauf in Frankreich sehr schwierig werden, denn auch heute sprechen die meisten (älteren) Franzosen kaum Englisch bzw. tun dies eher ungern.


    LG

    "No-Name -Esel"..? Du hast sicher Recht, dass Esel in Deutschland hauptsächlich vermehrt werden, ohne Blick für ein korrektes Exterieur. Die Krankheiten, die du aber vermutlich meinst, und die einen Großteil der Eselkrankheiten ausmachen, sind haltungsbedingt : Hufrehe, Lungenprobleme, White Line Disease, Strahlfäule,..... Erbkrankheiten wirst du wenige finden, eher Exterieurfehler (Senk- oder Karpfenrücken, Stellungsfehler etc.).


    Sprichst du Französisch? Dann informiere dich am Besten direkt beim entsprechenden französischen Zuchtverband und den dortigen Züchtern. Meines Wissens nach gibt es kaum Provenceesel in Deutschland und in Frankreich findest du sie... richtig, in der Provence. Dies kann unter Umständen bedeuten, Esel 1000km zu transportieren und zu importieren.


    LG